Gladbach sucht neuen Trainer: Die Kandidatenliste

Borussia Mönchengladbach sucht nach der Trennung von Eugen Polanski einen neuen Trainer. Dabei tauchen Namen auf, die bei den Fans für Gesprächsstoff sorgen dürften. Nach der Trennung von Trainer Eugen Polanski sucht Borussia Mönchengladbach einen neuen Chefcoach – und ist laut „Bild“ bereit, dafür bis zu vier Millionen Euro Ablöse zu zahlen. Intern kursiert eine Kandidatenliste, von außen drängen weitere Namen ins Gespräch. Medienberichten zufolge sollen Alexander Blessin , Horst Steffen , Christian Eichner und Steffen Baumgart als Kandidaten auf Schröders interner Liste stehen. Auch Brian Priske soll ein Kandidat sein – der 49-jährige Däne steht derzeit bei Sparta Prag unter Vertrag. Auf Ole Werner hingegen soll Gladbach nach übereinstimmenden Medienberichten nicht mehr setzen. Ein weiterer Wunschkandidat soll den Gladbachern bereits abgesagt haben. „Das brauchen sie jetzt“ TV-Experte Dietmar Hamann brachte beim Fußball-Talk „Sky90“ am Wochenende einen anderen Namen ins Spiel: Lukas Kwasniok , der in der vergangenen Saison den 1. FC Köln trainiert hatte. Hamann benennt ein klares Trainerprofil, dass es jetzt braucht: „Wenn ich die Mannschaft anschaue, sind sie sehr viel besser als das, was sie im Moment zeigen. Und bevor wir hier über ein Spielsystem reden oder was weiß ich, muss man den Jungs mal klarmachen, was es heißt, für Borussia Mönchengladbach zu spielen.“ 44 Spieler: Das ist Klopps erster DFB-Kader Bundestrainer verrät: So lief das Gespräch mit den Bayern-Stars Für Kwasniok sprach er eine klare Empfehlung aus: „Der wird die Jungs zum Laufen bringen. Und das brauchen sie jetzt.“ Lukas Kwasniok ist neben Steffen Baumgart der zweite ehemalige Köln-Trainer, der im Zuge der Gladbacher Trainersuche genannt wird. Ein Ex-Trainer vom Rivalen aus Köln dürfte bei Fohlen-Fans umstritten sein. Ex-Profi nennt alten Bekannten Einen in Mönchengladbach wohl beliebteren Kandidaten brachte indes der frühere Gladbach-Profi Roel Brouwers ins Gespräch. Im Interview mit Sport1 sprach sich der 44-Jährige für eine Rückkehr von Lucien Favre aus: „Ich habe viereinhalb Jahre unter Favre trainiert und kann eigentlich nur Positives über ihn sagen. […] Wenn du mich fragst: Wenn du Favre bekommen kannst, würde ich ihn immer holen.“ Favre hatte allerdings Ende vergangenen Jahres sein Karriereende als Trainer angekündigt. Brouwers glaube daher selbst nicht an eine Rückkehr. Den Versuch sei es aber wert, so der Niederländer. HSV geht einen anderen Weg Lucien Favre hatte Gladbach 2010/11 als Tabellenletzten übernommen und den Klub vor dem Abstieg gerettet – eine Situation, die Brouwers mit der aktuellen vergleicht. Gladbach steht nach drei Spieltagen mit null Punkten und zwölf Gegentoren auf Platz 17. Nur der HSV ist schlechter in die Saison gestartet. Die Hamburger verfolgen mit ihrem Trainer eine andere Strategie. Der Verein steht kurz vor der Verlängerung mit Aufstiegstrainer Merlin Polzin , wie Sportvorständin Kathleen Krüger am Wochenende bei DAZN verkündete.