Alexander Zverev brauchte in Runde eins fünf Sätze für den Sieg. Und auch in seinem zweiten Match bei den US Open musste der Deutsche nachsitzen. Alexander Zverev steht in der dritten Runde der US Open. Der deutsche Tennisstar besiegte Quentin Halys in fünf Sätzen, tat sich dabei aber erneut schwer. Mit 6:4, 4:6, 7:5 und 6:7, 6:3 gewann die Nummer eins der Setzliste gegen den Franzosen. „Die Leistung war ehrlicherweise ziemlich scheiße“, sagte er nach dem Match am Mikrofon in der Halle. „Aber ich habe gewonnen, das ist das Wichtigste.“ Zverev brauchte 04:33 Stunden für den Sieg. „Es ist wieder 02:15 Uhr am Morgen“, fügte er an. Tausende Fans in der Halle waren bereits gegangen, hatten nicht mit einem Marathonmatch gerechnet. „Aber für diese Duelle gehe ich ins Fitnessstudio und auf die Laufbahn. Ich hoffe, dass ich irgendwann wieder damit anfange, besser zu spielen“, sagte er mit einem Lächeln. „Aber jetzt bin ich erst einmal froh, in der dritten Runde zu sein.“ Dort trifft Zverev auf den Chilenen Alejandro Tabilo, der in Runde eins den Deutschen Yannick Hanfmann in vier Sätzen rausgeworfen hatte. Der fünfte Satz im Ticker zum Nachlesen Alexander Zverev 3:2 (6:4, 4:6, 7:5, 6:7, 6:3) Quentin Halys 5. Satz, 5:3 – Zverev startet gut, führt nach starken Returns mit 30:00, Halys aber zwingt ihn zu einem Fehler, leistet sich dann aber einen Doppelfehler. Zwei Matchbälle für Zverev. Die erste Angabe Halys‘ wird zu einem Fehler. Die zweite endet in einem Ballwechsel, der mit einem Schlag ins Netz des Franzosen endet. Zverev holt den Sieg. Erneut über fünf Sätze. 5. Satz, 4:3 – Halys wehrt sich, will ein weiteres Break des Favoriten verhindern. Kraftvolle Aufschläge machen Zverev Probleme, ein Ass beendet das Spiel – 4:3 nur noch. 5. Satz, 4:2 – Zverev darf jetzt kein Re-Break zulassen, kommt aber zunächst nicht in die Punkte. Nach einem Doppelfehler steht es sogar 00:30. Aber Zverev kommt zurück, profitiert von einem Fehler seines Gegners und gleicht mit einem Ass aus. Eine Rallye endet ebenfalls erfolgreich für ihn, weil Halys einen Ball ins Netz schlägt. Den Rest erledigt ein brutal guter Service, auf den sein Gegner keine Antwort hat. 5. Satz, 3:2 – Zverev braucht hier dringend ein Break. Nach einem Fehler Halys‘ steht es 30:15 für den Hamburger, durch einen Doppelfehler des Franzosen hat Zverev zwei Breakbälle. Breakball Nummer eins serviert Halys aber großartig, Zverevs Return landet im Publikum. Der zweite aber landet im Netz. Wichtig für Zverev, das ist das Break! 5. Satz, 2:2 – Auf ihren Service kann sich die deutsche Nummer eins verlassen. Schnell steht es 30:0. Mit einem Stoppball stellt er auf 40:15 und holt sich am Ende das Spiel. Es bleibt spannend. 5. Satz, 1:2 – Halys ist hier keineswegs beeindruckt, serviert auch nach mehr als vier Stunden noch präzise und kraftvolle Aufschläge. Bei 30:30 entwickelt sich eine tolle Rallye, die wieder mit einem zu langen Crossball Zverevs endet. Und auch danach fehlt ihm die Präzision beim Return. Halys führt wieder. 5. Satz, 1:1 – Zverev beginnt mit einem kraftvollen Aufschlag, der Halys mächtig Probleme macht. Dann aber macht der Deutsche unnötige Fehler, darunter ein Doppelfehler, sodass es kurz 15:30 steht. Zverev wirkt sichtlich unzufrieden, dreht dann aber den Spieß wieder um. Seine starken Aufschläge sichern ihm das Spiel. Ausgleich. 5. Satz, 0:1 – Halys hat Aufschlag. Der Franzose macht wieder sofort Druck, ist selbstbewusst aufgrund der jüngsten Leistungen. Bei 40:40 lockt Halys den Deutschen ans Netz. Zverev versucht zu antworten, schlägt aber einen Ball ins Netz. Den Vorteil nutzt Halys aber nicht. Anschließend kann er aber erneut den Ballwechsel diktieren und schlägt einen präzisen Volley. Ein zu langer Longline-Ball Zverevs besiegelt das erste Spiel für Halys im fünften Satz. 5. Satz, 0:0 – Zverev war im vierten Satz klar im Vorteil, hatten gute Chancen auf den Sieg, leistete sich dann jedoch einige Fehler, die zum Satzerfolg des Franzosen Halys führten. 5. Satz, 0:0 – Herzlich willkommen zum Liveticker des letzten Satzes bei den US Open im Zweitrundenmatch zwischen Alexander Zverev und Quentin Halys.