Wer hat überzeugt? Jetzt die Top-Elf des 9. Bundesliga-Spieltages wählen

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Die Bundesliga hat den 9. Spieltag abgeschlossen, und damit ist es wieder Zeit für die Wahl der Elf des Spieltages. Wer waren die Besten auf dem Platz? Jetzt kannst du mit der TM-Community…

Premier League: Goretzka trifft bei Tor-Spektakel zwischen Villa und United

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Manchester United kommt nach 0:2 und 2:4 zweimal zurück. Leon Goretzka feiert seinen Premierentreffer für Aston Villa. In einem wilden Spektakel hat der englische Krisenklub Manchester United den nächsten herben Rückschlag in der Premier League abgewendet. Gegen Aston Villa um Premieren-Torschütze Leon Goretzka lag der Rekordmeister früh mit 0:2 und am Ende bis in die Nachspielzeit 2:4 hinten, feierte mit einem 4:4 (2:2) dann aber einen Punkt für die Moral. Alysson (2. Minute.) und der ehemalige Bayern-Stürmer Nicolas Jackson schockten die „Red Devils“ und erzielten nach drei Minuten und 42 Sekunden den frühsten 0:2-Rückstand der United-Klubgeschichte. „Reds“ holen wichtige Punkte: Erlösung für Wirtz bei Liverpool-Sieg Regen-Krimi in Brasilien: Norris triumphiert – WM-Entscheidung gefallen Bruno Fernandes (16.) per Foulelfmeter und Youri Tielemans (44.) brachten die Gastgeber, die unter der Woche durch den 3:2-Sieg in der Champions League gegen die AS Rom eine zweimonatige Sieglos-Serie beendet hatten, zur Pause zurück, doch John McGinn (48.) per Foulelfmeter und Goretzka (53.) stellten den alten Abstand nach dem Seitenwechsel schnell wieder her. Für den ehemaligen Bayern-Spieler war es im achten Spiel der erste Treffer im Villa-Trikot, im Gewühl stocherte der 31-Jährige den Ball nach einem Freistoß über die Linie. Doch es war nicht die Vorentscheidung: Joshua Zirkzee (90.+2) und Patrick Dorgu (90.+6) brachten das Old Trafford zum Beben. Bei all der Schlusseuphorie blieb Manchester im nunmehr achten Ligaspiel in Serie sieglos und rangiert mit nur acht Punkten auf dem drittletzten Tabellenplatz 18.

Demir und Florucz ersetzen Chukwuemeka und Grüll im ÖFB Team

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Teamchef Ralf Rangnick gab am Sonntagabend zwei Änderungen im ÖFB-Kader für die kommenden beiden Nations-League-Spiele bekannt: Carney Chukwuemeka und Marco Grüll werden durch…

Auch Noll erwägt DFB-Abkehr

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Nahuel Noll hegt einen „großen Wunsch“, Nationalspieler zu werden. Im ‚ZDF Sportstudio‘ erklärte der Leih-Keeper des SC Paderborn jedoch, dass er bei einer Anfrage des spanischen Verbands, für den er (…)

Bundesliga: Hoffenheimer Heimsieg – Schalke in der Krise

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Am späten Sonntagabend holt die TSG Hoffenheim den nächsten Heimsieg gegen engagierte Schalker. Die Gelsenkirchener müssen den Ausfall von zwei Stammspielern verkraften und sind weiter in der Krise. Die TSG Hoffenheim hat gegen den FC Schalke 04 wettbewerbsübergreifend ihr drittes Heimspiel in Folge gewonnen. Am Sonntagabend setzte sich 1899 in einem umkämpften Bundesliga-Spiel gegen aufopferungsvolle Schalker mit 2:1 (2:0) durch. Aufseiten der Schalker krachten Robin Gosens und Torhüter Loris Karius heftig ineinander, beide Spieler wurden nach einer längeren Verletzungsunterbrechung ausgewechselt. Die Tore für Hoffenheim erzielten Fisnik Assllani (10. Minute) nach einem schweren Karius-Patzer und Tim Lemperle (26.). In der zweiten Hälfte wurde Schalke deutlich stärker und drückte auf das Tor der TSG. Allerdings konnte nur Junior Adamu (81.) eine der vielen Gelsenkirchener Großchancen in ein Tor zum 2:1-Endstand umwandeln. Die Schalker gehen nun nach dem sechsten sieglosen Spiel in Serie als Tabellenvorletzter in die Länderspielpause. Hoffenheim hingegen kletterte nach zuletzt drei sieglosen Pflichtspielen auf den neunten Tabellenplatz. So lief das Spiel Bei Schalke kehrten Soufiane El-Faouzi und Robin Gosens, die vor zwei Wochen in Köln mit den Köpfen zusammen gestoßen waren, in die Startelf zurück. El-Faouzi mit Maske, Gosens mit schwarzem Verband. Letzteren erwischte es aber zu Beginn der zweiten Halbzeit ebenso wie Karius: Gosens knallte bei einer Rettungsaktion mit seinem Schlussmann zusammen, traf diesen mit den Stollen auf der Nase – und musste selbst mit einem Knieverband gestützt von zwei Teamkollegen vom Platz geführt werden. Die rund 10.000 mitgereisten Fans der Königsblauen boten ihrer in Grün gekleideten Mannschaft eine lautstarke Kulisse. Ein Blackout von Karius bescherte dann aber Asllani dessen erstes Liga-Tor in dieser Saison (10. Minute). Der zuletzt so starke Schalke-Keeper schoss nach einem Rückpass von seinem Mitspieler El-Faouzi Hoffenheims Stürmer so an, dass der nur den Fuß hinhalten muss – 1:0 für die TSG. Die Hoffenheimer konnten zunächst nicht so richtig an ihre überzeugende Leistung aus der Europa League bei Crystal Palace (1:1) anknüpfen. Zu ungenau agierten die Hausherren um Stürmerstar Andrej Kramarić, fanden dann aber doch eine Lücke in der unsortierten Gegnerabwehr: Lemperle traf nach feinem Zusammenspiel mit Asllani (26.). Nach dem unfreiwilligen Abgang von Karius – für ihn rückte Kevin Müller zwischen die Pfosten – bäumte sich Schalke auf. Adil Aouchiche setzte den Ball mit einem Schlenzer an die Latte, TSG-Torhüter Oliver Baumann konnte nur hinterherschauen. Junior Dina Ebimbe vergab eine weitere Chance. Die Kraichgauer spielten ihre Konter zu schlampig aus, um die hektische Partie frühzeitig zu entscheiden. So wurde es nach Adamus Tor (81.), das erste Schalker Tor nach 500 torlosen Minuten in der Bundesliga , noch einmal spannend. Letztlich brachten die Hausherren ihren knappen Vorsprung aber über die Zeit. Damit warten die Gelsenkirchener weiter auf den zweiten Saisonsieg.

Bundesliga: SC Freiburg gegen Union Berlin ohne Probleme

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Der SC Freiburg geht als erster Verfolger des Top-Duos Bayern München und Borussia Dortmund in die Länderspielpause. Gegen den 1. FC Union Berlin siegte der badische Bundesligist 2:0…

Bundesliga: Freiburg siegt und bleibt an Bayern und Dortmund dran

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In Freiburg läuft das Spiel lange nur in eine Richtung. Unions Keeper lässt aber nichts anbrennen. Die Erlösung bringt dann ausgerechnet ein Eigentor. Der SC Freiburg hat den dritten Tabellenplatz in der Fußball-Bundesliga gefestigt. Das Team von Trainer Julian Schuster besiegte den 1. FC Union Berlin mit 2:0 (0:0). Die Hausherren führten in der ersten Hälfte zwar jede Statistik an, wurden aber erst nach einem Eigentor von Union-Kapitän Rani Khedira mit dem Führungstreffer belohnt. Yuito Suzuki erhöhte kurz darauf (67. Minute). Über den Freiburgern (19 Punkte) stehen nur noch Borussia Dortmund und an der Tabellenspitze der FC Bayern (beide 21). Union dagegen steht weiterhin mit nur einem Saisonsieg und sieben Punkten auf dem 16. Rang. So lief das Spiel Die nach dem 1:0 in der Conference League auf vier Positionen veränderte Freiburger Startelf dominierte von Beginn gegen die destruktiven Gäste. Union verteidige kollektiv und diszipliniert, hatte Schuster vorab bei DAZN gewarnt: „Es ist wichtig heute, was den Kopf angeht, zu akzeptieren, wenn nicht arg viel passiert.“ Lange Zeit tat sich dann auch arg wenig, weil der harte Berliner Beton zunächst hielt. Der Sport-Club probierte es oft über die eigene linke Seite, auf der Verteidiger Jordy Makengo und Nationalspieler Derry Scherhant immer wieder ihre Aktionen hatten, darunter aber wenig durchschlagende. Auch bei den eingestreuten langen Bällen war die Union-Abwehr um den Ex-Freiburger Janik Haberer aufmerksam. Zudem ließ sich Union-Kapitän Khedira von der Sechserposition aus oft als fünfter Spieler in die Köpenicker Abwehrkette fallen. Schuster klatschte mehrfach aufmunternd in die Hände, während seine Elf anlief, fleißig kombinierte und auch ein paar Kunststücke auspackte. Unter anderem gab Scherhant seinem Bewacher Haberer einen Beinschuss. Hitziges Derby in Köln: Clevere Leverkusener siegen Schock für DFB : BVB-Star fällt aus – Klopp nominiert Leipziger nach Als die Freiburger vor der Pause zur letzten Drangphase bliesen, bröckelte der Berliner Block. Suzuki zwang Frederik Rönnow mit einem Flachschuss zu einer Glanztat. Wie gut der Union-Torwart drauf war, zeigte er kurz darauf noch mal bei einem Matanović-Kopfball. Die Dominanz der Badener spiegelte sich auch in der Torschuss-Statistik wider: 12:0 stand es zur Halbzeit. Unions Raumverdichter erhielten mit dem Seitenwechsel zwei frische Kräfte. Oliver Burke und Wooyeong Jeong kamen für Tim Skarke und Kastriot Imeri, an den Machtverhältnissen änderte dies nichts. Die Elf von Trainer Mauro Lustrinelli verteidigte weiter tief, die Freiburger suchten die Lücke – und fanden sie früher als erhofft: Jan-Niklas Beste passte den Ball nach einem flotten Angriff in den Strafraum, wo Khedira ins eigene Netz traf. Quasi im Gegenzug wäre Makengo auf der anderen Seite bei einem Klärungsversuch fast das gleiche Malheur passiert, der Ball sprang dem bis dahin beschäftigungslosen SC-Torwart Mio Backhaus in die Hände. Unter Zugzwang durch den Rückstand wagten die Berliner nun ein paar Ausflüge in die Freiburger Hälfte, klar spielbestimmend blieb aber die Heimelf. Besonders fein gemacht war das 2:0: Wieder ging es schnell und schnörkellos nach vorn gegen die etwas offeneren Berliner. Scherhant passte präzise in den Lauf von Suzuki, der den Abschluss etwas hinauszögerte und den Ball dann elegant über den machtlosen Rönnow ins Tor stupste. Der Keeper parierte immerhin noch einen Foulelfmeter von Joker Vincenzo Grifo stark.

Formel 1: Norris gewinnt Regen-Krimi in Brasilien – Mercedes holt WM-Titel

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Beim Großen Preis von Brasilien herrscht bei wechselhaften Bedingungen Spannung bis zum Schluss. Am Ende behält Lando Norris die Nerven. Der entthronte Weltmeister Lando Norris hat beim Großen Preis von Brasilien nochmal eine Duftmarke gesetzt und bei regnerischen Bedingungen einen Sieg eingefahren. Der McLaren-Pilot, der zu Saisonende seinen WM-Titel an Kimi Antonelli wird abgeben müssen, verlor zwar am Start den ersten Platz an eben jenen Antonelli und fiel sogar auf Rang drei zurück. Im Rennverlauf holte er sich die Spitzenposition aber zurück, profitierte dabei auch von einem Dreher Antonellis. In der Folge fuhr der Brite den Sieg souverän nach Hause und verwies die Red Bull von Max Verstappen und Isack Hadjar auf die Plätze zwei und drei. Für die Mercedes von George Russell (Platz vier) und Antonelli (Platz fünf) gab es trotzdem etwas zu jubeln: Sie sicherten sich den Konstrukteurstitel. Vor den Augen des brasilianischen Fußballstars Neymar hatten die Silberpfeile drei Punkte mehr als Ferrari für den vorzeitigen Triumph in der Teamwertung benötigt. Das schafften sie locker. Charles Leclerc wurde nur Siebter, Lewis Hamilton bei seinem 400. Grand Prix Neunter. Nico Hülkenberg erlebte ein enttäuschendes Rennen. Von Platz vier gestartet, verlor der Emmericher zunächst einen Platz nach dem anderen. Eine Zehn-Sekunden-Zeitstrafe, Hülkenberg hatte die Strecke verlassen und sich so einen Vorteil verschafft, warf ihn noch weiter zurück, am Ende rettete er aber zumindest als Zehnter einen Punkt. So lief das Rennen „Uns steht ein absoluter Thriller ins Haus“, hatte Hülkenberg im Vorfeld gesagt. Die Kombination aus einem möglichen Regenchaos wie im Qualifying und einer aufgrund von zahlreichen Strafen durcheinandergewirbelten Startaufstellung versprach größte Spannung für das 20. Saisonrennen. Am Sonntag machten sich die Piloten dann tatsächlich bei nassen Bedingungen auf den Weg in die Startaufstellung – und Antonelli erlebte einen Schreckmoment, als er die Kontrolle über seinen Mercedes verlor und sich auf das Gras drehte. Glücklicherweise verhinderte der Italiener aber einen Einschlag. „Ich wäre sehr überrascht“, sagte Teamkollege Russell, „wenn wir heute Slicks sehen.“ Zum Start regnete es dann nicht mehr, dennoch gingen alle Fahrer auf Intermediates ins Rennen. Antonelli zog sofort an Norris vorbei, und auch Liam Lawson schnappte sich den Polesetter. Weiter hinten pflügte Verstappen durch das Feld, nach nur wenigen Runden lag er schon in den Punkterängen. In Runde sechs drückte sich Norris wieder an Lawson vorbei, Antonelli hatte da schon einen Vorsprung von fünf Sekunden auf den Briten. Während Verstappen weiter Platz für Platz gutmachte, hatte Hamilton nach seinem ebenfalls starken Start plötzlich massive Probleme. Der Rekordweltmeister drängte auf Trockenreifen, in Runde 15 wechselte er auf die weiche Mischung. Eine richtige Entscheidung, und schnell folgten die restlichen Piloten. Nun hatten die Silberpfeile aber große Schwierigkeiten: Während Russell in der Boxenausfahrt einen kuriosen Dreher hinlegte, rutschte Antonelli in Kurve eins raus. Norris übernahm in Runde 20 wieder die Führung, kurz darauf musste der Italiener dann auch Hadjar und Verstappen vorbeiziehen lassen. In Runde 38 tauschten die Red-Bull-Fahrer ihre Positionen, Verstappen konnte die Lücke zu Norris aber nicht schließen. Alle warteten auf den Regen, und in der Schlussphase meldete sich dieser wieder an. In der 63. Runde ging es dann wieder auf die Intermediates, Russell zog noch an Antonelli vorbei. An der Spitze änderte sich aber nichts mehr.

Gittens zurück in die Bundesliga?

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Bei Jamie Gittens läuft es in der Premier League noch nicht besonders gut. Unter Umständen könnte der Flügelstürmer nochmal einen Versuch in der Bundesliga wagen.Für satte 56 Millionen Euro war Jamie (…)

Norris siegt in São Paulo: Mercedes jubelt über Team-WM

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In Brasilien ist Spannung garantiert. Vor den Augen von Neymar rast der entthronte Formel-1-Weltmeister Lando Norris zum Sieg. Eine Woche nach Kimi Antonellis WM-Triumph kann Mercedes wieder jubeln. Im Regen von São Paulo ließ Mercedes nur eine Woche nach Kimi Antonellis vorzeitigem WM-Triumph gleich wieder die Korken knallen. Auf der Hausstrecke seines Idols Ayrton Senna führte der mit 20 Jahren und 68 Tagen jüngste Champion der Formel-1-Geschichte die Silberpfeile nach fünf Jahren zum Konstrukteurstitel. Mit neun Triumphen zog Mercedes beim souveränen Sieg von Vorjahresweltmeister Lando Norris im McLaren mit Williams gleich. An der Spitze steht mit 16 Titeln weiter Ferrari . „Ich bin so stolz auf die Organisation. Ich hätte nie gedacht, so etwas wäre möglich“, sagte Mercedes-Teamchef Toto Wolff in einen dicken Parka gehüllt, ehe er sich im T-Shirt auf das Podium zur jubelnden Mannschaft begab. „Es ist großartig.“ Party im Parka Dank Antonellis fünftem Platz und des vierten Ranges seines Stallrivalen George Russell konnte Mercedes im Zweikampf mit dem wieder einmal enttäuschenden Ferrari-Rennstall vorzeitig die erste Team-WM seit 2021 bejubeln. „Wir haben uns den Meistertitel gesichert. Ich denke, das ist das Wichtigste. Danke, dass ihr das durchgestanden habt“, sagte Wolff nach der Zieldurchfahrt über Boxenfunk. Zweiter hinter dem englischen Pole-Mann Norris, der seinen dritten Saisonsieg einfuhr, wurde Max Verstappen im Red Bull. Der Niederländer legte vor den Augen des brasilianischen Fußball-Idols Neymar , der auch die Zielflagge schwenkte, eine imposante Aufholjagd von Startplatz 21 hin. Dritter wurde sein Red-Bull-Team Isack Hadjar. Hülkenberg trotzt Strafe Nico Hülkenberg bescherte Audi mit Position vier erst den besten Startplatz der jungen Geschichte als Werksteam. Trotz einer Zehn-Sekunden-Strafe im viertletzten Grand Prix der Saison nach einem Zweikampf mit Alpine-Fahrer Franco Colapinto holte der Rheinländer als Zehnter noch einen Zähler. Beim Start schoss Antonelli, der Tage zuvor die Familie des 1994 verstorbenen Senna und auch dessen Grab besucht hatte, dann davon. Schon auf den ersten Metern schnappte er sich Norris, der tags zuvor in einer chaotischen Quali mit sintflutartigem Regen auf die Pole gefahren war. Der Unterhaltungsfaktor auf dem Autódromo José Carlos Pace war jedoch auch auf den hinteren Plätzen hoch. Nach regelwidrigen Motorenwechseln mussten Lewis Hamilton (20.) im Ferrari und Verstappen (21.) ans Ende des Feldes. Mit Erlöschen der Roten Ampeln begannen die beiden Mehrfachweltmeister, sich an ihren Rivalen vorbei nach vorne zu arbeiten. 400. Rennen für Hamilton Hamilton forderte schon früh den Umstieg von Mischreifen auf die schnellen, profillosen Slicks. In Runde 15 bekam er sie auch als erster Fahrer im Feld. Seinen 400. Grand Prix wollte er erfolgreich gestalten. Doch schon früh zeichnete sich ab: Daraus wird nichts. Hamilton wurde am Ende Neunter. Nur Aston-Martin-Routinier Fernando Alonso mit 445 hat mehr. Anschließend kamen alle anderen Konkurrenten an die Box und ließen sich ebenfalls die weichsten Reifen aufziehen. „Irgendwas stimmt nicht mit dem Auto“, klagte Antonelli und drehte sich ausgangs der Start-Ziel-Geraden in Runde 20 erneut. Er konnte seinen Mercedes aber abfangen. „Ich kann nicht in die linken Kurven lenken.“ Vier Umläufe später patzte Antonelli an derselben Stelle wieder. Hadjar muss Verstappen vorbeilassen Hamilton und sein Scuderia-Teamkollege Charles Leclerc , der nach einer Strafversetzung auch nur als 14. ins Rennen gegangen war, kamen nicht entscheidend voran. Viel besser lief es für Verstappen, der nach einer Ansage von der Box seinen langsameren Hadjar in Runde 38 von 71 passieren durfte. Der Niederländer war nun Zweiter. Souverän an der Spitze: Norris. In Interlagos ist aber Spannung garantiert. Sobald Regen einsetzt, beginnt eine Formel-1-Lotterie. Wenige Runden vor dem Ende war es so weit, Norris ließ sich aber nicht beirren.