Alcaraz besteht ersten Härtetest – Becker „sprachlos“

In der vierten Runde zeigt Carlos Alcaraz den bislang besten Auftritt nach seinem Comeback. Die entscheidenden Momente beeindrucken auch eine Tennis-Legende. Tennis-Superstar Carlos Alcaraz hat den ersten Härtetest bei seinem Comeback nach langer Verletzungspause bravourös bestanden. Der Titelverteidiger aus Spanien setzte sich bei den US Open gegen den Amerikaner Tommy Paul mit 6:4, 6:3, 6:4 durch und zog souverän ins Viertelfinale ein. Alcaraz zeigte in seinem vierten Spiel den bislang besten Auftritt und feierte den insgesamt 18. Sieg bei einem Grand Slam nacheinander. Er bekommt es nun mit Ben Shelton aus den USA oder dem Griechen Stefanos Tsitsipas zu tun. Keine Probleme mit verletztem Handgelenk „Ich habe versucht, bereit für den Kampf zu sein. Ich wollte die ganze Zeit aggressiv sein“, sagte Alcaraz. „Ich habe das sehr gut gemacht, habe ihn unter Druck gesetzt.“ Der siebenmalige Grand-Slam-Turniergewinner hatte wegen einer Blessur am Handgelenk seit Mitte April pausieren müssen. In New York sind ihm keine Beschwerden mehr anzumerken. Becker schwärmt: „Hat mich sprachlos gemacht“ Alcaraz dominierte die Ballwechsel gegen den Weltranglisten-21. Paul mit seinen temporeichen Grundschlägen und gab im ganzen Match nur einmal seinen Aufschlag ab. Auch im letzten Spiel wehrte der 23-Jährige nochmal zwei Breakbälle ab – und sicherte sich den Sieg nach 2:21 Stunden. „Das hat mich etwas sprachlos gemacht, wie Carlos Alcaraz in den entscheidenden Momenten gespielt hat, unglaublich“, sagte Tennis-Legende Boris Becker als Experte bei sporteurope.tv. Bei den US Open ist der Titelverteidiger in Abwesenheit des verletzt fehlenden Italieners Jannik Sinner der größte Konkurrent von Alexander Zverev im Kampf um den Triumph.