Ein US-Klub feuert seinen Trainer wegen sexistischen Verhaltens. Eine Auseinandersetzung mit einer Schiedsrichterin kostet ihn die Stelle. Der MLS-Klub Columbus Crew hat den Trainer seiner zweiten Mannschaft, Federico Higuaín, nach einem sexistischen Vorfall gegenüber einer Schiedsrichterin entlassen. Higuaín ist der Bruder des früheren argentinischen Stürmers Gonzalo Higuaín. Der Verein gab die Entscheidung am Dienstag bekannt. Der Vorfall ereignete sich am 23. August nach einem Spiel in der drittklassigen Entwicklungsliga MLS Next Pro. Beim Handschlag drückte Higuaín die Hand der Unparteiischen und weigerte sich, sie loszulassen. Dazu sagte er: „Vergessen Sie nicht, dass es ein Männersport ist.“ Der 41-Jährige sah daraufhin die Rote Karte und wurde für zwei Spiele gesperrt. Im Team von Ex-Schalke-Coach: Jérôme Boateng hat einen neuen Job „Verlust ist unbeschreiblich“: Fußballer stirbt mit 25 Jahren Columbus-Crew-General-Manager Issa Tall teilte mit: „Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass es im besten Interesse unseres Klubs, unserer Spieler und unseres Betreuerstabs ist, Federico Higuaín von seinen Aufgaben zu entbinden.“ Und weiter: „Nach Gesprächen in dieser Woche und einer weiteren Bewertung des vergangenen Monats sind die Standards unseres Klubs hinsichtlich dessen, was von einer Führungskraft eines unserer Teams erwartet wird, nicht erfüllt worden.“ Bruder Gonzalo stand im WM-Finale 2014 Federico Higuaín war als Spieler vor allem in Süd- und Nordamerika aktiv. Sein Jahr in Europa bei Beşiktaş Istanbul verlief mit mäßigem Erfolg. Anschließend spielte er zehn Jahre lang in der MLS. Hier war er auch als Trainer für D.C. United sowie für die Zweitvertretung des Messi-Klubs Inter Miami tätig. Federicos jüngerer Bruder Gonzalo Higuaín spielte bei Topklubs wie Real Madrid , Juventus Turin oder dem FC Chelsea . Mit der argentinischen Nationalmannschaft stand der Stürmer im WM-Finale 2014, in dem er an DFB-Keeper Manuel Neuer verzweifelte.