Bundesliga-Aufsteiger mit neuem Einspruch gegen Sperre von Trainer Wagner

Darf Coach Vincent Wagner beim großen Spiel des Aufsteigers SV Elversberg gegen die Bayern doch an der Seitenlinie stehen? Der Verein versucht, die Sperre noch abzuwenden. Das Bundesliga-Spiel gegen den FC Bayern München am Sonntag rückt näher – und Elversbergs Trainer Vincent Wagner bangt weiter um seinen Platz an der Seitenlinie. Der 40-Jährige hatte beim 4:3-Sieg bei Borussia Mönchengladbach die Gelb-Rote Karte gesehen und kämpft nun vor dem DFB-Sportgericht um seine Rehabilitierung. Auslöser war eine Einwurf-Fehlentscheidung von Schiedsrichter Martin Petersen, die dieser später selbst einräumte. Wagner betrat daraufhin das Spielfeld und sah dafür Gelb. In der Halbzeitpause suchte er erneut das Gespräch mit dem Unparteiischen – und erhielt die zweite Gelbe Karte. Tennisstar liebt Fußball-Olympiasiegerin: Traumpaar begeistert die Sportwelt „Äußerst respektloses Verhalten“: Deutscher Trainer gesperrt Wagner äußerte sich nach dem Platzverweis. „Ich habe wirklich nichts gemacht. Gemeckert habe ich nicht. Das möchte ich mal festhalten. Ich bin auch nicht gerannt, habe auch nicht gewunken“, sagte er nach dem Verweis auf die Tribüne. Ein erster Einspruch scheiterte beim DFB-Sportgericht – mangels „Anhaltspunkten für einen offensichtlichen Irrtum des Schiedsrichters“. Da innerhalb von 24 Stunden ein weiterer Einspruch möglich war, legte Elversberg erneut Widerspruch ein. Am Freitag kommt es zur mündlichen Verhandlung – zwei Tage vor dem Duell mit dem FC Bayern .