Tausende argentinische Fußballfans wollen dabei sein, wenn Lionel Messi am 6. Oktober noch einmal die Farben seines Landes trägt. Die Tickets für den Abschied in Buenos Aires waren flugs vergriffen. Es dauerte keine zwei Stunden, da waren die Eintrittskarten für Lionel Messis Abschied aus der argentinischen Fußball-Nationalmannschaft am 6. Oktober vergriffen. „Agotado“ („Ausverkauft“) hieß es auf der Webseite Deportick.com, über die der Ticket-Verkauf für das Freundschaftsspiel gegen Benin – und den letzten Auftritt des Superstars in der Auswahl seines Heimatlandes – in Buenos Aires lief. Der argentinische Fußballverband hätte sicher weit mehr Karten für den Abschied des 39-jährigen Ausnahmesportlers in dem über 80.000 Zuschauer fassenden Monumental-Stadion in der argentinischen Hauptstadt verkaufen können. Der Ansturm war enorm. Wie die Zeitung „La Nación“ berichtet, ging der Verkauf über das Ticketportal mit mehr als einstündigen Wartezeiten einher – und selbst die waren mitunter vergeblich. Die Kartenpreise bewegten sich zwischen umgerechnet 52 und 277 Euro. Überraschende Ankündigung Sechs Wochen nach dem verlorenen WM-Finale gegen Spanien hatte Messi schließlich Ende August seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft verkündet. Von daher kam es für viele Fans überraschend, dass Auswahl-Trainer Lionel Scaloni den achtmaligen Weltfußballer im Rahmen der anstehenden Freundschaftsspiele der „Albiceleste“ doch noch einmal nominierte. Verbandspräsident Claudio „Chiqui“ Tapia sagte, Messi habe die Einladung für das Duell mit Benin angenommen. Tapia informierte darüber, dass alle argentinischen Spieler des Weltmeisterkaders von 2022 und deren Familien beim dritten der drei Testspiele eingeladen seien, „um den letzten Tango des weltbesten Spielers“ mitzuerleben. Zuvor spielt Argentinien in Córdoba am 30. September gegen Bolivien und am 3. Oktober ebenfalls in Buenos Aires gegen Burkina Faso. Bislang bestritt Messi seit seinem ersten Einsatz im Jahr 2005 insgesamt 207 Länderspiele, in denen er 125 Tore erzielte – beides Rekordwerte in der argentinischen Fußball-Historie. Vor vier Jahren führte Messi die argentinische Mannschaft zum Weltmeistertitel in Katar, zweimal – 2014 und 2026 – wurde er Vizeweltmeister. 2021 und 2024 gewann der Superstar mit der „Selección“ zudem die Copa América. Auf Vereinsebene steht Messi derzeit in Diensten von Inter Miami.
Tickets für „Messis letzten Tango“ schnell ausverkauft
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Argentinien: Tickets für „Messis letzten Tango“ schnell ausverkauft
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Lionel Messi wird bald zum letzten Mal das Trikot der „Albiceleste“ tragen. Die Tickets für den Abschied in Buenos Aires waren flugs vergriffen. Es dauerte keine zwei Stunden, da waren die Eintrittskarten für Lionel Messis Abschied aus der argentinischen Fußball-Nationalmannschaft am 6. Oktober vergriffen. „Agotado“ („Ausverkauft“) hieß es auf der Webseite Deportick.com, über die der Ticket-Verkauf für das Freundschaftsspiel gegen Benin – und den letzten Auftritt des Superstars in der Auswahl seines Heimatlandes – in Buenos Aires lief. Der argentinische Fußballverband hätte sicher weit mehr Karten für den Abschied des 39-jährigen Ausnahmesportlers in dem über 80.000 Zuschauer fassenden Monumental-Stadion in der argentinischen Hauptstadt verkaufen können. Der Ansturm war enorm. Wie die Zeitung „La Nación“ berichtet, ging der Verkauf über das Ticketportal mit mehr als einstündigen Wartezeiten einher – und selbst die waren mitunter vergeblich. Die Kartenpreise bewegten sich zwischen umgerechnet 52 und 277 Euro. Überraschende Ankündigung Sechs Wochen nach dem verlorenen WM-Finale gegen Spanien hatte Messi schließlich Ende August seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft verkündet. Von daher kam es für viele Fans überraschend, dass Auswahl-Trainer Lionel Scaloni den achtmaligen Weltfußballer im Rahmen der anstehenden Freundschaftsspiele der „Albiceleste“ doch noch einmal nominierte. Verbandspräsident Claudio „Chiqui“ Tapia sagte, Messi habe die Einladung für das Duell mit Benin angenommen. Tapia informierte darüber, dass alle argentinischen Spieler des Weltmeisterkaders von 2022 und deren Familien beim dritten der drei Testspiele eingeladen seien, „um den letzten Tango des weltbesten Spielers“ mitzuerleben. Zuvor spielt Argentinien in Córdoba am 30. September gegen Bolivien und am 3. Oktober ebenfalls in Buenos Aires gegen Burkina Faso. Bislang bestritt Messi seit seinem ersten Einsatz im Jahr 2005 insgesamt 207 Länderspiele, in denen er 125 Tore erzielte – beides Rekordwerte in der argentinischen Fußball-Historie. Vor vier Jahren führte Messi die argentinische Mannschaft zum Weltmeistertitel in Katar, zweimal – 2014 und 2026 – wurde er Vizeweltmeister. 2021 und 2024 gewann der Superstar mit der „Selección“ zudem die Copa América. Auf Vereinsebene steht Messi derzeit in Diensten von Inter Miami.
DFB-Team: Stars mit Licht und Schatten bei Klopp-Debüt | Einzelkritik
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Bei seinem Debüt als Bundestrainer erlebt Jürgen Klopp einen späten Nackenschlag. Die DFB-Stars zeigen dabei Licht und Schatten. Die Einzelkritik. Aus Amsterdam berichtet William Laing Sein Debüt als Bundestrainer hatte sich Jürgen Klopp sicherlich anders vorgestellt. Beim Auftakt in die Nations League kassierte die deutsche Nationalmannschaft gegen die Niederlande tief in der Nachspielzeit noch den Ausgleich. Statt eines 1:0-Sieges zum Start in seine Amtszeit musste sich Klopp nach 90 hitzigen Minuten in der Johan-Cruyff-Arena letztlich mit einem 1:1-Remis begnügen. Zuvor hatte sich der ehemalige Meistercoach von Borussia Dortmund und dem FC Liverpool gewohnt energetisch an der Seitenlinie gezeigt. Emotionsgeladen verfolgte Klopp die erste Darbietung der DFB-Elf unter seiner Führung. Der Funke schien zumindest zu Beginn auf die Mannschaft überzuspringen. Mit hohem Pressing und Aggressivität setzten die DFB-Stars die Gastgeber unter Druck, ließen erkennen, bereits erste Elemente des Klopp-Fußballs verinnerlicht zu haben. Der Treffer von Felix Nmecha nach etwas mehr als einer halben Stunde fiel dennoch etwas aus dem Nichts, weil die deutsche Auswahl nach ihrem Energiestart allmählich den Faden verlor. Der Dortmunder staubte einen abgewehrten Ball im Strafraum gedankenschnell zur Führung ab und ließ Klopp erstmals als Bundestrainer jubeln (32. Minute). Klopp lobt ter Stegen für „sehr gute Leistung“ Zuvor war die deutsche Mannschaft jedoch bereits einmal mit dem Glück im Bunde gewesen, als ein Tor von Brian Brobbey aufgrund eines Fouls an Marc-André ter Stegen nach VAR-Einsatz zurückgenommen wurde (15.). Klopps neue Nummer eins leistete sich im ersten Durchgang einige Wackler, die letztlich aber folgenlos blieben. Im zweiten Abschnitt rettet er sein Team wiederum mehrfach vor dem Ausgleich. Der Bundestrainer attestierte dem Schlussmann auf der Pressekonferenz nach dem Spiel deshalb eine „sehr, sehr gute Leistung“. Von t-online erhielt er die Note 3. Insgesamt lieferte das DFB-Team einen Auftritt mit Licht und Schatten. Welche Profis neben ter Stegen einen soliden Auftritt hinlegten und wer enttäuschte, lesen Sie hier oder oben in der Fotoshow. Später Ausgleich und Sorgen um zwei Stars Dass das Klopp-Debüt letztlich nicht mit drei Punkten endete, hatte zwei Gründe. So vergab Karim Adeyemi kurz vor der Pause frei vor dem Tor das 2:0 für Deutschland (39.). Zudem nahm der Druck der Niederländer in der zweiten Hälfte stetig zu, die „Elftal“ erarbeitete sich Chance um Chance – und konnte letztlich durch Cody Gakpo doch noch zuschlagen. „Ich hätte super gerne gewonnen, aber kann mit dem Punkt leben“, sagte Klopp im Nachgang bei RTL – wohl auch, weil „Oranje“ nach dem 1:1 sogar noch die Möglichkeit auf den Siegtreffer hatte. Für die DFB-Elf geht es nun am Sonntag mit Klopps erstem Heimspiel in Augsburg weiter. Dort trifft die Mannschaft auf Griechenland. Verzichten muss der Bundestrainer dann womöglich auf Jamal Musiala und Kai Havertz . Der Bayern-Star verletzte sich kurz vor dem Anpfiff, der Arsenal-Profi während des Spiels. Beide seien im MRT , sagte Klopp bei RTL. „Ich hoffe, dass es nichts Schlimmes ist und die Jungs relativ zügig wieder einsatzfähig sind“ bei ihren Klubs, ergänzte er.
Matthäus lobt Klopp: Hat Team den Kampf eingehaucht
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Auch Lothar Matthäus war sehr gespannt auf das Debüt des neuen Bundestrainers – und er war danach nicht enttäuscht. Was ihm vor allem beim 1:1 in den Niederlanden gefallen hat. Die Premiere von Bundestrainer Jürgen Klopp bei der deutschen Nationalmannschaft hat bei Lothar Matthäus Lust auf mehr geweckt. „Er hat etwas in die Mannschaft eingehaucht, den Kampf. Und das war wichtig. Die Mannschaft hat sich dagegen gestemmt, gegen diese starke holländische Mannschaft“, sagte der Rekordnationalspieler bei RTL. Das 1:1 (1:0) zum Auftakt der Nations League in Amsterdam gegen die Niederlande sei „ein guter Anfang für Jürgen Klopp“. Kämpferisch und läuferisch habe sich die Mannschaft „als Einheit gezeigt“, ergänzte Matthäus: „Genau das, was Jürgen Klopp heute sehen wollte. Er wusste, er kann jetzt nicht erwarten, dass sie brasilianisch spielt, die Mannschaft.“ Man könne mit dem Ergebnis, aber auch „mit der Einstellung auf dem Platz“ zufrieden sein, sagte Matthäus: „Aber natürlich gibt es auch Sachen zu verbessern.“
Nations League: Haaland trifft doppelt für Norwegen – Ronaldo verzweifelt
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Erling Haaland sichert Norwegen mit einem Doppelpack ein 3:2 gegen Dänemark. Cristiano Ronaldo trifft zwar auch – doch das Tor zählt nicht. Angeführt von Superstar Erling Haaland ist Norwegen mit einem 3:2-Sieg gegen Dänemark in die Nations League gestartet. Das WM-Überraschungsteam, das beim Turnier in Nordamerika bis ins Viertelfinale gestürmt war, entschieden das skandinavische Duell durch einen Treffer von Oscar Bobb (14.) sowie einen Haaland-Doppelpack (18./74.) für sich. Dänemark hatte sich mit Toren von Mikkel Damsgaard (25.) und Rasmus Höjlund (60.) zwischenzeitlich zurückgemeldet. „Wow“: Diese Frage machte Klopp sprachlos Spätes Gegentor: DFB-Elf vergibt Sieg bei Klopp-Debüt In Lissabon reichte Portugal ein Treffer von João Felix in der 22. Minute zum 1:0 gegen Wales. Jorge Jesus hatte Ronaldo in der Startelf aufgeboten. Der 41-Jährige blieb trotz vieler Abschlüsse ohne Torerfolg. In der 59. Minute traf er ins lange Eck und jubelte – doch das Tor wurde wegen knapper Abseitsstellung aberkannt. Österreich und Teamchef Ralf Rangnick bezwangen unterdessen Israel mit 3:1. Der frühere Bremer Romano Schmid brachte die Österreicher in der 43. Minute per Elfmeter in Führung. Sayed Abu Farkhi glich in der 55. Minute aus – sah aber unmittelbar danach Gelb-Rot. Der bereits verwarnte Stürmer war nach seinem Treffer zur Eckfahne gelaufen und hatte diese herausgezogen. Philipp Mwene (90.) und Sasa Kalajdzic (90.+3) stellten den Endstand her.
Nations League: Klopp gibt Update zu Musiala und Havertz
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Jamal Musiala fällt beim Nations-League-Auftakt gegen die Niederlande schon vor dem Anpfiff aus. Bundestrainer Jürgen Klopp erklärt, was wirklich dahintersteckt. Der erste Verletzungsschock ereilte die deutsche Nationalmannschaft schon vor dem Anpfiff: Beim Aufwärmen vor dem Nations-League-Spiel gegen die Niederlande verletzte sich Jamal Musiala und konnte nicht spielen. Bundestrainer Jürgen Klopp stellte nach dem 1:1 in Amsterdam klar, dass die Verletzung nichts mit Musialas neurologischer Erkrankung zu tun hat. Klopp stand direkt neben Musiala, als es passierte. Bei RTL sagte er: „Es ist keine gute Nachricht, aber irgendwie auch ’ne gute Nachricht, weil das eine normale Fußballverletzung ist.“ „Wow“: Diese Frage machte Klopp sprachlos Spätes Gegentor: DFB-Elf vergibt Sieg bei Klopp-Debüt Musiala hätte in der Startelf gestanden. In der Saisonvorbereitung war er bei zwei Testspielen des FC Bayern – gegen RB Leipzig und den 1. FC Heidenheim – auf dem Feld zusammengebrochen. Danach wurde bekannt, dass er an einer neurologischen Dysfunktion leidet, die zu sogenannten Absencen führen kann. Klopp ordnete die neue Verletzung so ein: „Ich bin kein Psychologe, aber man kann davon ausgehen, dass natürlich so locker er wirkt, ist trotzdem auch ein Druck da, das sowas nicht passiert, um jetzt festzustellen: Da passiert gar nichts, aber ich verletze mich weiterhin wie alle anderen auch.“ Und weiter: „Ist auch ein Stück Rückkehr zur Normalität.“ Neben Musiala verließ auch Kai Havertz das Spiel vorzeitig. Der Arsenal-Profi fasste sich nach rund einer halben Stunde an den linken hinteren Oberschenkel und wurde ausgewechselt. „Es sind beide im MRT , ich hoffe, wir bekommen heute Abend noch die Diagnose“, sagte Klopp: „Ich hoffe, dass es einfach nichts Schlimmes ist, dass die Jungs bei uns wahrscheinlich raus sind, aber dann doch auch relativ zügig wieder einsatzfähig sind.“
Jürgen Klopp: Das sagt der Bundestrainer zu umstrittenem DFB-Tor
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Ein aberkannter Treffer und das DFB-Führungstor lösen nach Deutschlands Nations-League-Spiel in den Niederlanden hitzige Debatten aus. Die Meinungen gehen dabei deutlich auseinander. Bei der Premiere von Jürgen Klopp als Bundestrainer erreichte die deutsche Nationalmannschaft ein 1:1 in Amsterdam gegen die Niederlande. Der Führungstreffer für das DFB-Team durch Felix Nmecha hatte auf dem Platz eine Rudelbildung zur Folge. Auch im Anschluss stand das Tor im Mittelpunkt. Der Grund: „Oranje“-Stürmer Brian Brobbey hatte im Mittelkreis am Boden gelegen – das DFB-Team spielte dennoch weiter und traf. Klopp verteidigte das Vorgehen: „Die Regel ist auch da so: Es wird weitergespielt. Die Jungs werden aufgefordert, den Ball nicht rauszuspielen. Wir nutzen die Situation grandios.“ „Wow“: Diese Frage machte Klopp sprachlos Spätes Gegentor : DFB-Elf verpasst Sieg bei Debüt von Klopp Ex-Profi und TV-Experte Rafael Van der Vaart bezeichnete das Verhalten der deutschen Mannschaft dagegen als „unsportlich“. Joshua Kimmich tue so, „als wolle er den Ball wegschießen, und alle hören auf“, kritisierte er – räumte aber ein, dass die Elftal dennoch hätte „weiterspielen“ müssen. Das DFB-Tor war nicht der einzige Aufreger der Abends. Ein aberkannter Treffer der Niederländer hatte die Gastgeber zuvor wütend gemacht. In der 15. Minute hatte Schiedsrichter Alejandro Hernandez einen Kopfballtreffer von Virgil van Dijk nach Videobeweis zurückgenommen – wegen eines Fouls von Brian Brobbey an Torhüter Marc-André ter Stegen . Während Klopp die Entscheidung verteidigte, reagierten niederländische Ex-Nationalspieler mit scharfer Kritik. Van der Vaart: „Das ist eine absolute Schande“ Brobbey hatte sich bei einer Ecke vor ter Stegen gestellt. Der DFB-Keeper griff ins Leere, als Kapitän Virgil van Dijk per Kopf traf. Van der Vaart schimpfte: „Das ist eine absolute Schande.“ Auch der frühere Nationalspieler Ronald de Boer schloss sich an: „Das war kein grobes Foul; das ist völlig unfair.“ Van Dijk befand, der Treffer sei „sehr leichtfertig“ aberkannt worden. Van der Vaart legte nach: „Es ist unglaublich.“ Brobbey mache „ja kaum etwas. Man darf sich natürlich berühren. Der Torwart darf nicht machen, was er will. Es war einfach eine sehr schwache Torwartleistung.“ Klopp sah die Szene anders. Bei RTL sagte er über Brobbey, er sei „fast viereckig, Marc kommt nicht dran vorbei. Es ist eine tolle Ecke, aber es ist ein Foul.“
Spiel wie „ein Boxkampf“: Pressestimmen zum Klopp-Debüt
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In den internationalen Medien wird das erste Spiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft unter Jürgen Klopp vor allem als unterhaltsam bewertet. Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft kommt beim Debüt von Jürgen Klopp als Bundestrainer zu einem Unentschieden. Gegen die Niederlande kassierte die DFB-Elf in Amsterdam den Treffer zu 1:1-Ausgleich zum Auftakt der Nations League erst in der Nachspielzeit. Das schreibt die internationale Presse: Niederlande „AD“: „Eine Niederlage schien für den neuen Bondscoach Xavi Hernández lange unausweichlich, doch in der Nachspielzeit erzielte Cody Gakpo den verdienten Ausgleichstreffer gegen Deutschland. Die kämpferische Oranje-Mannschaft holte sich, was sie verdient hatte: ein 1:1.“ „Telegraaf“: „Van Bommel und Gakpo zaubern ein Lächeln auf die Gesichter in der Johan Cruyff Arena. Die Ära Xavi bei Oranje hat mit einem verdienten Unentschieden gegen Deutschland begonnen.“ Großbritannien „Daily Mail“: „Deutschlands Klopp-Ära beginnt.“ „Independent“: „Jürgen Klopp wurde der erste Sieg als deutscher Nationaltrainer verwehrt, als sein ehemaliger Spieler Cody Gakpo in der Nachspielzeit den Ausgleichstreffer erzielte.“ „Guardian“: „Gakpo verhindert Klopps perfekten Start, Xavis Niederlande retten Unentschieden gegen Deutschland. Ein unterhaltsames Spiel zwischen zwei Mannschaften, die – seien wir ehrlich – derzeit ziemlich weit von ihrer Bestform entfernt sind.“ Frankreich „L’Équipe“: „Es war ein unterhaltsames Spiel, das stark an einen Boxkampf erinnerte: Zwei Gegner schenkten sich nichts und teilten Runde für Runde Schläge aus. Wäre die Partie nach Punkten entschieden worden, hätten die Niederlande gewonnen. Über die gesamte Spielzeit waren sie gefährlicher, hatten mehr Chancen, mehr Ballbesitz, mehr Ecken und gewannen mehr Zweikämpfe.“ Österreich „Krone“: „Remis! Niederländer vermasseln Klopps DFB-Party. Deutschland hat bei der Premiere des neuen Bundestrainers Jürgen Klopp ein 1:1 in der Nations League gegen die Niederlande erreicht. Cody Gakpo wurde in der Nachspielzeit zum Spielverderber für die DFB-Elf. Felix Nmecha hatte die Deutschen in der ersten Halbzeit mit einem umstrittenen Tor in Führung gebracht.“ Schweiz „Blick“: „Jürgen Klopp steht erstmals an der Seitenlinie von Deutschland. Und sieht, wie seine Mannschaft viel Dusel hat – und in der Schlussphase noch den Sieg aus der Hand gibt.“ Spanien „Sport“: „Xavis vielversprechendes Debüt trotz ter Stegen und der Kontroverse. Die niederländische Mannschaft rettete in der Nachspielzeit dank eines Tores von Gakpo noch einen Punkt, nachdem sie das Spiel gegen Deutschland dominierte, das mit einem von den Gastgebern heftig protestierten Tor in Führung gegangen war.“ „Mundo deportivo“: „Van Bommels Sohn und Gakpo verhindern Xavis Niederlage gegen Klopp. Die Niederlande, die nun vom ehemaligen Mittelfeldspieler und Trainer des FC Barcelona betreut werden, spielten gut gegen Deutschland, angeführt vom ehemaligen Trainer des FC Liverpool , in dessen Team ter Stegen besonders glänzte.“ „As“: „Hauptgewinn für Xavi. Ein später Treffer von Gakpo rettet dem spanischen Trainer bei seinem Debüt auf der niederländischen Bank einen Punkt. Ter Stegen verhinderte bei Klopps Debüt eine Blamage.“ Italien „Corriere dello Sport“: „Klopp: Umarmungen und starke Emotionen bei seinem Debüt als deutscher Nationaltrainer. Das Spiel endet mit einem 1:1-Unentschieden gegen die Niederlande, wobei Xavi ebenfalls sein Debüt gibt.“ „La Repubblica“: „Alle Augen auf Jürgen Klopp. Kurz gesagt: Es lässt sich nicht leugnen, dass alle Augen auf Klopp gerichtet waren. Deutschland hat ein gutes Spiel gezeigt (aggressiv in der ersten Halbzeit, kraftvoll in der zweiten), aber das ist noch kein endgültiges Urteil.“
Später Dämpfer beim Klopp-Debüt | Eine Fünf für DFB-Star
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In einem Spiel ganz nach dem Geschmack von Jürgen Klopp teilen sich Deutschland und die Niederlande die Punkte. Auch wenn nicht alles Gold war, was glänzte, das Debüt des neuen Bundestrainers macht (…)
Portugal siegt ohne Ronaldo-Tor – Doppelpack von Haaland
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Fast 70 Minuten darf Cristiano Ronaldo beim erfolgreichen Debüt von Portugals neuem Nationaltrainer mitwirken, ein Tor gelingt ihm nicht. Anders ergeht es Erling Haaland. Österreich jubelt spät. Cristiano Ronaldo ist auch unter Portugals neuem Nationaltrainer Jorge Jesus vorerst gesetzt und hat mit der Seleção einen erfolgreichen Start in die neue Saison der Nations League hingelegt. Ohne einen Treffer des 41-Jährigen setzten sich die Portugiesen mit 1:0 (1:0) gegen Wales durch. Auch Norwegen startete dank des wieder mal treffsicheren Erling Haaland mit einem 3:2 (1:0) gegen Dänemark. Einen Erfolg gab es beim 3:1 (1:0) gegen Israel auch für die von Ralf Rangnick trainierten Österreicher. Der auch von Jesus in der Startelf aufgebotene Ronaldo hatte gegen Wales viele Abschlussaktionen, ein Tor gelang dem Superstar aber nicht. In der 59. Minute jubelte Ronaldo dann aber immerhin kurz, sein Treffer ins lange Eck wurde wegen einer knappen Abseitsstellung aber kurz darauf aberkannt. So blieb es in Lissabon beim Tor von João Felix (22. Minute). Haaland-Doppelpack sorgt für Norwegens Sieg Deutlich torreicher ging es in Oslo zu, wo die Norweger nach einer starken WM durch Tore von Oscar Bobb (14.) und Haaland (18.) schon früh auf den nächsten Sieg zusteuerten. Die Dänen aber kamen nach Toren von Mikkel Damsgaard (25.) und Rasmus Höjlund (60.) wieder ran – bis Haaland (74.) erneut traf und den Erfolg mit einem Doppelpack besiegelte. Enttäuschender lief es lange für Österreich, obwohl der Ex-Bremer Romano Schmid (43./Elfmeter) das Rangnick-Team kurz vor der Pause in Führung gebracht hatte. Sayed Abu Farkhi (55.) aber traf zum Ausgleich, sah unmittelbar danach allerdings Gelb-Rot (56.). Beim Jubel über seinen Treffer war der bereits mit Gelb verwarnte Stürmer zur Eckfahne gelaufen und hatte diese herausgezogen. Kurz vor Schluss sorgten Philipp Mwene (90.) und Sasa Kalajdzic (90.+3) noch für den Sieg.