Im letzten Gruppenspiel der WM erwischt das DFB-Team einen Traumstart samt Tor durch Leroy Sané. Allerdings hätte der Treffer nicht zählen dürfen. Leroy Sané und die deutsche Nationalmannschaft sind glücklich in das abschließende WM-Gruppenspiel gegen Ecuador gestartet. Bereits in der zweiten Minute traf der Ex-Bayern-Star zur Führung. Die war allerdings umstritten, Ecuadors Spieler monierten ein Foulspiel. In der Entstehung war Aleksandar Pavlović an der linken Strafraumgrenze zuvor gegen seinen Gegenspieler Pedro Vite mit hohem Bein in den Zweikampf gegangen und hatte den Ecuadorianer im Gesicht getroffen. Schiedsrichterin Tori Penso ließ jedoch weiterlaufen, auch der VAR schaltete sich danach nicht ein. Im Anschluss daran analysierten die Schiedsrichter-Experten von ARD und MagentaTV die Entscheidung von Penso. Lutz Wagner ordnete in der ARD ein: „Es ist aus meiner Sicht eine sehr mutige Entscheidung, weil er spielt in einem Bereich, in dem man eigentlich mit dem Kopf spielt. Da spielt er mit dem Fuß. Es kommt auch zum Kontakt, aber allein die Höhe des Fußes im Kopfbereich, wenn der Gegner den Ball mit dem Kopf spielen will – das wundert mich jetzt sehr. Auch, dass da kein Einspruch vom VAR kam. Schön für Deutschland, gut für uns. Allerdings: Wir hätten uns nicht beschweren können, wenn dieses Tor zurückgenommen wird.“ ARD-Kommentator Philipp Sohmer erklärte danach weiter: „Also klare Einschätzung von Lutz Wagner. Nehmen wir mit, dieses Tor von Leroy Sané in der 2. Minute. Bitter das Ganze natürlich für Ecuador. Sollte jetzt Sicherheit geben für die deutsche Mannschaft.“ Gab es der deutschen Mannschaft aber kurzfristig nicht. Nur sieben Minuten später glich Nilson Angulo für Ecuador aus. Auch MagentaTV-Experte Patrick Ittrich bekräftigte die Meinung von Wagner: „Regeltechnisch ist das für mich ein klares Foul. Das Tor hätte nicht zählen dürfen, da lege ich mich fest. Der Kopf ist auch nicht zu tief, der Fuß ist viel zu hoch – und er trifft ihn.“