Champions League-Finale wieder in München

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Der FC Bayern München hat zeitnah wieder die Chance auf ein Finale im eigenen Stadion. Wie die UEFA offiziell bekanntgibt, wird das Champions League-Finale 2028 in der Allianz Arena stattfinden. (…)

Toppmöller nach sechs Spielen gefeuert

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Im Sommer übernahm Dino Toppmöller beim RC Lens. Wenige Wochen später geht das Abenteuer schon wieder zu Ende. Der französische Vizemeister RC Lens zieht offenbar schnell die Reißleine und trennt sich (…)

DFB-Nominierungen: 32 Debütanten auf Klopps Liste

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Am Donnerstag nominiert Jürgen Klopp seinen ersten Kader in seiner neuen Doppelrolle als Bundestrainer und Hoffnungsträger des deutschen Fußballs. Einige Neulinge werden erwartet, viele Namen machen (…)

Gegen Wagner spricht „eigentlich gar nichts“

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Martin Kind schwärmt von Sandro Wagner, der als klarer Favorit auf den vakanten Trainerposten bei Hannover 96 gilt. „Ich habe Herrn Wagner persönlich kennengelernt. Er macht einen guten Eindruck, war (…)

Italien-Nationalspieler Daniel Maldini verursacht Unfall mit Verletzten

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Erst schießt Daniel Maldini sein Team zum Sieg, dann missachtet er die Vorfahrtsregel an einer Kreuzung. Mehrere Personen sind verletzt. Der italienische Fußballprofi Daniel Maldini hat in Mailand einen Autounfall mit sechs Verletzten verursacht. Der 24-Jährige soll übereinstimmenden Medienberichten zufolge am Sonntagmorgen gegen 5.15 Uhr unter Alkoholeinfluss mit seinem Porsche einem VW Golf die Vorfahrt genommen haben. Beide Fahrzeuge kollidierten, der Golf schleuderte in ein geparktes Auto. Insgesamt wurden sechs Menschen leicht verletzt. Neben Maldini sollen sich drei weitere Personen in dem Porsche befunden haben, im Golf zwei. Mehrere Rettungswagen waren im Einsatz. Die Polizei soll bei dem Sohn der Fußball-Ikone Paolo Maldini rund 0,9 Promille Alkohol im Blut gemessen haben. Sein Führerschein sei ihm direkt entzogen worden. Nach Juventus-Pleite: Italienische Medien kritisieren DFB-Stürmer Kopf-ab-Geste: DFB-Talent drohen vier Spiele Sperre Für Maldini ging es zur Untersuchung ins Krankenhaus, das er aber am selben Tag wieder verlassen konnte. Der Profi sei wohlauf und bereits wieder zu Hause, erklärte Anwalt Danilo Buongiorno. Verein äußert sich nach Drogen-Berichten Zwischenzeitlich mehrten sich Berichte über einen auffälligen vorläufigen Drogentest, Maldinis Klub reagierte: „Cagliari Calcio teilt mit, dass Daniel Maldini infolge von Berichten, die in den vergangenen Stunden in den italienischen Medien aufgekommen sind, toxikologischen Tests unterzogen wurde. Alle durchgeführten Tests fielen negativ aus.“ Der 24-Jährige sei bereits wieder bei der Mannschaft und bereite sich auf das kommende Spiel gegen Udinese vor. Maldini hatte am Samstagabend mit seinem Verein Cagliari Calcio in Bergamo gegen Atalanta gespielt und beim 2:1 einen Elfmeter zum Sieg verwandelt. Der italienische Nationalspieler bestritt sechs Länderspiele und stand bereits bei der AC Mailand , Spezia, Empoli, Monza und Atalanta unter Vertrag.

Dominica-Nationaltrainer Justin Fevrier sucht Torhüter per Social Media

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Dominicas Fußball-Nationalteam steht vor einem ungewöhnlichen Problem. Die Lösung soll das Internet bringen. Der Teamchef der Fußball-Nationalmannschaft von Dominica sucht nach einem Torhüter – per öffentlichem Aufruf in den sozialen Medien. Kurz vor vier Länderspielen in der Concacaf Nations League stehen Justin Fevrier nur noch zwei Keeper zur Verfügung, die zusammen auf ein einziges Länderspiel kommen. Fevrier wandte sich auf X an die Fußball-Community. Er schrieb: „Fußball-Twitter, ich brauche dringend Hilfe. Aufgrund einer unvorhergesehenen Verletzung wird dringend ein Ersatz benötigt.“ Gesucht wird ein Torhüter mit dominikanischen Eltern. Er nahm an der WM teil: Klopp verzichtet offenbar auf diesen DFB-Profi Interesse mehrerer Topklubs: Real Madrid buhlt offenbar um einen BVB-Star Die beiden verbliebenen Keeper sind Donte Newton und Dwight Eloi. Newton hat das einzige Länderspiel der beiden absolviert, Eloi wartet noch auf sein Debüt im Nationaltrikot. Dominica hat rund 65.000 Einwohner. Der Blick geht weit über die Landesgrenzen hinaus Fevrier blickt bei seiner Suche gezielt nach England – denn Dominica war früher britische Kolonie. Der Teamchef ist selbst ehemaliger Nationalspieler des karibischen Inselstaates. Die vier anstehenden Partien in der Concacaf Nations League beginnen am 25. September mit dem Spiel gegen die Kaimaninseln. Danach folgen Begegnungen gegen Puerto Rico am 28. September sowie zweimal gegen Guyana am 1. und 4. Oktober.

Eisbären-Umbruch: Konkurrenz setzt auf Ende einer Ära

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Drohen in der DEL langweilige Verhältnisse wie in der Fußball-Bundesliga mit einem Dauermeister? Der Liga-Boss sagt nein. Auch die Trainer gehen von einem Ende der Eisbären-Dominanz aus. Der Nächste bitte. In der Deutschen Eishockey Liga ist die Sehnsucht nach einem neuen Meister in der am Donnerstag beginnenden Saison groß. DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke muss angesichts der Dominanz der Eisbären Berlin in den vergangenen Jahren schon Befürchtungen entgegentreten, der Liga würden Verhältnisse wie in der Fußball-Bundesliga mit Dauermeister Bayern München drohen. „Das ist überhaupt nicht vergleichbar. Die Eisbären haben mitnichten die teuerste Mannschaft in der Liga“, sagte Tripcke. Trotzdem war der Hauptstadtclub in den vergangenen sechs Jahren fünfmal deutscher Meister. Zum Saisonauftakt am Donnerstag (19.30 Uhr/MagentaSport) gegen die Straubing Tigers wird aber in Eric Dubois ein neuer Trainer an der Bande stehen. Meistergarant und Titelsammler Serge Aubin ist zum SC Bern entschwunden. Auch auf der gerade im Eishockey so wichtigen Position des Torhüters ist alles neu. Jake Hildebrand ging zum Titelkonkurrenten Adler Mannheim und Jonas Stettmer zum ERC Ingolstadt. Aus Nordamerika holten die Eisbären in Jack LaFontaine eine neue Nummer eins, die sich erst einmal an die Liga und veränderte Schusswinkel auf der in Europa größeren Eisfläche gewöhnen muss. „Wir wissen alle, dass das Schlüsselpositionen sind. Die anderen werden alles daran setzen, aufzuholen“, meinte Tripcke. Trainer Thomas Popiesch vom Aufsteiger Krefeld Pinguine sagte sogar deutlich mehr Konkurrenz für die Eisbären voraus: „Ja, weil sich die Mannschaft erst finden muss und die Konkurrenz im Titelrennen groß ist.“ Der neue Meisterfavorit in der Liga lautet Mannheim In einer Meisterumfrage der Deutschen Presse-Agentur vor dem Saisonstart setzt in Straubings Craig Woodcroft nur noch ein Trainer explizit auf die Eisbären. Die Mehrheit nennt Mannheim, das in Hildebrand, Ex-NHL-Stürmer Patrick Brown (Boston) und den Olympia-Silbergewinner von 2018, Brooks Macek (Jekaterinburg), teils spektakuläre Zugänge präsentierte. „Mannheim ist mein Tipp, sie verfügen über die größte Tiefe im Kader, sind wirklich stark aufgestellt“, sagte Augsburgs Sportdirektor Larry Mitchell. Bei den Adlern, die dank SAP traditionell mit das meiste Geld in der Liga und damit den höchsten Etat haben, ist die Sehnsucht nach der neunten Meisterschaft und dem ersten Titel seit sieben Jahren groß. Große Hoffnungen haben auch die Kölner Haie, die 2025 in der Finalserie gegen die Eisbären chancenlos gewesen waren. Das bald 40 Jahre Club-Idol Moritz Müller hängt extra noch einmal ein Jahr dran, um sich endlich seinen großen Traum vom Titel erfüllen zu können. „Ich wünsche mir diese Meisterschaft sehr“, sagte Müller, der in dieser Saison auch zum DEL-Rekordspieler werden und den früheren Kölner Mirko Lüdemann (1200 Spiele) ablösen dürfte. Reicht es für Haie-Idol Müller endlich zum Titel? Nach dem Abgang von Star-Coach Kari Jalonen hält Müller große Stücke auf den schwedischen Nachfolger Thomas Berglund. In 2023-Vize-Weltmeister Daniel Fischbuch (Iserlohn) und dem langjährigen Eisbären-Meisterspieler Marcel Noebels kamen zudem namhafte Sturm-Zugänge. „Wir wollen nur auf uns schauen, glauben an die Stärken unserer Mannschaft und wollen uns die bestmögliche Ausgangsposition für die Playoffs schaffen“, sagte Berglund selbstbewusst. Sein Schwenninger Kollege Steve Walker wagte die Prognose: „Köln ist eigentlich überfällig, deshalb glaube ich, dass dieses Jahr ihr Jahr ist.“

Uefa vergibt Champions-League-Finale erneut nach München

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Die Uefa entscheidet über eine Reihe von Endspielen. Der Verband bestimmt dabei auch einen deutschen Ausrichter. München wird mit der Allianz Arena des FC Bayern erneut das Endspiel der Champions League ausrichten. Wie die Uefa am Dienstag verkündete, agiert die bayrische Landeshauptstadt 2028 als Ausrichter. Nach 2012 und 2025 wird es das dritte Finale der Königsklasse im aktuellen Heimstadion des deutschen Rekordmeisters. Mehr Informationen in Kürze

Real Madrid buhlt wohl um BVB-Star Gregor Kobel – Absage an Newcastle

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Gregor Kobel steht bei mehreren europäischen Spitzenklubs auf dem Wunschzettel. Warum er trotzdem ablehnt, hat einen ungewöhnlichen Grund. Mehrere europäische Topklubs wollen BVB-Torwart Gregor Kobel verpflichten – darunter offenbar auch Real Madrid . Mit Newcastle United hat sich im vergangenen Sommer wohl ein anderer Klub bereits eine Absage eingefangen. Über das Interesse von Real Madrid hatte zunächst die spanische Zeitung „AS“ berichtet. Demnach sei Kobel den Kaderplanern der Königlichen angeboten worden, die ihn seit Längerem beobachten sollen. Farke weiter ungeschlagen: Deutscher Coach mischt Premier League auf Erster DFB-Kader: Klopp plant offenbar mit einem XXL-Aufgebot Konkret werden könnte die Personalie laut „Bild“ allerdings nur, falls die geplante Vertragsverlängerung mit Reals Stammkeeper Thibaut Courtois scheitert. Verhandlungen mit dem 34-Jährigen sollen laufen. Kobel sagte Newcastle United ab Newcastle soll sich dem Bericht zufolge im zurückliegenden Transferfenster ebenfalls um den Schweizer bemüht haben. Kobel habe das Angebot abgelehnt, obwohl er in der Premier League deutlich mehr verdienen könnte als beim BVB . Er sei davon überzeugt, mit Borussia Dortmund Titel gewinnen zu können, heißt es. Wechselgedanken kämen für ihn erst dann infrage, wenn er nicht mehr glaube, mit dem Klub seine sportlichen Ziele erreichen zu können. Vom BVB gibt es dem Bericht zufolge keine Überlegungen, Kobel abzugeben. Sein Vertrag läuft bis 2028. Den Schweizer hatte Dortmund 2021 für 15 Millionen Euro vom VfB Stuttgart verpflichtet.

Mario Vušković nach vierjähriger Doping-Sperre vor Rückkehr beim HSV

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2021 kam Mario Vušković als vielversprechendes Innenverteidigertalent zum HSV. Die letzten vier Jahre waren von Themen abseits des Platzes geprägt – jetzt folgt die emotionale Rückkehr. Mario Vušković wird am Dienstag zum ersten Mal nach seiner vierjährigen Doping-Sperre mit der Mannschaft des HSV trainieren. Wie es zu der Sperre kam und warum der HSV bis heute hinter seinem Spieler steht. Am Deadline Day 2021 verpflichtete der Hamburger Sport-Verein einen nur Experten bekannten Innenverteidiger von Hajduk Split. Der damals 19-jährige Kroate war bei seinem Heimatverein bereits zum Stammspieler gereift. Fußballfachleute in Kroatien sagten dem Talent eine große Karriere voraus. Ehemaliger Nagelsmann-Assistent: Sandro Wagner wohl vor Wechsel zu Zweitligist Nach US-Open-Sieg: Diese Vorwürfe gegen Zverev sind absurd „Das Schwerste, was es gibt“: Fußballprofi spricht erstmals über Tod seiner Freundin In seiner ersten Spielzeit beim HSV hatte Vušković leichte Anlaufprobleme. Im Laufe der Saison entwickelte sich der Innenverteidiger aber zum absoluten Stammspieler. So stand Vušković die letzten 21 Spiele der Saison 21/22 in der 2. Bundesliga über die volle Spielzeit auf dem Platz. Auch in den wichtigen Relegationsspielen gegen Hertha BSC setzte Trainer Tim Walter auf den jungen Verteidiger. Der positive Trend schien sich in der Folgesaison fortzusetzen. In den ersten 18 Spielen der Spielzeit 2022/23 stand der ehemalige kroatische U-Nationalspieler jedes Spiel in der Startelf. Im Februar 2025 sagte der heute 24-Jährige im Gespräch mit „11Freunde“ über die ersten anderthalb Jahre beim HSV: „Es war die beste Zeit meines Lebens. Ich habe nie besser gespielt, das Team war toll und die Stadt auch.“ Beginn eines „Albtraums“ Am 11. November 2022 „begann der wahre Albtraum“, wie der HSV-Profi später erzählte. Vušković wurde am Trainingsgelände der Hamburger über eine positive Doping-Probe vom 16. September informiert. Danach durchsuchten Polizeibeamte seinen Spind, seine Privatgegenstände sowie seine gesamte Wohnung. Beim Spiel am nächsten Abend fehlte Vušković nach Angaben des Vereins „aus privaten Gründen“ im Aufgebot. Nach der Partie machten der HSV und der DFB die Situation publik. In der offiziellen DFB-Mitteilung hieß es: „Beim Spieler Mario Vušković vom Hamburger SV wurde im Rahmen einer von der NADA (Nationale Anti-Doping-Agentur, Anm. d. Red.) durchgeführten Trainingskontrolle die Substanz Erythropoetin (EPO) festgestellt.“ Drei Tage nach dem Spiel sperrte das DFB-Sportgericht den HSV-Profi vorläufig für den Trainings- und Spielbetrieb. Diese Sperre galt bis zur Fällung eines endgültigen Urteils. Im Dezember folgte auf die positive A-Probe auch eine positive B-Probe. Schuldigsprechung durch DFB-Sportgericht Im Februar 2023 begann schließlich das Gerichtsverfahren. Die Verteidigung des Kroaten brachte mehrere Gutachten von unabhängigen Wissenschaftlern, die Vuškovićs Proben allesamt als negativ betrachteten, vor. Das Gericht beauftragte einen eigenen Sachverständigen. Dieser war aus Sicht von Vušković befangen. Der Wissenschaftler saß zum damaligen Zeitpunkt in einem Ausschuss mit zwei anderen Fachleuten, die die Doping-Proben als positiv bewertet hatten. Ende März 2023 bestätigte das DFB-Sportgericht das Doping und verhängte rückwirkend eine Sperre von zwei Jahren für den HSV-Profi. Nachdem sowohl Verteidigung als auch Anklage in Berufung gegangen waren, landete der Fall vor dem Internationalen Sportgerichtshof Cas. Vor der Urteilsverkündung bekundeten sowohl die Fans als auch die Spieler des HSV ihre Solidarität für den in ihren Augen zu Unrecht verurteilten Mario Vušković. Die Mannschaft trug T-Shirts mit seinem Namen, die Fans zeigten ihre Unterstützung mit Bannern sowie Trikots und Sprechgesängen auf den Rängen. Diese Rückendeckung war für Vušković ein wichtiger Grund, um weiterzumachen, wie der Verteidiger später berichtete. „Hätte ich nicht den HSV hinter mir, würden die Fans nicht immer noch mein Trikot kaufen und bei den Heimspielen meinen Namen singen, hätte ich früher aufgegeben.“ Cas machte jede Hoffnung zunichte Im August 2023 dann die nächste Hiobsbotschaft: Der Cas bestätigte nicht nur das Urteil, sondern verlängerte die Sperre von zwei auf vier Jahre bis in den November 2026. Damit erfüllte der Gerichtshof die Forderungen der Anklage vollständig. Die Doping-Kontroverse habe „alles geändert, meine Perspektive auf mich selbst und die Welt. Darauf, was Gerechtigkeit und Unrecht bedeuten“, erzählte Vušković bei „11Freunde“. Mit der Urteilsverkündung und der Ablehnung der eingereichten Berufung waren alle rechtlichen Mittel ausgeschöpft. „Auch wenn es schwerfällt: Wir akzeptieren, dass Mario den Kampf vor dem Cas verloren hat“, erklärte HSV-Finanzvorstand Dr. Eric Huwer im Anschluss an das Urteil bei der „Mopo“. Der Verein stand weiter zu ihm: Vušković unterzeichnete einen neuen Vertrag mit den Hamburgern, der mit Ablauf seiner Sperre beginnen wird. HSV glaubt weiter an eine sportliche Zukunft Vušković zeigte sich dankbar gegenüber dem Verein. „Der neue Vertrag ist eine riesige Ehre“, erklärte er. „Ich will, dass der HSV am Ende sagt: Wir haben nicht ohne Grund an ihm festgehalten.“ Die Mannschaft, der Trainerstab und die Fans sind für den 24-Jährigen mehr als ein Verein geworden: „Es ist eine Familie.“ Als der HSV im Mai 2025 den Aufstieg in die Bundesliga feierte, war Vušković mittendrin. Obwohl er nicht auf dem Platz stand, präsentierte sich der Kroate als vollwertiger Teil des Teams. Seine Teamkollegen beschrieben mehrfach seine spezielle Rolle in der Mannschaft. Miro Muheim sagte der „Mopo“ kurz vor dem Aufstieg des HSV: „Wir kämpfen auch immer für Mario.“ Ex-HSV-Stürmer Robert Glatzel stimmte bei der Aufstiegsfeier im Volksparkstadion mit allen anwesenden Fans „Vušković“- Sprechgesänge an. Luka Vušković imponiert vom HSV Ebenfalls anwesend bei der Aufstiegsfeier war Marios kleiner Bruder Luka Vušković. Das hoch gehandelte Innenverteidigertalent entschied sich trotz unzähliger Anfragen aus ganz Europa im Aufstiegssommer für den Klub an der Elbe. Dabei war der bei Tottenham unter Vertrag stehende Profi schon zu diesem Zeitpunkt ein Regal zu hoch für den HSV. Laut eigener Aussage des Kroaten waren der Umgang und die Unterstützung des HSV für seinen Bruder der ausschlaggebende Grund für den Schritt an die Elbe. Hamburg lieh den Innverteidiger für ein Jahr von den „Spurs“ aus. Der heute 20-Jährige wurde auf Anhieb zum Stamm- und Führungsspieler und hatte einen großen Anteil am Klassenerhalt des HSV. Mit sechs Toren in der Bundesliga und der Auszeichnung zum „Rookie der Saison“ verabschiedete sich der kroatische WM-Fahrer in diesem Sommer gen Brighton. Sein Wunsch, mit dem großen Bruder beim HSV zusammenzuspielen, blieb (noch) unerfüllt. Im September 2026 angekommen könnte dieser Wunsch jedoch eines Tages in Erfüllung gehen. Denn am Dienstag darf Mario Vušković nach vier langen Jahren wieder mit der Mannschaft des HSV trainieren. Aufgrund der besonderen Umstände und „sicherheitsrelevanter Aspekte“ wird die erste Trainingseinheit des Kroaten im Volksparkstadion stattfinden, wie der HSV mitteilte. Trainer Merlin Polzin will versuchen, dem Kroaten „einen wertschätzenden Moment zu geben. Gleichzeitig geht es auch darum, das alles nicht zu sehr in den Mittelpunkt zu stellen – denn so ist er auch als Typ nicht. Er freut sich einfach extrem darauf, wenn er wieder in der Kabine sein darf und dort sowie auf dem Platz im Kreis der Mannschaft wieder Spaß hat“. Vušković beschreibt sich selbst als „physisch topfit“. Er habe in den vergangenen Jahren trotz Verbot der Teilnahme an organisiertem Fußball viel Sport getrieben. Vušković habe vor allem Jiu-Jitsu für sich entdeckt. „Das ist der Sport, der mich in dieser schwierigen Zeit gerettet hat“, sagte er im Interview mit „11Freunde“. Ob und wann der Verteidiger wieder in der Bundesliga einsetzbar ist, bleibt abzuwarten. Spielberechtigt ist Vušković ab dem 15. November, theoretisch könnte er seine Rückkehr beim Nordderby gegen Bremen am 22. November feiern. Dies erscheint aber unwahrscheinlich ob der vierjährigen Abwesenheit vom Profifußball. Sein Trainer bescheinigte ihm zwar einen „sehr, sehr fitten, sehr dynamischen Eindruck“. Und Vušković selbst sagte, das Fußballspielen könne man nicht verlernen. Gleichzeitig räumte der Bruder von Publikumsliebling Luka Vušković ein: „Das Spiel verändert sich natürlich, es wird immer schneller und besser. Deshalb muss ich noch härter arbeiten.“ Einen vergleichbaren Fall eines Profis, der nach vier Jahren wieder zurückkommt, gab es indes noch nie, der HSV und sein Spieler sind also in völlig unbekannten Gefilden unterwegs. Eine letzte Wendung ist möglich Ganz scheint der Fall Mario Vušković vor Gericht noch nicht ausgehandelt. Wie der NDR am 23. Juni 2026 berichtete, nimmt die Staatsanwaltschaft Hamburg Ermittlungen gegen den Doping-Täter auf. Sollte in diesem strafrechtlichen Verfahren wider allen bisherigen Verfahren Vuškovićs Unschuld erwiesen werden, könnte dies weitreichende Konsequenzen für die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) sowie die NADA und ihre Testverfahren haben. Diese Testverfahren haben Vušković und seine Verteidigung angezweifelt, beide Anti-Doping-Agenturen beharrten jedoch auf ihren Ergebnissen. Mario Vušković beharrt bis heute auf seiner Unschuld und ließ deswegen die Frist für die Zahlung einer Geldbuße im Gegenzug zur Einstellung des Verfahrens verstreichen.