Erste Ausfahrt als Champion: Antonelli Zweiter in Interlagos

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Gleich sechs Nachwuchsfahrer dürfen zum Formel-1-Auftakt in Brasilien hinter das Lenkrad. Die Bestzeit holt sich der abgelöste Weltmeister. Kimi Antonelli ist bei seiner ersten Formel-1-Ausfahrt als Weltmeister zum Auftakt in Brasilien knapp an der Bestzeit vorbeigerast. Der mit 20 Jahren und 68 Tagen jüngste Champion in der Geschichte der Motorsport-Königsklasse schloss das erste Training auf dem Autódromo José Carlos Pace als Zweiter hinter Vorjahresweltmeister Lando Norris im McLaren ab. Dem Mercedes-Piloten fehlten fünf Tage nach seinem vorzeitigen Titelgewinn in Mexiko nur 0,082 Sekunden auf den Engländer (1:11,717 Minuten). Dritter beim Nachwuchsfestival mit gleich sechs jungen Fahrern im Auftakttraining wurde Red-Bull-Star Max Verstappen (+0,236 Sekunden), der wieder einmal lautstark von Problemen beim Runterschalten berichtete. Vor seinem 400. Grand Prix am Sonntag landete Lewis Hamilton im Ferrari auf der vierten Position. Nico Hülkenberg setzte bei Audi in der ersten Einheit vor den Toren São Paulos für den von einem Defekt ausgebremsten Freddie Slater als 22. und Letztem aus.

Osimhen fehlt Galatasaray nach VfB-Spiel: Knie-OP notwendig

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Der türkische Rekordmeister Galatasaray muss womöglich bis Monatsende auf Top-Stürmer Victor Osimhen verzichten. Wie die Istanbuler mitteilten, hat der 27-jährige Nigerianer…

„Ich hoffe, dass Amiri enttäuscht war“

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Urs Fischer hat sich auf der heutigen Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel gegen den FC Bayern (Samstag, 15:30 Uhr) zu Nadiem Amiri geäußert. Dass sein Schützling von Jürgen Klopp nicht für die (…)

VfB: Spannende Wechsel-Option für Hoeneß?

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Trainer Sebastian Hoeneß ist ein Erfolgsgarant beim VfB Stuttgart. Das ruft jetzt einen kriselnden Fußballriesen auf den Plan.Die Zusammenarbeit von Sebastian Hoeneß und dem VfB Stuttgart ist eine (…)

Jagd auf Zverev: Tennisstar Sinner holt neuen Trainer

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Trainerwechsel bei Jannik Sinner: Der Italiener und Erfolgscoach Daren Cahill beenden ihre Zusammenarbeit. Ein Schwede soll Sinner zurück auf den Tennisthron führen. Jannik Sinner stellt sich für die Jagd auf die Spitze der Tennis-Weltrangliste neu auf. Der Italiener trennt sich nach fünf Jahren von Erfolgscoach Darren Cahill und holt den früheren Weltranglisten-Zweiten Magnus Norman in sein Team. Der 50 Jahre alte Schwede soll ab Dezember an der Seite von Simone Vagnozzi arbeiten und den 25-jährigen Sinner wieder an Alexander Zverev vorbei auf Platz eins führen. Norman gewann als Profi zwölf ATP-Titel und stand im Finale der French Open . Später führte er den Schweizer Stan Wawrinka zu drei Grand-Slam-Triumphen. Sinner dankt Cahill: „Ein Freund“ Auch Cahill prägte eine erfolgreiche Ära. Unter dem Australier stürmte Sinner an die Spitze der Weltrangliste und gewann fünf Grand-Slam-Titel. „Du bist als einer meiner Trainer zu mir gekommen. Schon ziemlich schnell wurdest du viel mehr als das. Jemand, dem ich vertrauen konnte. Jemand, auf den ich mich verlassen konnte. Ein Freund“, sagte Sinner in einem Abschiedsvideo auf Instagram. Seit seinem Wimbledon-Triumph im Juli hat Sinner kein Turnier mehr bestritten. Wegen einer Knieverletzung beendete er die ATP-Saison vorzeitig. Beim hochdotierten Showturnier Six Kings Slam im Dezember will der Italiener sein Comeback feiern.

Mainz und Nebel schaffen neue Fakten

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Dem 1. FSV Mainz 05 ist es gelungen, den Vertrag von Paul Nebel (24) zu verlängern. Wie der Bundesligist mitteilt, haben sich beide Seiten dazu entschlossen, die Zusammenarbeit auszudehnen. Zur neuen (…)

Funktionär fordert Hinrichtung von Montader Madjed nach Nationalteam-Absage

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Er entscheidet sich gegen die Nationalmannschaft. Ein Funktionär will ihn deshalb mit der härtesten Strafe belegen. Der Fußballprofi Montader Madjed hat der irakischen Nationalmannschaft für die bevorstehende Länderspielpause abgesagt und erzürnte damit ein Vorstandsmitglied des irakischen Vereins Al-Shorta. „Wer den Namen meines Landes nicht respektiert, den lasse ich hinrichten“, sagte Adi al-Rubaie beim Fernsehsender Dijlah. Auf die Nachfrage, ob das nicht eine übertriebene Reaktion sei, antwortete der Funktionär: „Nein, sie ist nicht übertrieben.“ Der irakische Fußballverband verurteilte die Aussage scharf. Sprecher Ahmed Al-Falluji sagte laut dem schwedischen Portal Swed24: „Das ist abscheulich, und gegen die Person, die diese Aussage gemacht hat, müssen rechtliche Schritte eingeleitet werden.“ Madjed und sein Verein Hammarby IF äußerten sich bislang nicht. 300 km/h auf deutscher Autobahn: Ex-Bayern-Star legt Tempo-Beichte ab „Sie waren jahrelang hinter mir her“: Ex-DFB-Star kritisiert Fans Der Stürmer entschied sich 2023, für den Irak aufzulaufen. Der 21-Jährige besitzt die doppelte Staatsbürgerschaft, war in der Jugend schwedischer Nationalspieler und steht seit 2022 beim Stockholmer Klub Hammarby unter Vertrag. Seine Absage für die bevorstehende Länderspielphase warf Rätsel auf. „Ich bin mit dem Irak in einer schwierigen Situation und noch ist nicht alles geklärt. Im Moment habe ich dazu nichts zu sagen“, erklärte er im Interview mit dem schwedischen „Fotbollskanalen“. Video verhindert womöglich WM-Teilnahme Madjeds Beziehung zur irakischen Nationalmannschaft war zuletzt angespannt. Anfang des Jahres war ein Video in den sozialen Medien aufgetaucht, in dem sich Bekannte von ihm über das Nationalteam lustig machten. „Ich habe ein paar Fehler gemacht“, sagte Madjed später beim schwedischen Sender SVT. Dass er daraufhin aber nicht für den WM-Kader berücksichtigt wurde, verstand der junge Spieler nicht. „Ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum ich nicht dabei war. Ich kenne meine Qualitäten und tief in meinem Inneren weiß ich, dass ich in diese Nationalmannschaft gehöre“, sagte er. Warum er nun fehlt, bleibt vorerst unklar.

Mainz 05 verlängert mit „Paradebeispiel“ Paul Nebel

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Der 1. FSV Mainz 05 kann hinter eine wichtige Personalie einen Haken setzen. Paul Nebel hat seinen auslaufenden Vertrag verlängert. Zur neuen Laufzeit machten die Nullfünfer wie gewohnt…

Bayern diskutiert schnelle Kompany-Rückkehr

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Vincent Kompany steht dem FC Bayern seit zwei Wochen nicht zur Verfügung. Aktuell diskutieren die Bayern-Bosse über den Zeitpunkt der Rückkehr.Aufgrund einer Hirnhautreizung brach Vincent Kompany vor (…)

Formel 1: Wird der Ferrari-Zoff von Hamilton und Leclerc noch schlimmer?

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Beim Großen Preis von Mexiko gerieten die beiden Ferrari-Piloten erneut aneinander. Es ist ein Krach, der vorhersehbar war – und noch weiter eskalieren könnte. „Ich bin echt sauer“: Rekordweltmeister Lewis Hamilton war nach dem Formel-1-Rennen in Mexiko am vergangenen Sonntag kaum noch zu beruhigen. „Wir haben wertvolle Punkte verloren. Wir hätten locker einen Doppelsieg einfahren können. Das Tempo dafür hatten wir. Aber wenn dein Teamkollege gegen dich arbeitet und du dann so Positionen verlierst, ist das definitiv hart“, sagte Hamilton über das Rennen auf dem Autódromo Hermanos Rodríguez in Mexiko-Stadt, das der Ferrari-Pilot auf Platz zwei beendet hatte. Von der Pole-Position aus losgefahren, sah sich Hamilton in der ersten Runde einem riskanten Manöver seines Teamkollegen Charles Leclerc ausgesetzt. Leclerc kürzte eine Kurve ab, übernahm die Führung und wurde später dafür bestraft. Hamilton musste auch Max Verstappen im Red Bull ziehen lassen. Der Sieg war futsch. Es ist nicht das erste Mal, dass die Ferrari-Piloten in dieser Saison aneinandergeraten und sich bessere Ergebnisse kosten. Dabei war der Krach programmiert – und der ganz große Knall könnte erst noch folgen. Ärger in der Formel 1 : Lewis Hamilton geht auf Teamkollegen los „Ich bin sprachlos“: Kimi Antonelli schreibt Sportgeschichte Ein Blick zurück: Leclerc ist seit jeher Ferraris „goldener Junge“. Zur Saison 2019, im Alter von damals gerade einmal 21 Jahren und nach nur einer Saison in der Formel 1 (für Alfa Romeo), verpflichtete Ferrari den Monegassen für ein Stammcockpit. Es war eine höchst ungewöhnliche Entscheidung, setzte Ferrari in der Vergangenheit doch stets auf erfahrenere Piloten, die sich im Haifischbecken der „Königsklasse“ bereits bewiesen hatten. Doch Leclerc hatte in seiner ersten Saison in einem unterlegenen Auto überzeugt – und mit dem Wechsel zu Ferrari ging für ihn ein Kindheitstraum in Erfüllung. Noch dazu erfüllte er damit ein Versprechen, das er seinem kurz zuvor verstorbenen Vater gegeben hatte. Sollte Leclerc tatsächlich im Ferrari Weltmeister werden und die lange Durststrecke seit dem letzten Gewinn der Fahrer-Weltmeisterschaft durch Kimi Räikkönen im Jahr 2007 beenden – das Märchen wäre perfekt. Ferrari warf deshalb alles in die Waagschale, traute sich kurze Zeit später sogar, mit Leclercs Teamkollegen Sebastian Vettel einen viermaligen Weltmeister in die Wüste zu schicken. Die Botschaft war klar: Die Zukunft von Ferrari hieß Leclerc. Als die Entwicklung des Autos dann nicht schnell genug voranschritt, um genau dieses Ziel zu erreichen, schasste man kurzerhand auch noch Teamchef Mattia Binotto und installierte mit Fred Vasseur den Teamchef, der schon Leclercs Formel-1-Einstieg bei Alfa Romeo begleitet hatte. Zusammen mit dem zweiten Fahrer Carlos Sainz, der Vettel ersetzt hatte und verlässlich Ergebnisse lieferte, ohne jedoch an Leclercs Nummer-eins-Status im Team zu rütteln, hatte man eine gut harmonierende Besetzung gefunden. Diese sollte nun auf den Titelgewinn hinarbeiten. Ferrari erliegt der PR-Versuchung Doch dann erlag Ferrari der großen PR-Versuchung: Vor allem durch den Unternehmenschef John Elkann und nicht durch Teamchef Vasseur vorangetrieben, verpflichtete Ferrari zur vergangenen Saison Hamilton. Der Wechsel des Rekordweltmeisters von seinem langjährigen Erfolgsteam Mercedes zur Scuderia wurde als Coup betrachtet – und die Geschichte schien ebenfalls märchenreif: Der statistisch erfolgreichste Fahrer aller Zeiten wechselt zum erfolgreichsten Team der Formel-1-Geschichte, um dort seinen achten Titel zu gewinnen und endgültig den Rekord von Michael Schumacher zu brechen, der die letzte große Ära bei Ferrari geprägt hatte. Das Problem: Genau diese perfekte Geschichte konkurriert nun mit der perfekten Geschichte, die man versucht hatte, um Leclerc zu spinnen. Mit dem Monegassen und Hamilton hatte der Rennstall jetzt zwei Fahrer, die den Anspruch haben, die Nummer eins im Team zu sein. Die Verpflichtung von Hamilton war deshalb strategisch ein ebenso großes Risiko, wie sie aus PR-Sicht ein Muss war. Genau dieses Risiko scheint den Ferrari-Bossen jetzt um die Ohren zu fliegen. Nach einer Auftaktsaison, in der Hamilton sich noch an den Ferrari gewöhnen musste und zu weit hinter Leclerc zurücklag, hat der 41-Jährige mittlerweile Fuß gefasst. Die Folge: Die beiden Fahrer kommen sich immer häufiger ins Gehege. Hitzige Duelle zwischen Hamilton und Leclerc Schon beim zweiten Saisonrennen in China lieferten sich Leclerc und Hamilton über Runden einen erbitterten Rad-an-Rad-Kampf mit zahlreichen Überholmanövern, durch den sie am Ende leichtfertig eine Position gegen Mercedes-Pilot George Russell verschenkten. Ausgerechnet beim Heimrennen im italienischen Monza gerieten die Ferraris dann nach dem Start erstmals heftig aneinander, als Leclerc Hamilton aus der Kurve drängte und der Brite im Kiesbett zahlreiche Positionen verlor. Der erneute Zwist in Mexiko zeigt: Ferrari bekommt die Streithähne einfach nicht in den Griff. Entsprechend sauer präsentiert sich Hamilton mittlerweile: „Der Kerl ist 29 Jahre alt, also glaube ich nicht, dass es am Alter liegt. Ich glaube, es ist eine Frage der Mentalität“, schoss er in Richtung Leclerc. „Ich hoffe, dass wir in Zukunft auf ein besseres Umfeld, ein besseres Arbeitsklima, hinarbeiten werden“, so Hamilton weiter. „Es muss sich auf jeden Fall etwas ändern“ Damit war der siebenfache Champion aber noch nicht fertig: „Wir haben keine Regeln für die Zusammenarbeit, und ob das von Charles‘ Seite aus etwas ändern würde, weiß ich nicht“, sagte er und stellte fest: „Aber es muss sich auf jeden Fall etwas ändern.“ Die Ferrari-Verantwortlichen um Teamchef Vasseur täten gut daran, mit einem Machtwort Ordnung in das Chaos zu bringen. Auf Einsicht von Leclercs Seite können sie nämlich vorerst nicht hoffen. Der bekundete nach dem Mexiko-Rennen trocken: „Ich denke, so ist das eben im Rennsport. Wenn man um den Sieg kämpft, gehört das einfach dazu.“ Genau hier liegt die Krux für Ferrari: Noch sind es nur Siege, um die die Ferraris miteinander kämpfen. Die WM-Entscheidung ist in Mexiko bereits zugunsten von Mercedes-Jungstar Kimi Antonelli gefallen. Doch aktuell scheint der Ferrari Fortschritte zu machen, durchaus denkbar, dass die Italiener in der kommenden Saison von Beginn an konkurrenzfähig sind. Entsprechende Hoffnungen äußerte Hamilton bereits während des Mexiko-Wochenendes. In diesem Fall wären Hamilton und Leclerc nicht nur Konkurrenten um einzelne Siege, sondern um den WM-Titel. Jeder von beiden wird seine vermeintliche Bilderbuch-Geschichte bei Ferrari krönen wollen. Die Konflikte dürfte das jedoch nur verstärken. Bringt Ferrari nicht rechtzeitig Ordnung in das aktuelle Chaos, droht ein entscheidender Nachteil. Denn bei der Konkurrenz sind die Machtverhältnisse geklärt: Antonelli hat sich bei Mercedes in dieser Saison gegenüber seinem Teamkollegen George Russell als Nummer eins weitestgehend etabliert. An der Vormachtstellung von Verstappen bei Red Bull vermag sowieso niemand zu rütteln. Und auch der bisherige Weltmeister Lando Norris scheint seinen einstmaligen Konkurrenten Oscar Piastri bei McLaren abgeschüttelt zu haben. Sie alle werden sich in einem möglichen engen Titelkampf darauf konzentrieren können, die Punkte ihres Top-Fahrers zu maximieren. Während sich Leclerc und Hamilton wohl nicht nur gegenseitig Punkte klauen, sondern sich im schlimmsten Fall auch noch von der Strecke fahren könnten. So dürfte dann keines der beiden geplanten Märchen Wirklichkeit werden.