Nach zwei Niederlagen zum Auftakt wollte Gladbach in Freiburg die Wende. Was die „Fohlen“ im Breisgau erlebten, war jedoch ein Debakel. Für Eintracht Frankfurt lief es besser. Borussia Mönchengladbach hat in Freiburg einen desaströsen Auftritt hingelegt. Die „Fohlen“ verloren mit 0:5 (0:2), Kapitän Tim Kleindienst flog zudem mit einer Gelb-Roten Karte vom Platz (52. Minute). Für Trainer Eugen Polanski könnte die Luft allmählich dünn werden. Nach drei Niederlagen aus drei Spielen ist die Borussia Tabellenletzter in der Bundesliga. Eintracht Frankfurt machte es besser, gewann mit 3:1 im Nachbarschaftsduell bei Mainz 05. Dabei hielt Torwart Noah Atubolu sogar einen Elfmeter. Der VfB Stuttgart hatte es ebenfalls nicht weit, war bei der TSG Hoffenheim zu Gast. Doch die Schwaben verloren die Partie. Tabellenführer FC Augsburg gab derweil Platz eins aus der Hand, holte gegen Bayer Leverkusen nur ein 2:2. Der BVB fuhr seinen dritten Sieg im dritten Spiel ein. SC Freiburg – Borussia Mönchengladbach Borussia Mönchengladbach hat seinen Horrorstart fortgesetzt und steht erst zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte nach drei Spielen punktlos da. Das Team von Polanski präsentierte sich über weite Strecken erneut erschreckend harmlos und fehlerhaft. Vor fast genau einem Jahr hatte Polanskis Vorgänger Gerardo Seoane nach drei Partien und nur einem Punkt gehen müssen. Yannik Engelhardt (23./79.) und Igor Matanović (29./77.) trafen jeweils doppelt für die Breisgauer, die erstmals überhaupt nach drei Spieltagen mit der Maximalausbeute von neun Punkten dastehen. Den Endstand besorgte Maximilian Eggestein (86.). Gegen den Lieblingsgegner aus Gladbach ist der Sport-Club seit elf Partien ungeschlagen, die letzte Heimniederlage gegen die „Fohlen“-Elf in der Bundesliga liegt gar 24 Jahre zurück. Mainz 05 – Eintracht Frankfurt Eintracht Frankfurt hat dank Elfmeterkiller Noah Atubolu und Doppelpacker Can Uzun erst zum zweiten Mal in der Bundesliga-Geschichte das Rhein-Main-Derby beim FSV Mainz 05 gewonnen. Beim 3:1 (2:0) traf neben Uzun (9./60. Minute) auch Jonathan Burkardt (45.+1) an seiner alten Wirkungsstätte für die Hessen, für die es der erste Saisonsieg war. Der späte Treffer von Phillip Tietz (89.) half den Mainzern nicht mehr. Großen Anteil am verdienten Gäste-Erfolg hatte auch Atubolu. Der Eintracht-Torwart krönte seinen starken Auftritt, als er in der 43. Minute einen Foulelfmeter von Nationalspieler Nadiem Amiri parierte. Es war bereits der sechste Strafstoß, den Atubolu in der Fußball-Bundesliga abwehren konnte. Den zuvor einzigen Sieg in Mainz hatten die Frankfurter, die nun wie der Rivale über vier Punkte verfügen, im Januar 2021 (2:0) gelandet. Trainer damals wie heute: Adi Hütter . TSG Hoffenheim – VfB Stuttgart Der VfB Stuttgart ist nach seinem erfolgreichen Champions-League-Auftakt im Landesduell in der Bundesliga gestrauchelt. Die Schwaben verloren bei der zuvor noch punktlosen TSG 1899 Hoffenheim mit 1:2 (0:1) und mussten am dritten Liga-Spieltag die zweite Niederlage hinnehmen. Doppelpacker Adam Hložek schoss indes Hoffenheim zum ersten Sieg der neuen Spielzeit (13. Minute/67.). Medizinischer Notfall: Zweitliga-Spiel später angepfiffen „Thema ist für mich beendet“: TV-Experte schiebt Comeback bei Olympia Riegel vor Für den VfB war der zwischenzeitliche Ausgleich von Maximilian Mittelstädt (48.) vor 30.150 Zuschauern in der ausverkauften Sinsheimer Arena zu wenig. Zu allem Überfluss mussten die Schwaben nach einer guten halben Stunde auf Mittelfeld-Taktgeber Angelo Stiller verzichten, der angeschlagen vom Rasen ging. FC Augsburg – Bayer Leverkusen Tabellenführung abgegeben, aber den eigenen Startrekord eingestellt: Der FC Augsburg kam gegen Bayer Leverkusen in einem wilden Spiel zu einem 2:2 (0:1) und hat nach drei Spielen zum zweiten Mal in seiner Vereinshistorie sieben Punkte auf dem Konto. Die „Werkself“ bleibt dagegen in der Liga vor dem Start in die Europa League gegen NK Celje am Mittwoch hinter den Erwartungen zurück. Nach dem blamablen Start in Elversberg war es bereits der zweite Dämpfer. Dabei brachte Christian Kofane die in der ersten Hälfte klar überlegene Mannschaft von Trainer Carles Martínez, die letzte Woche in Berlin noch überzeugt hatte, in der 18. Minute in Führung. Doch Michael Gregoritsch mit einem Doppelpack (50. und 55.) drehte das Spiel. Der Österreicher ist mit 38 Treffern nun FCA-Rekordtorschütze in der Bundesliga vor Alfred Finnbogason. Joker Patrik Schick (89.) glich jedoch noch aus.