Die Gegner von Alexander Zverev hatten sein vor Kurzem entstandenes Ritual vor Aufschlägen bereits kritisiert. Nun findet auch eine ehemalige Top-Spielerin drastische Worte. Alexander Zverev hat bei den US Open mit seinem zweiten Grand-Slam-Titel in diesem Jahr nicht nur einen großen sportlichen Erfolg erzielt, sondern auch mit einem auffälligen Ritual vor seinen Aufschlägen Diskussionen ausgelöst. Besonders vor dem zweiten Aufschlag, bei dem es keine Zeitbegrenzung gibt, lässt der Deutsche den Ball häufig zigfach aufprallen – ein Verhalten, das bei Gegnern und Experten zunehmend auf Kritik stößt. Nach US-Open-Sieg: Zverev muss fast die Hälfte des Rekordpreisgelds abgeben Gegen alle Ratschläge: Zverev nach US-Open-Triumph im Davis Cup dabei Finalgegner Ben Shelton hatte sich nach dem Turnier deutlich geäußert: „Ich sollte nicht gezwungen sein, schon an der Linie zu warten, wenn er den Ball 20- bis 25-mal auftippt. Er prellt den Ball nie weniger als zehnmal.“ Auch Zverevs Halbfinalgegner Karen Khachanov hatte seinen Unmut kundgetan: „Das nervt nicht nur mich, sondern natürlich viele Spieler, weil es so viel Zeit kostet. Man weiß gar nicht, wie man sich auf den Aufschlag vorbereiten soll.“ In diesen Tenor stimmt nun auch die frühere Doppel-Weltranglistenerste Rennae Stubbs ein. In ihrem Podcast ging sie sogar noch einen Schritt weiter. Sie kritisierte Zverevs Verhalten scharf und forderte, ihn auszubuhen: „Was machen wir hier eigentlich? Letztes Mal waren es 25 Aufpraller, diesmal waren es 12! Ich finde, wir müssen mal anfangen, ihn dafür bloßzustellen. Fangt einfach an, ihn beim zehnten Aufprall auszubuhen.“ Stubbs über Zverev Balltippen: „Eine Schande“ Zverevs langes Ballprellen sei „eine Schande“, so die 55 Jahre alte Australierin, die vier Grand-Slam-Titel im Doppel gewann. Neben der Kritik wurden auch Vorschläge für Regeländerungen laut. Shelton sprach sich für die Einführung einer Zeitbegrenzung beim zweiten Aufschlag aus. Auch Boris Becker , der in seinem Podcast mit Andrea Petković über das Thema sprach, hält eine Anpassung der Regeln für notwendig. Zverev selbst zeigte sich gelassen und erklärte, dass er nicht wisse, warum er sich dieses Ritual angewöhnt habe. Dennoch bleibt die Frage, ob die Diskussionen um sein Verhalten zu einer Änderung der Regeln führen könnten.
Alexander Zverev: Ex-Doppel-Nummer-eins schießt gegen US-Open-Sieger
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Klopps nominiert 44-Mann Kader: Ex-Bayern-Spieler Herzog irritiert
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Jürgen Klopp nominiert für seine ersten vier Nations-League-Spiele als Bundestrainer gleich 44 Spieler – aufgeteilt auf zwei Aufgebote. Österreichs früherer Nationalspieler Andreas Herzog zeigt sich überrascht. Andreas Herzog hat Jürgen Klopps erste Kadernominierung als Bundestrainer verwundert aufgenommen. Der frühere österreichische Nationalspieler bezeichnete das Aufgebot von 44 Spielern bei Sky Austria als „heftige Zahl“. Klopp hatte am Donnerstag seinen ersten Kader vorgestellt und dabei einen in der DFB-Geschichte ungewöhnlichen Weg gewählt: 44 Spieler, aufgeteilt auf zwei Aufgebote für jeweils zwei Nations-League-Partien. Als Begründung nannte er die hohe Belastung der Profis und den Wunsch, möglichst viele Spieler kennenzulernen. Neue DFB-Ära beginnt: Klopp trennt die Starspieler – und plant etwas anderes Auf ihn setzt Klopp besonders: Deutschlands künftige Nummer eins? Herzog sprach Klopp eine durchdachte Absicht nicht ab. „Er wird einen klaren Plan davon haben, was er von den einzelnen Spielern sehen will“, sagte Herzog bei Sky Austria. Wer alle Kandidaten einmal im Training und in Spielen beobachte, bekomme einen besseren Überblick, als wenn man sie nur in der Bundesliga verfolge. Klopp bringt internationale Aufmerksamkeit Trotzdem blieb Herzog skeptisch. Mit einem Seitenhieb auf die Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ beschrieb er Klopps Vorgehen als „Kloppo sucht den Wunderwuzzi für die nächste WM“. Herzog bestritt 103 Länderspiele für Österreich und lief in der Bundesliga unter anderem für Werder Bremen und den FC Bayern auf. Klopps Aufgebot hat auch in anderen Ländern Aufmerksamkeit erregt. So berichtete man unter anderem auch in England über das XXL-Aufgebot. Am 24. September muss sich die Auswahl im Härtetest in den Niederlanden erstmals beweisen.
Historischer Schritt im Frauenfußball: DFB gibt Bundesliga an FBL ab
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Der DFB überträgt die Organisation der Frauen-Bundesliga an den Ligaverband FBL. Das beschließen die Delegierten des außerordentlichen DFB-Bundestags einstimmig. Die Frauen-Bundesliga wird ab kommendem Sommer nicht mehr vom Deutschen Fußball-Bund organisiert. Die Ausgliederung beschloss der digital abgehaltene außerordentliche DFB-Bundestag einstimmig. Damit ist der im vergangenen Dezember gegründete Ligaverband (FBL e.V.), der schon jetzt die Interessen der 14 Bundesligisten vertritt, ab 1. Juli 2027 allein für die Bundesliga verantwortlich. Der DFB verständigte sich mit der FBL auf einen Pacht- und einen Grundlagenvertrag, der die rechtlichen, organisatorischen und finanziellen Beziehungen zwischen den beiden Verbänden regelt. Die FBL-Präsidentin – derzeit Eintracht Frankfurts Frauenfußballchefin Katharina Kiel – erhält einen Sitz als Vizepräsidentin im DFB-Präsidium. Das Modell orientiert sich an der Struktur der Bundesliga, ehemals Deutsche Fußball Liga (DFL), im Männerfußball.
Matthäus: Das Problem bei Undav
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Lothar Matthäus hat die Formkrise von Deniz Undav analysiert. Im Interview mit ‚Sky‘ und ‚RTL‘ sagt der DFB-Rekordnationalspieler: „Vielleicht war alles ein bisschen viel für Deniz in den letzten (…)
On holt Kylian Mbappé: Federer-Marke sticht Nike aus
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Kylian Mbappé beendet eine fast 20-jährige Partnerschaft und wechselt den Ausrüster. Doch der Franzose ist nicht der einzige große Name, den die Schweizer Marke On präsentiert. Der Schweizer Sportartikelhersteller On steigt ins Fußballgeschäft ein – mit Kylian Mbappé als Markenbotschafter. Der Real-Madrid-Stürmer beendet damit eine 19-jährige Partnerschaft mit Nike und wechselt zur Zürcher Marke, die bislang vor allem als Laufschuhmarke bekannt ist. Seit seinem achten Lebensjahr wurde der französische Superstar vom US-Sportartikelhersteller gesponsert. Mbappé soll nicht nur für On werben, sondern direkt mit Produktentwicklern zusammenarbeiten und künftige Fußballschuhe sowie Bekleidung testen. In einer Unternehmensmitteilung äußerte sich der französische Weltmeister zu seiner Entscheidung: „Was mich von Anfang an an On gereizt hat, war die Möglichkeit, gemeinsam etwas völlig Neues aufzubauen.“ Neben Mbappé hat On indes auch noch zwei weitere Persönlichkeiten für seinen Einstieg gewonnen. Thierry Henry übernimmt den neu geschaffenen Posten des Fußballdirektors. Der französische Weltmeister von 1998 soll Strategie, Produktentwicklung und Beziehungen zu Spielern mitprägen, berichtet das Schweizer Nachrichtenportal „Blick“. Bekannter Miteigentümer Die Dritte im Bunde ist Schweizer Nationalspielerin Sydney Schertenleib. Die 19-Jährige spielt für den FC Barcelona und ist schon seit Ende 2025 Markenbotschafterin bei On. Sie wird ebenfalls direkt in die Produktentwicklung eingebunden. On ist in New York börsennotiert und hat unter anderem Tennis-Ikone Roger Federer als Investor, Werbegesicht und Miteigentümer an Bord. Über Vertragslaufzeit und Vergütung von Mbappé hat das Unternehmen keine Angaben gemacht.
Der Hauptgrund für Mbappés Real-Wechsel
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Real Madrid-Präsident Florentino Pérez hatte entscheidenden Anteil daran, dass sich Kylian Mbappé 2024 für einen Wechsel zu den Königlichen entschieden hat. In einem Interview mit der ‚as‘ erzählt der (…)
Neue Spur: Bundesliga-Keeper zum FC Bayern?
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Wie setzt sich das Torhütergespann des FC Bayern in der kommenden Saison zusammen? Auf der Suche nach einer Lösung blicken die Verantwortlichen einem Bericht zufolge in die bayrische (…)
Entscheidung bei Bayern-Talent Osmani
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Erblin Osmani geht dem DFB offenbar durch die Lappen. Der 17-jährige Sechser des FC Bayern (ein Profispiel) steht im Kader der A-Nationalmannschaft des Kosovo für die anstehenden Länderspiele.
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Talente: Wichtiger Doppel-Erfolg für den DFB
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Der DFB hat Noahkai Banks (19) und Louey Ben Farhat (20) von Länderspielen für Deutschland überzeugt. ‚The Athletic‘ zitiert den U21-Nationalcoach Antonio Di Salvo: „Ich freue mich sehr, dass wir (…)
Xavi vertraut auf zwei Bundesliga-Profis
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Xavi hat seinen ersten Kader als niederländischer Nationaltrainer bekanntgegeben. Im 26-köpfigen Oranje-Aufgebot finden sich mit Torhüter Mark Flekken (33/Bayer Leverkusen) und Mittelfeldspieler Joey (…)