Zwei Niederlagen in Folge, kein Tor seit April: Florian Wirtz trifft endlich wieder in der Premier League und beschert den „Reds“ einen wichtigen Dreier. Florian Wirtz hat beim 3:1-Sieg des FC Liverpool gegen Crystal Palace sein erstes Tor in der Premier League in dieser Saison erzielt. Der 23-jährige Nationalspieler traf in der 54. Minute und legte kurz vor Schluss auch noch den dritten Treffer auf. Für Wirtz war es ein besonderer Moment: Sein letzter Treffer in Englands höchster Spielklasse datierte vom 25. April – ebenfalls gegen Crystal Palace. Zugleich beendete Liverpool mit dem Sieg eine Serie von zwei Pflichtspielniederlagen in Folge, darunter das 0:1 gegen Arsenal. Die „Reds“ kletterten durch den Dreier auf Platz vier der Tabelle. Spekulationen um Ex-Bayern-Star: Verlässt Leroy Sané die Türkei schon wieder? Abstimmung erfolgreich: Deutscher Zweitligist ändert Namen nach 30 Jahren Wirtz, der nach dem Champions-League-Spiel bei Fenerbahçe Istanbul wieder in die Startelf zurückgekehrt war, bereitete seinen Treffer gemeinsam mit Bradley Barcola vor. Barcola bediente ihn im Rückraum, Wirtz nahm den Ball direkt und traf ins lange Eck. Die Direktabnahme saß nicht perfekt, landete aber dennoch im Netz. Den Grundstein für den Sieg hatte Alexis Mac Allister gelegt. Der Argentinier köpfte in der 40. Minute nach einer Vorlage von Dominik Szoboszlai zum 1:0 ein – mitten in einer Phase, in der Crystal Palace den größten Druck ausgeübt hatte. Kurz vor dem Abpfiff schickte Wirtz dann Alexander Isak nach einem Konter in die Tiefe. Isak vollendete in der 89. Minute zum 3:0. Edward Nketiah verkürzte noch per Elfmeter in der fünften Minute der Nachspielzeit auf 1:3 für Crystal Palace. Liverpool im Glück – und mit starkem Alisson Torwart Alisson hatte erheblichen Anteil daran, dass Liverpool die Führung über die Zeit brachte. Der Brasilianer hielt mehrfach stark. In der Anfangsphase hatte zudem Palace-Profi Yeremy nur die Latte getroffen. Ein Treffer von Jörgen Strand Larsen in der 33. Minute wurde wegen Abseits nicht anerkannt. Durch den Sieg zogen die „Reds“ am FC Chelsea vorbei. Die „Blues“ verloren mit 0:1 beim Tabellenletzten AFC Sunderland um den ehemaligen Gladbacher und Leverkusener Granit Xhaka.
Florian Wirtz: Liverpool-Star mit erstem Premier-League-Saisontor
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Greuther Fürth: Klare Mehrheit für Namensänderung – So teuer wird‘s
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Die SpVgg Greuther Fürth wird umbenannt und bekommt ihren traditionellen Namen SpVgg Fürth zurück. Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung votierten die Anhänger…
FC Bayern: War es das für Neuer?
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Manuel Neuer ist erneut wochenlang zum Zuschauen gezwungen. Findet der Schlussmann nochmal zu alter Stärke zurück?Dieses Kalenderjahr ist für Manuel Neuer gelaufen. Der Bayern-Keeper zog sich beim (…)
Tribüne bricht ein: Verletzter bei norwegischem Fußballspiel
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Rettungskräfte eilen herbei, die Auswärtsfans werden evakuiert: In Tromsø gibt während eines Fußballspiels ein Teil der Tribüne nach. Bei einem Heimspiel des norwegischen Fußball-Erstligisten Tromsø IL gegen Bodø-Glimt ist ein Mensch schwer verletzt worden, weil Teile der Tribüne nachgaben. Wie der Fernsehsender TV2 unter Berufung auf die Polizei berichtete, brachen insgesamt vier Fans durch die Auswärtstribüne der Romssa Arena in Tromsø. Eine Person musste demnach mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Der Vorfall hat sich etwa 40 Minuten nach Anpfiff ereignet haben, hieß es. Das Spiel sei zunächst unterbrochen worden, berichtete die norwegische Nachrichtenagentur NTB. Rettungskräfte seien herbeigeeilt. Die Auswärtsfans seien dann evakuiert worden, bevor sie in einen anderen Bereich der Zuschauertribüne wieder hineingelassen wurden. Das Spiel konnte später fortgesetzt werden, hieß es weiter. Die Polizei kündigte laut NTB strafrechtliche Ermittlungen an. Tromsø-Manager William Frantzen sprach nach Angaben von VT2 von einem ernsten Vorfall und kündigte interne Untersuchungen an.
Bei Goretzka platzt der Knoten
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Leon Goretzka (31) scheint endlich in der Premier League angekommen zu sein. Der zentrale Mittelfeldspieler in Diensten von Aston Villa hat soeben zur 4:2-Führung über Manchester Untied getroffen – es (…)
SpVgg Greuther Fürth wird 2027 in SpVgg Fürth rückbenannt
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Drei Jahrzehnte lang gehen die Fußballer der SpVgg Greuther Fürth auf Torejagd. Diese Ära endet im Sommer. Traditionalisten in Fürth feiern. Die SpVgg Greuther Fürth wird umbenannt und bekommt ihren traditionellen Namen SpVgg Fürth zurück. Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung votierten die Fans des Fußball-Zweitligisten mit großer Mehrheit dafür, zur nächsten Saison die Ortsbezeichnung Greuther aus dem Namen zu streichen. Für eine entsprechende Satzungsänderung war eine Dreiviertelmehrheit der mehr als 2.100 anwesenden Mitglieder im Fürther Stadion nötig – diese wurde mit 88,3 Prozent locker erreicht. Der bisherige Name stammt aus dem Jahr 1996, als eine Fusion mit der Fußball-Abteilung des lokalen Amateurvereins TSV Vestenbergsgreuth den finanziell angeschlagenen Verein aus Fürth rettete. Die Fanszene argumentiert aber seit Jahren, dass die Identität des dreimaligen deutschen Meisters – der 1914, 1926 und 1929 den Titel holte – wiederhergestellt werden sollte.
Russland-Debatte überschattet Rankel-Debüt
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Beim Deutschland Cup gerät die verpasste Titelverteidigung der deutschen Eishockey-Auswahl zur Nebensache. Für den Verband steht die WM im Mai auf dem Spiel – und die Zeit drängt. Das durchwachsene Bundestrainer-Debüt von André Rankel beim Deutschland Cup ist durch die Debatte um die Wiedereingliederung Russlands im Eishockey komplett in den Hintergrund geraten. Am Rande des Heim-Turniers in Düsseldorf sorgte sich der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) mehr um die Planung und Organisation der WM im kommenden Mai als um den sportlichen Auftritt mit Platz zwei hinter Lettland . Dabei sorgte das abschließende 4:3 (0:1, 0:2, 4:0) nach 0:3-Rückstand gegen die Slowakei noch einmal für ein bisschen Aufbruchstimmung Richtung Heim-WM, die es auf jeden Fall geben soll. Die zwischenzeitlich ins Spiel gebrachte WM-Rückgabe ist keine Option mehr. „Das ist nichts, was wir planen“, sagte DEB-Vorstandschef Frank Lutz. „Wir wollen die Weltmeisterschaft nächstes Jahr in Deutschland abhalten und ich bin auch sehr optimistisch, dass wir das schaffen werden.“ Noch immer beschäftigt das umstrittene Urteil des Internationalen Sportgerichtshofes Cas, der die Suspendierung russischer Teams wegen des Angriffskrieges gegen die Ukraine aufhob, die Funktionäre und Fans mehr als der Auftritt in Düsseldorf, der am Sonntag sportlich zufriedenstellend und mit einer furiosen Aufholjagd im Schlussdrittel endete. DEB braucht schnell Klarheit Für eine vernünftige WM-Planung wünscht sich der DEB in der Russland-Frage Klarheit noch in diesem Jahr. „Wir haben natürlich ein großes Interesse, dass sich das so schnell wie möglich löst, weil wir sind mitten im Kartenverkauf“, sagte Lutz. „Ich bin optimistisch, dass wir da in naher Zukunft eine Lösung hinbekommen werden.“ Nur wie das aussehen kann, darüber gehen die Meinungen auseinander. Der Weltverband IIHF kündigte einerseits Schritte zur Umsetzung des Cas-Urteils an und will andererseits in Gesprächen mit verschiedenen Verbänden das Problem lösen. Offenbar soll der russische Verband diplomatisch von einem Verzicht auf die WM-Teilnahme überzeugt werden. Der DEB hätte am liebsten, die IIHF würde die Suspendierung einfach neu begründen, etwa mit der Integrität des Sports, so wie es der Curling-Weltverband tat. Diese Begründung hielt vor dem Cas auch stand. „Man kann, wenn sich neue Sachverhalte ergeben, auch neue Entscheidungen, basierend auf diesen Sachverhalten, treffen“, sagte Lutz. Neuer Spielplan für U20-WM verschickt Die Zeit drängt. Bereits zum Jahreswechsel steht in Kanada die U20-WM an, auch Deutschland nimmt teil. Nach Angaben des Schweizer Verbands wurden alle Verbände über einen neuen Spielplan mit Russland und ohne Norwegen informiert. Die Russen sollen demnach in der Schweizer Gruppe spielen. Deutschland spielt in der anderen Vorrundengruppe. Trotz der politischen Neutralität der Schweiz erklärte der Nationalverband nun, dass die U20-Auswahl nicht gegen ein russisches Team antreten werde. Kanadas Premierminister Mark Carney hatte bereits angekündigt, dass es keine Visa für eine russische Auswahl geben werde. Auch für die A-WM hatten zahlreiche Nationen bereits angekündigt, im Fall der Fälle nicht gegen Russland anzutreten. WM-Sponsoren kündigten ihren Rückzug an. Auch für das Bundeskanzleramt soll es unvorstellbar sein, dass ein russisches Team in Deutschland an einer WM teilnimmt. Muss die Ukraine für Russland weichen? Offenbar war dies auch Thema in Gesprächen zwischen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selensky. Die Ukraine hatte sich sportlich als Aufsteiger für die A-WM qualifiziert, müsste aber eventuell wie Norwegen bei der U20-WM für Russland weichen. Dies lehnen DEB und Bundesregierung allein aus moralischen Gründen ab. Zur Verweigerung von Visa für russische Sportler ist der Bund auch mit Rücksicht auf den Deutschen Olympischen Sportbund und die Chancen einer Olympia-Bewerbung Münchens aktuell (noch) nicht bereit.
Bundesliga: Leverkusen gewinnt hitziges Rheinderby in Köln
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Das kleine Rheinderby zwischen Köln und Leverkusen beginnt turbulent. In einer hitzigen Partie setzt sich die „Werkself“ durch. Bayer Leverkusen hat ein intensives Rheinderby beim 1. FC Köln gewonnen. Die „Werkself“ setzte sich in einem hitzig geführten Duell mit 2:1 (1:0) durch. Von Beginn an schenkten sich beide Mannschaften dabei nichts, in den ersten zehn Minuten gab es Torchancen auf beiden Seiten. Die Führung für die Gäste fiel durch einen direkt verwandelten Freistoß von Aleix García in der siebten Spielminute. In der Folge nahmen die Torchancen etwas ab und die Fouls zu. Es wurde ein echtes Derby zwischen beiden Mannschaften inklusive Rudelbildung. In der Schlussphase drängten die Kölner nochmal auf den Ausgleich, doch eiskalte Leverkusener nutzten eine ihrer Chancen zur Entscheidung durch Patrik Schick (85.). Saïd El Mala konnte in der zweiten Minute der Nachspielzeit nur noch den Kölner Ehrentreffer erzielen. Durch den Sieg springt Leverkusen mit nun 16 Punkten auf Tabellenplatz fünf. Köln bleibt mit neun Zähler und Rang 15 im Tabellenkeller stecken. Mehr in Kürze.
Bundesliga: Bayer Leverkusen gewinnt Rheinisches Derby beim 1. FC Köln
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Bayer Leverkusen hat in einem hitzigen rheinischen Derby beim 1. FC Köln zurück in die Erfolgsspur gefunden. Die Mannschaft von Trainer Carles Martínez setzte sich in der…
Wirtz trifft bei Liverpools 3:1-Sieg gegen Crystal Palace
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Der FC Liverpool stoppt seine kurze Niederlagenserie. Bei Crystal Palace setzt sich das Team auch dank eines gut aufgelegten Florian Wirtz durch. Florian Wirtz hat die kurze Negativserie mit dem FC Liverpool beendet und das Team nach zwei Pflichtspielniederlagen hintereinander zurück in die Erfolgsspur geführt. Der deutsche Fußball-Nationalspieler erzielte in der englischen Premier League beim 3:1 (1:0)-Auswärtssieg gegen Hoffenheims Europa-League-Gegner Crystal Palace den zweiten Treffer für die Mannschaft von Trainer Andoni Iraola. Vorentscheidung durch Wirtz nach der Pause Wirtz, der nach dem jüngsten Champions-League-Auftritt bei Fenerbahce Istanbul wieder in die Startelf zurückgekehrt war, sorgte nach der Pause für die Vorentscheidung. Der Ex-Leverkusener traf in der 54. Minute nach Vorarbeit von Bradley Barcola mit einem platzierten Rechtsschuss ins lange Eck. In einer unterhaltsamen und über weite Strecken ausgeglichenen Partie hatte Alexis Mac Allister (40. Minute) die Reds nach einer Vorlage von Dominik Szoboszlai per Kopfball in Führung gebracht. Alexander Isak (89.) machte mit dem 3:0 endgültig alles klar. Schluss war aber noch nicht. Kurz vor dem Abpfiff traf Edward Nketiah (90.+5) per Strafstoß für Crystal Palace. Torhüter Alisson mit starken Paraden Der FC Liverpool konnte sich allerdings auch beim starken Torhüter Alisson bedanken, der mit mehreren Paraden großen Anteil am Sieg hatte. In der Anfangsphase hatten die Reds zudem Glück gehabt, als Palace-Profi Yeremy nur die Latte traf. Ein vermeintlicher Treffer von Jörgen Strand Larsen (33.) wurde wegen Abseits aberkannt.