Die favorisierten Niedersachsen tun sich lange schwer beim FC St. Pauli. In der Schlussphase setzt es dann einen Schlag. Böse Überraschung für den VfL Wolfsburg . Die Niedersachsen kassierten durch ein 0:1 (0:0) im Duell der Bundesliga-Absteiger beim FC St. Pauli am 5. Spieltag der 2. Liga ihre erste Niederlage der Saison – und das in den Schlussminuten. Joel Chima Fujita (88.) erzielte das Tor des Tages für die „Kiez-Kicker“, die über das Spiel auch die besseren Chancen hatten und sich den Sieg verdienten. Durch den Erfolg endet auch die Hamburger Negativserie von saisonübergreifend 15 Pflichtspielen ohne Sieg. Der VfL rutschte mit acht Punkten auf den fünften Tabellenplatz ab, Tabellenführer 1. FC Nürnberg (13) und Hertha BSC (12) sind schon ein Stück enteilt. So lief das Spiel: Die Fans am Millerntor sahen eine temporeiche Begegnung, in der lange Zeit nur die Tore fehlten. Ein Lattenkracher des starken Neuzugangs Fabian Reese (6.), der anders als in den vergangenen Wochen diesmal keine Pfiffe zu hören bekam, war die beste Chance in der starken Anfangsphase des VfL. Mehr und mehr kam dann auch St. Pauli zu guten Gelegenheiten. Auch nach der Pause kam nie Langeweile auf, diesmal erwischten die Kiezkicker den besseren Start und verbuchten durch Connor Metcalfe ebenfalls einen Lattentreffer (60.). Erst danach drehte der VfL, der auf den verletzten Elvis Rexhbecaj und den erkrankten Robert Glatzel verzichten musste, wieder auf. Das letzte Wort hatte aber St. Pauli.
2. Bundesliga: Negativserie beendet – St. Pauli düpiert den VfL Wolfsburg
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4:1 gegen Rayo: Real Madrid wieder in der Spur
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Real Madrid feiert nach der Niederlage in Sevilla wieder einen Sieg. Das Team von Trainer José Mourinho holt sich Platz zwei zurück. Spaniens Fußball-Rekordmeister Real Madrid ist nach dem Patzer aus der Vorwoche in der heimischen La Liga wieder auf Erfolgskurs. Das Team von Trainer José Mourinho besiegte Rayo Vallecano mit 4:1 (3:0). Frankreichs Superstar Kylian Mbappé (14. Minute/Elfmeter und 90.+1), Alvaro Carreras (17.) und Jude Bellingham (35.) erzielten im Bernabéu die Tore für die Königlichen. Sergio Camello (51.) traf für die Gäste. In der Tabelle liegt Real Madrid hinter dem Erzrivalen FC Barcelona nun wieder auf dem zweiten Platz. Das Team von Ex-Bundestrainer Hansi Flick kann aber am Sonntag mit einem Sieg bei UD Levante seinen Vorsprung wieder ausbauen. Die Madrilenen hatten am vergangenen Liga-Spieltag die erste Niederlage seit der Rückkehr von Coach Mourinho hinnehmen müssen. Mbappé und Co. hatten bei Betis Sevilla mit 0:1 verloren.
Nach Verwirrung um Rücktritt: Fener-Coach wieder zurück
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Nach dem 1:1 gegen Rom trat Ismail Kartal überraschend zurück – nun steht er doch wieder auf dem Trainingsplatz. Nach der Verwirrung um seinen zwischenzeitlichen Rücktritt hat Fenerbahce-Trainer Ismail Kartal am Samstag beim türkischen Spitzenclub die Arbeit wieder aufgenommen. Der Verein zeigte bei X Bilder vom Training vor dem nächsten Ligaspiel gegen Gaziantep FK. Am Donnerstag hatte der 65-Jährige unmittelbar nach dem Champions-League-Auftakt seiner Mannschaft überraschend seinen Rücktritt erklärt. Auf der Pressekonferenz nach dem 1:1 (0:1) gegen die AS Rom soll der Istanbuler Coach laut übereinstimmenden Medienberichten gesagt haben, dass er von seiner Position zurücktrete. „Ich habe diese Entscheidung getroffen, um den Weg für meinen Club freizumachen“, wurde Kartal unter anderem zitiert. Fenerbahce-Präsident Aziz Yildirim widersprach seinem Trainer und kündigte an, dass Kartal weitermachen solle. „Ich habe gesagt, du wirst weitermachen, Ende. Wir sind eine Familie“, wurde der Präsident in türkischen Medien zitiert. Grund für Kartals spontane Handlung soll laut Yildirim der Wurf einer Flasche an seinen Kopf gewesen sein. Auch der Club reagierte mit einem Statement und teilte mit, dass der Flaschenwerfer mit einem Stadionverbot belegt wurde.
Finale der US Open im Liveticker: Sabalenka will den Titel gegen Rybakina
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Die Belarussin könnte mit einem Erfolg im Endspiel einen besonderen Triumph perfekt machen. Dafür muss die aktuelle Weltranglistenerste aber die kommende Weltranglistenerste schlagen. Klappt es? Traumfinale in New York: Mit Jelena Rybakina und Aryna Sabalenka stehen sich im Endspiel der US Open die beiden besten Tennisspielerinnen der Welt gegenüber. Die 27 Jahre alte Kasachin Rybakina, die die Spitze der Weltrangliste am Montag von Sabalenka übernehmen wird, und greift nach ihrem ersten Titel in New York. Und dazu will die Australian-Open-Siegerin in einer Neuauflage des Endspiels von Melbourne den Titel-Hattrick von Sabalenka (28) verhindern. Verfolgen Sie das Finale der Damen ab 22 Uhr hier live im Ticker. ++ HIER AKTUALISIEREN ++
US Open: Doppel Krawietz / Pütz verpasst Sensation im Finale
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Das Duo aus Kevin Krawietz und Tim Pütz hatte in New York die Chance auf den ganz großen Erfolg. Doch es kam ganz anders. Kevin Krawietz und Tim Pütz haben bei den US Open ihren ersten gemeinsamen Grand-Slam-Titel verpasst. Das deutsche Davis-Cup-Doppel verlor das Finale gegen die im gesamten Turnier satzverlustfreien Christian Harrison/Neal Skupski (USA/Großbritannien) mit 4:6, 6:7 (6:8). Trösten kann sich „KraPütz“ mit 500.000 Dollar Preisgeld (rund 430.000 Euro). Für das Duo aus Coburg und Frankfurt am Main bleibt der größte gemeinsame Erfolg damit der Triumph bei den ATP Finals 2024. Im selben Jahr waren sie in Flushing Meadows schon einmal ins Endspiel vorgestoßen – und den Australiern Max Purcell und Jordan Thompson unterlegen. Bislang einziger deutscher US-Open-Sieger im Männer-Doppel bleibt Philipp Petzschner, der 2011 mit dem Österreicher Jürgen Melzer triumphierte. Krawietz (34) ist bereits zweimaliger Grand-Slam-Sieger, an der Seite seines früheren Partners Andreas Mies gewann er die French Open 2019 und 2020. Vergebener Satzball entschied das Spiel „Es hilft auf jeden Fall, dass wir schon mal ein Finale in dem Stadion gespielt haben. Wir sind lange genug dabei, dass wir uns da nicht in die Hose machen“, hatte Krawietz nach dem Finaleinzug gesagt. Im Arthur Ashe Stadium, das vor dem Damen-Finale zwischen Titelverteidigerin Aryna Sabalenka und der designierten Weltranglistenersten Jelena Rybakina spärlich besucht war, begannen er und Pütz tatsächlich ohne sichtbaren Anflug von Aufregung. Mitte des ersten Satzes aber schwächelte Krawietz bei einem Aufschlagspiel, die amtierenden Australian-Open-Sieger Harrison/Skupski schlugen zu und sicherten sich den Durchgang nach 40 Minuten. Der zweite Satz verlief komplett ausgeglichen und ging in die Verlängerung. Im Tiebreak vergaben Krawietz/Pütz einen Satzball. Wenig später war das Match verloren. Die Hoffnungen auf einen deutschen Triumph beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres trägt nun allein Alexander Zverev . Der topgesetzte Hamburger trifft im Männer-Finale am Sonntag (ab 20 Uhr im Liveticker bei t-online) auf den US-Amerikaner Ben Shelton, der erstmals in einem Major-Endspiel steht. Für Zverev wäre es der zweite Grand-Slam-Erfolg nach den French Open im vergangenen Juni.
Ukrainische Tennisspielerin: Wohnung durch Angriff zerstört
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Der Angriffskrieg von Russland hat auch Auswirkungen auf die Tenniswelt. Die Ukrainerin Dajana Jastremska berichtet über die Zerstörung ihres Apartments. Sie wendet sich an internationale Verbände. Das Apartment der ukrainischen Tennisspielerin Dajana Jastremska in Odessa ist nach ihren Angaben durch einen russischen Angriff zerstört worden. Die 26-Jährige veröffentlichte bei Instagram Bilder und Videos, die ein brennendes Haus zeigen. „So sieht die „russische Welt“ aus: Ein direkter Treffer eines Kalibr-Marschflugkörpers“, schrieb Jastremska dazu. Das Einzige, was übrig geblieben sei, sei ein Handtuch aus Roland Garros von den French Open . „Ein Stück Tenniswelt überlebte eine russische Rakete. Unser Zuhause nicht“, schrieb sie. Jastremska richtete sich direkt an die Frauen-Profiorganisation WTA und den Weltverband ITF. „Seht euch diese Bilder mit unseren Augen an. Das ist die wahre Bedeutung eurer „Neutralität“ – aus ukrainischer Sicht“, schrieb sie. Russische Tennisprofis dürfen mit neutralem Status an internationalen Turnieren teilnehmen. Ukrainische Spielerinnen und Spieler geben russischen Gegnern nach dem Match im Regelfall nicht die Hand. Auch Switolina zuletzt von Krieg betroffen Die Weltranglisten-113. Jastremska war zuletzt bei den US Open in New York in der ersten Runde ausgeschieden. Ihre Kollegin Elina Switolina hatte während des Grand-Slam-Turniers berichtet, dass der Padelclub der 31-Jährigen in Kiew durch die Folgen eines russischen Angriffs schwer beschädigt worden war. Die Ukraine wehrt sich seit Februar 2022 gegen die russische Invasion. Bei russischen Angriffen waren in der Nacht mehrere Menschen in der Ukraine getötet worden. Bei einem Raketenangriff sei ein Wohnhaus in Odessa im Süden der Ukraine beschädigt und 37 Menschen verletzt worden, schrieb der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in sozialen Medien. Die Suche nach zwei weiteren Personen dauere an. In Tschornomorsk in der Region Odessa seien elf Menschen bei einem Drohnenangriff in einem Hotel verletzt worden.
Arteta reagiert auf Jesus-Kritik
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Mikel Arteta kann die öffentliche Kritik von Gabriel Jesus (29) an der Art der Trennung in diesem Sommer nicht nachvollziehen. „Ich habe mit Gabi ein persönliches Gespräch in der Kabine geführt. Ich (…)
Bundesliga: Füllkrug rettet Bremen – Köln verzweifelt an Werder
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Die Rheinländer kommen gegen die Norddeutschen nicht über ein Remis hinaus. Dabei kann sich bei den Gästen besonders ein Mann auszeichnen. In der Schlussphase wird es hochspannend. Werder Bremen hat die erste Saisonniederlage verhindern können und nach langem 0:1-Rückstand noch ein 1:1 (1:1) beim 1. FC Köln erkämpft. Beide Klubs haben nach drei Spielen nun jeweils vier Punkte auf dem Konto und stecken im Mittelfeld der Bundesligatabelle fest. Linton Maina hatte die Gastgeber früh in Führung gebracht (11.), DFB-Angreifer Niclas Füllkrug erzielte den verdienten Ausgleich für gerade nach der Halbzeitpause stärker spielende Bremer (69.). Für Füllkrug war es das zweite Saisontor, eine Woche zuvor hatte er schon beim 3:1 gegen RB Leipzig getroffen. Dabei scheiterten die Kölner zudem auch wiederholt am starken Werder-Torwart Karl Hein, der schon in der Anfangsphase dazu einen Handelfmeter von Kölns Thijs Dallinga parierte. Aufsteiger ohne Chance: Seltener Traumstart: BVB so stark wie zuletzt vor elf Jahren Finale in New York: Deutsches Doppel verpasst Sensation bei US Open „Es war schwer, sie so zu sehen“: Klinsmann-Sohn hat vier Schrauben im Nacken Durch das Remis haben beide Teams jeweils vier Punkte auf dem Konto und stehen im Tabellenmittelfeld. Bremen liegt auf Rang neun, Köln dicht dahinter auf Platz elf. So lief das Spiel: Bereits am Freitag hatte FC-Trainer René Wagner das Geheimnis um einen möglichen Startelfeinsatz des Dribbelkünstlers El Mala gelüftet. „Er hat die Chance, von der Bank einen Impuls zu setzen“, sagte er über seinen Flügelspieler, der „fast sechs Tage krank“ gewesen war. Am Ende reichte es nicht zu einem Startelfeinsatz für El Mala. Die 50.000 Zuschauer im ausverkauften Müngersdorfer Stadion sahen eine turbulente Anfangsphase. Zunächst scheiterte Leih-Rückkehrer Füllkrug mit einem Kopfball an FC-Keeper Marvin Schwäbe (4.). Kurz darauf zeigte Schiedsrichter Florian Exner auf den Elfmeterpunkt. Bei Dallingas Schussversuch blockte der auf Leihbasis von Ajax gekommene Youri Regeer den Ball mit dem Arm. Dallinga trat selbst an, doch er scheiterte an Karl Hein im Werder-Tor. Der FC blieb weiter dran und kam durch Flügelspieler Maina zur Führung. Zwei Minuten später musste Hein bei einem Schuss von Tom Krauß parieren (13.). Die Bremer kamen vor der Pause nur selten zu guten Gelegenheiten. Eine Ausnahme war Eren Dinkcis Schussversuch (19.). Zu oft fehlte bei den Grün-Weißen die Genauigkeit beim letzten Pass. Direkt nach dem Seitenwechsel kam die Thioune-Elf zu guten Chancen auf den Ausgleich. Oliver Deman (49.) und Chuki (53.) scheiterten an Schwäbe, Dinkci traf mit einer Volley-Abnahme nur die Latte (58.). Der dribbelfreudige Moore zwang Hein auf der anderen Seite zu einer Flugparade (63.). Füllkrug (69.) traf für Bremen aus fünf Metern nach einem Eckball. In der 74. Minute kam es dann zur viel umjubelten Einwechslung von El Mala, doch auch er konnte den Kölnern nicht mehr zum Sieg verhelfen.
Neuer Klub für Brozovic
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Marcelo Brozovic (33) hat einige Wochen nach seinem Vertragsende bei Al Nassr einen neuen Klub gefunden. Laut Fabrizio Romano wechselt der Mittelfeldspieler zum katarischen Klub Al Sadd. Dort werde (…)
Bundesliga: Borussia Mönchengladbach in der Krise – Polanski droht Aus
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Drei Spiele, drei Niederlagen. Bei Borussia Mönchengladbach ist der Saisonstart fehlgeschlagen. Muss der Coach daher gehen? Sportchef Rouven Schröder hat nach dem Fehlstart von Borussia Mönchengladbach ein Bekenntnis zu Trainer Eugen Polanski vermieden. „Wir werden in uns gehen, dementsprechend auch das Gespräch führen mit Eugen zusammen, der Mannschaft, dem Mannschaftsrat und allen Beteiligten, ob wir so weitermachen wollen in der Form“, sagte Schröder nach dem 0:5 (0:2) beim SC Freiburg bei Sky: „Wir müssen punkten. Das ist wichtig, da geht es nicht um Personen.“ Nach der Klatsche seien erstmal alle „sehr deprimiert und niedergeschlagen“, führte der 50-Jährige aus: „Wir müssen das sacken lassen und uns die richtigen Gedanken machen. Nach einer Nacht schlafen ist es ganz wichtig, dass man ganz klar in die Analyse geht, was wir besser machen können.“ Nun wolle man die nächste Chance nutzen: „Du hast nur noch ein Spiel, dann hast du drei Wochen Länderspielpause. Und du möchtest nicht mit null Punkten in die Länderspielpause gehen.“ Es sei „wichtig, dass wir uns die Wahrheit sagen, wie es sich gerade anfühlt“, betonte Schröder: „Am Ende des Tages hast du null Punkte.“ Schröder wiederholte, es gehe „gar nicht um Personen, sondern um Borussia Mönchengladbach. Es geht darum, wie wir Borussia Mönchengladbach zu Punkten bringen können. Das ist die große Frage, denn da sollten wir schleunigst mit anfangen.“ Die Gesamtsituation sei mit null Zählern aus drei Spielen sowie der Gelb-Rot-Sperre für Tim Kleindienst , der gegen Freiburg einen Platzverweis kassierte, einfach „richtig bitter“.