1. FC Köln: Ex-Trainer Lukas Kwasniok zieht gegen „Effzeh“ vor Gericht

Sechs Monate ist es her, dass sich der 1. FC Köln von Trainer Lukas Kwasniok trennte. Ganz beendet ist das Kapitel aber noch nicht. Lukas Kwasniok zieht gegen den 1. FC Köln vor Gericht. Das berichten der „Kölner Stadt-Anzeiger“, der „Kicker“ und die „Bild“ übereinstimmend. Kwasniok war im März vom Bundesligisten beurlaubt worden. Offen war die Frage, ob sich Köln und der Ex-Trainer auf eine Vertragsauflösung inklusive Abfindung einigten oder ob sein bis 2028 laufender Vertrag gültig blieb. Den Medienberichten zufolge ist Letzteres korrekt. Kwasniok wird auch ein halbes Jahr nach seinem Abschied noch vom „Effzeh“ bezahlt. Aber: In seinem Arbeitsvertrag soll stehen, dass er für die abgelaufene Saison 2025/26 noch volle Bezüge – rund eine Million Euro Jahresgehalt – bekommt, anschließend nur noch die Hälfte. Musiala-Zauber und zwei Traumtore: FC Bayern eiskalt Im Live-TV: Bayern-Star lässt Reporter auflaufen Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ meldet, dass Kwasniok und seine Vertreter diese Vertragsklausel jedoch für unwirksam halten und das komplette Gehalt einfordern. Ein erster Gütetermin zwischen dem Bundesligisten und seinem ehemaligen Trainer soll bereits stattgefunden haben. Eine Einigung habe es nicht gegeben. Im Februar 2027 findet nun der nächste Termin statt. Philip Türoff, Kölns Sprecher der Geschäftsführung, sagte dem „Kölner Stadt-Anzeiger“: „Wir bestätigen, dass in den Personalien Lukas Kwasniok und Hannes Dold Termine vor dem Arbeitsgericht anstehen. Der 1. FC Köln hat sich in beiden Fällen vertragsgemäß verhalten. Wir bitten um Verständnis, dass wir uns zu Details laufender gerichtlicher Verfahren nicht weiter äußern.“ Hannes Dold war Kwasnioks Co-Trainer in Köln, wurde bereits einen Monat vorher von seinen Aufgaben entbunden und anschließend zum Betreuer der Leihspieler berufen. Für ihn endete die Tätigkeit nach der abgelaufenen Saison.