Bei seinem Comeback fühlt sich Carlos Alcaraz besser als er selbst erwartet hatte. Der Titel-Kontrahent von Alexander Zverev erreicht locker die Runde der besten 16 – dort geht es gegen einen US-Star. Tennis-Superstar Carlos Alcaraz kommt bei seinem Comeback nach langer Verletzungspause immer besser in Fahrt. Der Titelverteidiger aus Spanien bezwang Yibing Wu aus China in der dritten Runde der US Open mit 6:3, 6:4, 6:1 und erreichte locker das Achtelfinale. Für Alcaraz war es bereits der 17. Sieg bei einem Grand-Slam-Turnier in Serie. „Ich habe aggressiv und klug gespielt in den schwierigsten Momenten. Ich habe sehr gut gespielt. Könnte es besser sein? Klar – aber ich sehr stolz auf meine Leistung“, sagte Alcaraz nach dem Erfolg über den Weltranglisten-113 Wu. Nun erster Härtetest gegen US-Profi Paul Anders als bei seinem Zweitrundenerfolg über den Portugiesen Jaime Faria gab der Weltranglistendritte keinen Satz ab und geriet nie ernsthaft in Gefahr. Gegen den an Nummer 20 gesetzten Amerikaner Tommy Paul steht er nun vor dem ersten echten Härtetest in New York. „Er spielt zuhause, das ist ein Vorteil. Aber hoffentlich ist er etwas müde“, sagte Alcaraz. Der siebenmalige Grand-Slam-Turniergewinner hatte wegen einer Blessur am Handgelenk seit Mitte April aussetzen müssen. „Ich bin schon wieder besser, als ich gedacht hätte“, sagte Alcaraz. In New York ist der Titelverteidiger in Abwesenheit des verletzt fehlenden Italieners Jannik Sinner der größte Konkurrent von Alexander Zverev im Kampf um den Triumph.