Olympiasieger Nino Schurter nach Sturz per Helikopter ins Krankenhaus

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Nino Schurter hat seine Karriere als Mountainbiker beendet. Dem Sport bleibt er aber auch in seiner Freizeit treu, was schmerzhaft enden kann. Der Mountainbike-Olympiasieger Nino Schurter hat sich schwer verletzt. Im Anschluss an eine Wanderung inklusive Blaubeerensammlung wollte Schurter mit einem Mountain-Scooter, einem speziellen Zweirad, den Berg hinunterfahren. „Ich bin auf dem Weg nach unten ziemlich heftig gestürzt und habe Schmerzen erlebt, von denen ich nicht einmal wusste, dass es sie gibt“, schrieb Schurter auf Instagram. Per Helikopter wurde der 40-Jährige dann ins Krankenhaus gebracht. „Äußerst respektloses Verhalten“ : Deutscher Trainer gesperrt Erfolgreiches Tennisjahr : Zverev verdient Millionen mit Grand-Slam-Turnieren Die Diagnose dort: eine ausgekugelte Schulter und ein gebrochener Arm. „Ich bin unglaublich dankbar, dass es nicht schlimmer gekommen ist, und möchte mich ganz herzlich bei meinen Liebsten, dem Rettungsteam und den Ärzten bedanken, die sich so wunderbar um mich gekümmert haben“, ergänzte der Schweizer. „Sportlerrente kann auch gefährlich sein“ Auf Instagram teilte er mehrere Fotos von seinem Ausflug. Sowohl von vor dem Sturz als auch danach. Auch den Abtransport per Helikopter hatten seine Begleiter im Video festgehalten. Schurter durfte inzwischen bereits das Krankenhaus verlassen und befindet sich auf dem Weg der Besserung. Aber: „Ich werde ein paar Wochen ausfallen, bis alles verheilt ist.“ Sein Fazit: „Sportlerrente kann auch gefährlich sein.“ Der Schweizer hatte im Herbst 2025 seine Karriere beendet. Zuvor hatte er zehn Weltmeistertitel geholt und neunmal den Gesamtweltcup gewonnen. Darüber hinaus kam er zu großem Ruhm, als er 2016 in Rio de Janeiro eine Olympische Goldmedaille gewann. 2012 war es Silber, 2008 Bronze. Schurter zählt seitdem zu den bekanntesten Athleten seiner Sportart.

Nick Kyrgios: Kokain-Test enthüllt altes Problem im Tennis

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Nick Kyrgios wird positiv auf Kokain getestet. Für den Tennissport kein neues Problem – schon vor Jahrzehnten gab es Aufregung. Aus New York berichtet Jannik Schneider Ein Foto vom Fischessen in einem feinen griechischen Restaurant, ein Foto aus der griechisch-orthodoxen St. Demetrios-Kathedrale in New York – Stefanos Tsitsipas hat aktuell Zeit für solche Posts in seiner Story bei Instagram. Der griechische Tennisstar ist bei den US Open im New Yorker Stadtteil Queens schließlich zu Wochenbeginn ausgeschieden, gegen den Lokalmatador Ben Shelton war Tsitsipas beim 2:6, 3:6, 4:6 relativ chancenlos in der dritten Runde des Grand-Slam-Turniers. Nun also Fotos in gelassener Urlaubsstimmung. Dabei hatte der 28-Jährige zuvor nicht nur bis zum Shelton-Match durch starke Auftritte Aufsehen erregt, sondern auch durch bemerkenswerte Aussagen über einen Kollegen. Späte Ekstase: BVB ringt Villarreal in Krimi nieder Bei Einzug ins WM-Viertelfinale: Deutsche Basketballerinnen schreiben Geschichte Auf einer Pressekonferenz vor Turnierstart wurde Tsitsipas gefragt, ob er von der Suspendierung seines Kollegen Nick Kyrgios wegen Dopings überrascht gewesen sei. „Werde nicht versuchen, jemanden zu decken“ Tsitsipas, der mit dem griechischstämmigen Australier Kyrgios über die Jahre verschiedenste Fehden ausgetragen hat, lächelte, dachte vermutlich einen Moment über mögliche Konsequenzen nach und antwortete dann vielsagend: „Um ganz ehrlich zu sein, ich wusste schon vor der Ankündigung davon. Was soll ich Ihnen also groß erzählen?“ Dann setzte er fort: „Ich wusste schon vor der Ankündigung von all dem, und als ich es in den sozialen Medien sah, dachte ich mir: ‚Na also.‘ Ich habe es ehrlich gesagt irgendwie erwartet.“ Kyrgios war am 4. August vorläufig gesperrt worden , nachdem in einer Dopingprobe, die er während der Mallorca Open abgegeben hatte, Benzoylecgonin, ein Metabolit von Kokain, nachgewiesen worden war. Ermittlern der International Tennis Integrity Agency (ITIA) erklärte er, dass er in den frühen Morgenstunden des 20. Juni in einem Nachtclub in Magaluf Kokain konsumiert habe – zwei Nächte vor seiner Niederlage. Die Droge sei ihm von einem Partygast angeboten worden. Weiter erklärte Tsitsipas: „Ich wusste, dass das Dinge sind, die abseits der Tennisplätze passieren.“ Er legte gegen Kyrgios nach: „Ich werde nicht versuchen, jemanden zu decken, von dem ich die Wahrheit kenne.“ Er selbst halte sich für einen offenen, netten Menschen, „aber“, fuhr er fort, „das waren Verhaltensweisen, die ich persönlich auf der Tour mitbekommen habe, und ich habe gehört, wie andere Leute in demselben Umfeld solche Dinge zu mir gesagt haben. Als ich es sah, dachte ich mir: ziemlich erwartbar.“ Tsitsipas sagte noch, er sei überrascht gewesen, dass der positive Test so spät kam. Es gelten neue Regeln der Dopingjäger Die Aussagen des Griechen gingen, wie heute üblich, in Schrift- und Bildform für einen Tag viral, schafften es aber kaum über die Tennisblase hinaus. Angesichts der Größe der US Open und der Vielzahl der Ereignisse verschwand das Thema. Auch die Veröffentlichung der Dopingjäger wenige Tage später, Kyrgios sei nur rückwirkend für einen Monat gesperrt worden und wieder spielberechtigt, ging im Grand-Slam-Wahnsinn unter. Dass Kyrgios mit nur einem Monat Sperre davonkam, liegt an einer Regeländerung der Dopingjäger. Bei der Einnahme außerhalb von Wettkämpfen gelten für missbräuchlich verwendete Substanzen seit ein paar Jahren mildere Sanktionen von drei Monaten bis vier Wochen, wenn sich der Sportler einem Therapieprogramm unterzieht. Exakt auf dieses Szenario ließ sich Kyrgios ein, seine einmonatige Sperre endete vergangenen Donnerstag. Aufgrund der gemessenen Menge bei Kyrgios, so die ITIA, sei davon auszugehen, dass Kyrgios die Droge zu Partyzwecken und nicht als Aufputschmittel vor dem Wettkampf nutzte. Tennislegende Yannick Noah erregte einst Aufsehen Dabei wirft der Fall eine Frage auf, die weit über Kyrgios hinausgeht: Ist Kokain im Profitennis vor allem eine Partydroge – oder auch ein Dopingmittel? Auf der Verbotsliste der Weltantidopingagentur (Wada) steht Kokain unter den im Wettkampf verbotenen „Stimulanzien“, die „sowohl die körperliche als auch psychische Leistungsfähigkeit kurzfristig verbessern“ können. Deshalb gab es auf einen positiven Kokaintest im Weltsport bis vor ein paar Jahren – unabhängig vom Zeitpunkt der Einnahme – eine ordnungsgemäße zweijährige Sperre, wie bei leistungssteigernden Mitteln üblich. Im Tennis wurden die Verantwortlichen erst spät auf die Problematik aufmerksam. Yannick Noah, der spätere French-Open-Sieger, brach 1980 das Schweigen aufseiten der Spieler. In einem Interview mit „Rock & Folk“, dem französischen Pendant zum Magazin „Rolling Stone“, gab er selbst zu, Haschisch zu rauchen, beschuldigte jedoch andere Spieler, Kokain zu konsumieren. Darüber hinaus – und das sei seiner Meinung nach noch schlimmer – nähmen einige Amphetamine ein. Das ärgere ihn, so Noah, weil es die „sauberen“ Spieler benachteilige. Er beklagte, dass diese möglicherweise Kokain oder Amphetamine nehmen müssten, um mit den Drogenabhängigen mithalten zu können. Noahs Äußerungen zu Kokain und Speed wurden ignoriert, ebenso wie die Spieler, von denen er in jenem Interview sagte: „Die nehmen während eines Turniers Drogen und brechen danach zusammen. Es gibt Spieler, die bei einem Turnier großartig gespielt haben und die man danach nie wieder gesehen hat.“ Becker: „Ja, beim besten Willen, ja“ Mitte der 80er-Jahre wurden dann im Tennis erste Tests eingeführt. Zuvor waren zahlreiche weitere Spieler in Berichten und Büchern des Missbrauchs bezichtigt worden. Während seines Comebacks Anfang der 1990er-Jahre wurde der siebenmalige Grand-Slam-Sieger Mats Wilander, heute TV-Experte, zusammen mit Karel Novacek positiv auf Kokain getestet. 1994 sagte Boris Becker der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ auf die Frage, ob Tennisprofis verbotene Mittel einnehmen würden: „Ja, beim besten Willen, ja. Ich will nicht sagen, dass das unbedingt Anabolika waren – aber Koks, Speed, Marihuana bestimmt.“ Becker: „Die Frage ist, ob die Spielergewerkschaft ATP eine Probe überhaupt positiv ausfallen lassen kann, weil dann die ganze Szene in Verruf gerät und die Sponsoren erst recht weggehen.“ Der große Björn Borg, für viele einer der besten Spieler der Tennis-Historie, berichtete Jahre nach dem Ende seiner Laufbahn. „Als ich das erste Mal Kokain genommen habe, habe ich einen so starken Schub verspürt wie einst beim Tennis“, beschrieb der Schwede seinen ersten Kontakt mit der Droge Anfang der 1980er-Jahre in der damals berühmten New Yorker Diskothek „Studio 54“. Borg beendete seine Karriere 1983 mit erst 27 Jahren. In der neueren Zeit wurden unter anderem Stars wie Martina Hingis , Richard Gasquet und Daniel Evans positiv auf Kokain getestet. Hingis beendete 2007 daraufhin ihre Karriere, um die Zwei-Jahres-Sperre, die damals noch inkraftgetreten wäre, zu umgehen. Gasquet leugnete 2009 erst die Vorwürfe und entwickelte später mit Anwälten eine Verteidigungsstrategie: In einem Nachtclub in Miami habe ihn eine Stripperin namens „Pamela“ geküsst, und diese habe vorher Kokain konsumiert. Ergebnis: verkürzte Sperre. Evans wurde 2017 während des ATP-Turniers in Barcelona positiv auf Kokain getestet, übernahm aber die volle Verantwortung und erhielt ein Jahr Sperre. Er spielte sich zurück und war bis 2026 aktiv. „Habe mich hilflos und allein gefühlt“ Auch Nick Kyrgios wird nach seiner kurzen Sperre nun weiter spielen. Der mittlerweile 31-Jährige, der einst als Top-Talent galt und es noch 2022 ins Finale von Wimbledon geschafft hatte, ist aber längst kein Faktor mehr im Sport. Aufgrund von zahlreichen Verletzungen, mentalen Schwierigkeiten und Problemen außerhalb der Tenniscourts ist er in den vergangenen Jahren zu einer Art Stand-by-Profi verkommen. In der Weltrangliste ist er auf Rang 918 abgerutscht. „Die letzten Jahre haben Spuren hinterlassen, sowohl körperlich als auch mental“, schrieb Kyrgios nach Bekanntwerden seines Vergehens in seiner Instagram-Story. „Mein Körper ist nicht mehr zu dem fähig, was mein Kopf von ihm erwartet, und damit zurechtzukommen, dass ich mich dem Ende meiner Karriere nähere, ist schwerer, als ich es mir je hätte vorstellen können.“ Mehr noch: „Zeitweise habe ich mich hilflos und allein gefühlt.“ Dies solle aber keine Rechtfertigung sein. „Ich habe einen großen Fehler gemacht und übernehme die volle Verantwortung.“ Was Intimfeind Stefanos Tsitsipas dazu sagt, ist nicht bekannt.

Tennis: Ben Shelton und Trinity Rodman begeistern als Sport-Traumpaar

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Er ist ein Tennisstar, sie ist eines der bekanntesten Gesichter im Fußball. Ben Shelton und Trinity Rodman bilden ein wirkliches Sport-Traumpaar. Nach seinem großen Triumph über Superstar Carlos Alcaraz (7:6, 1:6, 3:6, 6:1, 6:7) und dem damit verbundenen Einzug ins Halbfinale der US Open hatte Ben Shelton nur Augen für eine Person: Trinity Rodman. Die US-Fußballerin saß auf der Tribüne der Arena, hatte über Stunden mitgefiebert und lächelte nun den strahlenden Sieger an. Shelton und Rodman sind nicht nur beide Sportstars, sondern ein Liebespaar. Im Frühjahr 2025 hatten sie ihre Liebe mit einem Video bei Instagram öffentlich gemacht. Darauf war zu sehen, wie Rodman ihrem Freund in einem Fahrstuhl einen Kuss auf die Wange gibt. Seitdem sind die beiden unzertrennlich, unterstützen sich und besuchen jeweils die Wettkämpfe des anderen. Wie wichtig das ist, hatte Ben Shelton erst vor Kurzem erklärt. US Open: Superstar Alcaraz geschlagen – Lokalmatador siegt In den Armen seines Gegners: US-Open-Überraschung weint nach Niederlage „Ich glaube, es ist enorm wichtig, erstens meine Familie hinter mir zu wissen, die mich während meiner gesamten Karriere großartig unterstützt hat“, sagte Shelton. „Und zweitens ist es einfach klasse, eine Partnerin, eine Freundin zu haben, die all das versteht: die weiß, wann sie mich unterstützen und was sie in schwierigen Momenten sagen muss – und die selbstlos genug ist, in meinen Momenten für mich da zu sein und sich wirklich mit mir über meine großen Erfolge zu freuen und umgekehrt.“ Shelton hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der besten Tennisspieler entwickelt, bisher konnte er sieben Titel gewinnen, allerdings keinen der vier Grand-Slam-Titel. In der Weltrangliste steht er momentan an Platz neun. Nur eine Momentaufnahme, wenn es nach ihm geht – bei den US Open steht er im Halbfinale und trifft dort auf Landsmann Frances Tiafoe. Auf dem Weg zum Erfolg dabei lässt er sich vor allem auch von seiner Freundin inspirieren. „Ihr Weg zur Profisportlerin und zu einer der besten Fußballerinnen der Welt war nicht einfach, und sie musste mehr Widrigkeiten überwinden als ich“, erklärte Shelton. „Das zu sehen und durch die ungefilterte Schilderung wirklich zu verstehen, war definitiv eine Augenöffner-Erfahrung. Es rückt die Dinge im Leben ins rechte Licht, und es ist einfach toll zu sehen, dass sie es dorthin geschafft hat, wo sie hinwollte.“ Trinity Rodman hat das Sportler-Gen geerbt. Ihr Vater ist nämlich einer der besten Basketballer der US-Geschichte: Dennis Rodman, der an der Seite von Legende Michael Jordan mit den Chicago Bulls einige Titel in den 1990er Jahren gewann. Sie selbst fing mit vier Jahren mit dem Fußballspielen an. Und hat es seitdem zu einigen Erfolgen gebracht. Ihr größter war mit Sicherheit der Gewinn der olympischen Goldmedaille bei den Spielen 2024 in Paris, an dem sie mit drei Toren maßgeblichen Anteil hatte. Im kommenden Jahr bei der Frauen-WM in Brasilien gehört sie zu den großen Hoffnungsträgern. Wie verliebt sie in ihren Freund ist, daran ließ Rodman die ganze Welt beim Zweitrundenmatch bei den US Open teilhaben. Sie saß in der Box, wo auch Sheltons Familienangehörige saßen, und trug ein T-Shirt mit einer deutlichen Botschaft: „Ich liebe meinen Freund.“

FC Bayern: Eberl bestätigt Barcola-Interesse

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Bradley Barcola (24) ist für Max Eberl kein Unbekannter. „Ehrlicherweise kenne ich Bradley schon aus meiner Zeit in Leipzig. Ich wollte ihn zu RB holen“, berichtet der heutige Sportvorstand des FC (…)

Neue Spur bei Alaba

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Bei der WM tastete sich David Alaba zurück in den Spielrhythmus. Ob seiner Vereinslosigkeit hat er diesen mittlerweile aber wieder verloren. Geht es jetzt nach Übersee?David Alaba könnte im Herbst (…)

„War ein Krieg“: Spektakuläres Aus für Alcaraz um 3.33 Uhr

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So spät ging noch nie ein Match bei den US Open zu Ende: Carlos Alcaraz scheidet weit nach Mitternacht in einem grandiosen Viertelfinale aus. In New York herrscht Fußball-Stimmung auf den Rängen. Als sich Carlos Alcaraz kurz nach vier Uhr morgens mit einem „Buenas Noches“ müde in die New Yorker Nacht verabschiedete, konnte der schwer geschlagene Titelverteidiger schon wieder lächeln. In einem epischen Viertelfinale verlor der 23 Jahre alte Spanier das späteste Match der US-Open-Geschichte und verpasste damit die Krönung seines Comebacks nach langer Verletzungspause. „Es war knapp, wirklich knapp. Deshalb bin ich nicht enttäuscht, dass ich am Ende nicht gewonnen habe“, sagte der siebenmalige Grand-Slam-Turniersieger. „Ich verlasse den Platz glücklich und gesund, mit einem Lächeln, und genau das habe ich gebraucht.“ Nach 4:28 Stunden verwandelte Shelton um 3.33 Uhr Ortszeit unter großem Jubel der immer noch zahlreichen Fans den Matchball im Arthur Ashe Stadium. „Ich bin müde“, sagte der 23-Jährige in den Katakomben des Arthur Ashe Stadiums an eine Wand gelehnt. „Es war ein Krieg, ein episches Match, so physisch. Das war das unterhaltsamste Match meiner Karriere.“ Es waren Szenen für die Tennis-Ewigkeit: Shelton jubelte seiner Freundin und Fußballstar Trinity Rodman auf der Tribüne zu, die verbliebenen Zuschauer schufen mit Gesängen eine Stimmung wie im Fußballstadion. Währenddessen hatte das Reinigungspersonal schon während der Partie begonnen, leere VIP-Logen im größten Tennisstadion der Welt feucht durchzuwischen. Sicherheitskräfte schliefen in den Gängen. Shelton erreichte sein zweites Halbfinale beim Grand-Slam-Turnier von New York und trifft nun in einem US-Duell auf Frances Tiafoe. Der 23-Jährige ist damit potenzieller Endspielgegner von Alexander Zverev , der heute (Ortszeit) in seinem Viertelfinale auf den Niederländer Botic van de Zandschulp trifft. Spiel beginnt um kurz nach elf Das Match lieferte das besondere Gefühl, das bei den ganz großen Matches im Arthur Ashe Stadium unter Flutlicht entsteht. Obwohl es erst um 23.05 Uhr losging, waren die Tribünen anders als bei den nächtlichen Auftritten von Zverev zur gleichen Zeit noch komplett gefüllt. Nur zwei Männerspiele hatten in der Geschichte der US Open später begonnen – und die knapp 24.000 Zuschauer wurden für ihr Ausharren belohnt. Ein dauerhafter Schlagabtausch mit höchster Geschwindigkeit verzückte die Fans. Immer wieder hallte ein „Roar“ voller Begeisterung durch die größte Tennisarena der Welt. Als Shelton einen Schmetterball im Tie-Break nach einem spektakulären Ballwechsel verwertete, erhoben sich erstmals alle Zuschauer. Der Amerikaner feierte mit weit aufgerissenem Mund, Vater und Trainer Bryan mahnte zur Ruhe. Zurecht – Alcaraz zeigte grandioses Kontertennis, holte sich den ersten Satz. Doch zum ersten Mal im Turnier deutete sich an, dass der Spanier nach seiner mehr als viermonatigen Pause wegen einer Handgelenksverletzung doch noch nicht wieder dauerhaft auf der Höhe seines Könnens sein könnte. In den langen Ballwechseln machte plötzlich Alcaraz die Fehler, Shelton spielte fast makellos und holte satzübergreifend neun Spiele in Serie. Alcaraz wirkt gezeichnet – und schlägt zurück Bei den French Open 2025 musste sich der Amerikaner noch in vier Sätzen geschlagen geben. „Mein Aufschlag ist besser, mein Return viel besser. Die Gesamtqualität meiner Schläge von der Grundlinie und meine Bewegung haben sich verbessert“, sagte Shelton nun vor dem erneuten Aufeinandertreffen. „Ich denke, dass es definitiv ein anderes Spiel wird, wenn ich hier spiele.“ Shelton hielt zunächst Wort. Mit bis zu 240 Stundenkilometern donnerte der US-Star seinem Gegner die Aufschläge ins Feld. Beim 3:5 holte sich Alcaraz einen Breakball, konnte diesen jedoch nicht verwerten. Schwer gezeichnet stützte er sich auf seinen Schläger, schnitt nach dem Verlust des Satzes Grimassen auf der Bank. Fußball-Stimmung auf der Tribüne Alcaraz am Ende seiner Kräfte? Mitnichten. Als auch Shelton leichte Schwächen zeigte, war der Spanier da, schaffte das frühe Break und zog davon. „Olé, olé, olé“-Gesänge schwappten durch das Stadion, Shelton-Fans hielten mit „USA, USA, USA“ dagegen. Auch wenn sich die Tribünen gelichtet hatten, herrschte endgültig Fußball-Atmosphäre. Um 2.27 Uhr eröffnete Shelton den letzten Satz. Beide Spieler hielten ihre Aufschläge, der Match-Tie-Break musste entscheiden. Dort dominierte Shelton mit seinem Aufschlag und beendete die Partie kurz nach halb mit einem Ass, Alcaraz war geschlagen. Schon zuvor hatte der Spanier mit einem Erfolg um 2.50 Uhr den US-Open-Rekord für das späteste Spiel gehalten.

Neuer Klub für Ex-Bremer Puertas

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Cameron Puertas (28) hat einen neuen Verein gefunden. Der Mittelfeldspieler wechselt auf Leihbasis von Al Qadsiah zu Al Wasl in die Vereinigten Arabischen Emirate.
¡Bienvenido a Za’abeel, Cameron! (…)

Zverev bei den US-Open: Dieses Mega-Preisgeld hat der Tennis-Star sicher

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Alexander Zverev erreichte in diesem Jahr bisher bei allen Grand-Slam-Turnieren mindestens das Halbfinale. Gelingt ihm das auch bei den US Open, winkt die nächste Million. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag trifft Alexander Zverev bei den US Open auf den Niederländer Botic van de Zandschulp. Das Viertelfinale in New York beginnt um 1:30 Uhr deutscher Zeit. Eines steht schon fest: Mindestens 671.000 Euro landen nach dem Turnier auf Zverevs Konto (780.000 US-Dollar). Setzt sich der Deutsche durch, steigt die Summe deutlich. Ein Halbfinaleinzug bringt rund 1,25 Millionen Euro. Wer ins Finale einzieht, kassiert rund 2,41 Millionen Euro. Und wer in Flushing Meadows den Titel holt, nimmt rund 4,73 Millionen Euro (5,5 Millionen Dollar) mit nach Hause. Das Turnier mit dem höchsten Preisgeld Die US Open sind damit das am höchsten dotierte Major der Tenniswelt. Das zeigt der Vergleich mit den drei anderen Grand-Slam-Turnieren. In Wimbledon erhält der Sieger rund 4,18 Millionen Euro, knapp weniger als in New York. Bei den French Open in Roland Garros sind es 2,8 Millionen Euro für den Champion und bei den Australian Open in Melbourne umgerechnet 2,4 Millionen Euro. Superstar Alcaraz geschlagen: Lokalmatador Shelton siegt Heftige Unwetter : Hunderte Sportler müssen evakuiert werden Auch auf Viertelfinale-Ebene liegt New York vorn. Während Zverev bei den US Open rund 671.000 Euro für das Erreichen der Runde der letzten Acht bekommt, wären es in Wimbledon rund 557.000 Euro gewesen. Bei den French Open stehen 470.000 Euro auf dem Spiel, bei den Australian Open 430.000 Euro. Erfolgreiches Grand-Slam-Jahr Der Zweitplatzierte der Weltrangliste hat 2026 ein außergewöhnliches Grand-Slam-Jahr gespielt. Bei den Australian Open in Melbourne erreichte Alexander Zverev das Halbfinale. Das brachte 710.000 Euro. In Paris gewann er die French Open und kassierte 2,8 Millionen Euro. In Wimbledon stand er im Finale und nahm knapp 2,1 Millionen Euro mit. Allein aus diesen drei Turnieren hat Zverev in diesem Jahr rund 5,6 Millionen Euro an Grand-Slam-Preisgeld eingestrichen. Mit dem garantierten Viertelfinale bei den US Open kommt mindestens eine weitere knappe Dreiviertelmillion dazu. Sein bisheriges Grand-Slam-Jahrestotal liegt damit bei rund 6,27 Millionen Euro und könnte in der Nacht zum Donnerstag weiter wachsen.

„Respektloses Verhalten“: Tedesco für zwei Spiele gesperrt

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Der frühere Schalke- und Leipzig-Trainer steht seit dieser Saison in Bologna an der Seitenlinie. So richtig läuft es noch nicht. Jetzt muss er auch noch eine Sperre absitzen. Der frühere Schalker und Leipziger Bundesliga-Coach Domenico Tedesco ist nur wenige Wochen nach seinem Amtsantritt beim italienischen Erstligisten FC Bologna von der Liga wegen „äußerst respektlosen Verhaltens“ für zwei Spiele gesperrt worden. Der 40-Jährige hatte am Sonntag beim 2:2 gegen Sassuolo Calcio in der Nachspielzeit die Rote Karte erhalten. Tedesco hatte in der Schlussphase den Schiedsrichter verbal attackiert. Das Verhalten soll der ehemalige Nationaltrainer Belgiens auch in den Kabinen fortgesetzt haben. Auch Bologna-Präsident Joey Saputo war offenbar an den Beschimpfungen beteiligt. Der Club-Boss wurde bis zum 30. September 2026 von allen fußballbezogenen Tätigkeiten ausgeschlossen. Für Tedesco, der in der vergangenen Saison noch Fenerbahce Istanbul trainiert hatte, läuft es in Bologna noch nicht wunschgemäß. Nach drei Spieltagen steht der Club mit nur einem Punkt auf dem 15. Platz.

Augsburg gibt Jakic ab

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Mittelfeldspieler Kristijan Jakic und der FC Augsburg gehen getrennte Wege. Der 29-Jährige schließt sich PAOK Saloniki aus Griechenland an. PAOK leiht Jakic zunächst für eine Leihgebühr in Höhe von (…)