Hansa Rostock vollzieht schon früh in der Saison einen Trainerwechsel. Dabei ist der Traditionsklub in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen. Drittligist Hansa Rostock hat sich von Trainer Daniel Brinkmann getrennt. Das gab der Traditionsklub am Dienstagmorgen bekannt. Demnach muss auch Co-Trainer Dirk Flock gehen. Der DDR-Meister von 1991 reagiert damit auf die 0:4-Niederlage bei Viktoria Köln am zurückliegenden Spieltag. Amir Shapourzadeh, Direktor Profifußball der Rostocker, erklärte unterdessen, dass nicht der Auftritt vom Freitag ausschlaggebend gewesen sei. „Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen, aber wir haben die Situation der Mannschaft in den vergangenen Wochen und Monaten sehr genau beobachtet und dabei nicht nur die Ergebnisse, sondern auch die grundsätzliche sportliche Ausrichtung und die Leistungen auf dem Platz analysiert. Dabei sind wir zu der gemeinsamen Einschätzung gelangt, dass die Entwicklung zuletzt nicht mehr unseren Erwartungen und unseren sportlichen Zielen entsprochen hat.“ Kopf-ab-Geste: DFB-Talent drohen vier Spiele Sperre Er stand unter Alkoholeinfluss: Profi verursacht Unfall mit sechs Verletzten Hansa Rostock galt vor dem Saisonstart als einer der Mitfavoriten auf den Aufstieg in die 2. Bundesliga . Nach zwei Siegen aus den ersten fünf Ligaspielen steht der Verein aktuell auf dem achten Rang. Bei nur zwei Zählern Rückstand auf einen direkten Aufstiegsplatz sind die Topplätze aber noch in Reichweite. Hansa Rostock setzt zunächst auf Interimslösung Für Brinkmann endet damit eine knapp zweijährige Amtszeit. Er hatte die Hanseaten im November 2024 übernommen. Kurzfristig werde das bisherige Co-Trainerteam um Yannic Thiel und Adam Susac die Verantwortung an der Seitenlinie übernehmen, mit der Unterstützung von Torwarttrainer Arvid Rinast. „In den kommenden Tagen“ wolle der Verein die Suche nach einer langfristigen Nachfolgelösung vorantreiben.