Nach Rückstand: Weltmeister Spanien besiegt England

Das Duell der Ballon d’Or-Anwärter entscheidet Lamine Yamal mit Spanien gegen Harry Kanes Engländer für sich. Luka Modric trifft auch mit 41 Jahren. Die Schweiz überzeugt in Nordmazedonien. Lamine Yamal hat das direkte Duell der Ballon d’Or-Anwärter gegen Harry Kane für sich entschieden. Weltmeister Spanien schlug zum Auftakt der Nations League den WM-Dritten England in Wembley mit 3:2 (1:2). Beide Superstars trafen in einem abwechslungsreichen Spiel jeweils einmal. Jubeln durften auch die Kroaten um Altstar Luka Modric – und die Schweiz. Schlagabtausch zwischen England und Spanien Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel musste mit ansehen, wie sein Team denkbar schlecht in die Partie startete. Innenverteidiger Marc Guéhi verlor den Ball in letzter Linie an Barcelonas Yamal, der vorbei an Keeper James Trafford einschob (2.). Auch im Anschluss blieb die Defensive der Three Lions abenteuerlich. WM-Finalheld Ferran Torres verpasste gleich zweimal die Chance, die Führung auszubauen. Die Gastgeber blieben über weite Strecken der ersten Hälfte blass, ehe Nico Williams den Ball am gegnerischen Sechzehner verlor und Spanien-Legionär Anthony Gordon den blitzsauber ausgespielten Konter zum Ausgleich nutzte (38.). Nur zwei Minuten später war es Bayern-Star Kane, der per Kopf und mit Hilfe des Oberschenkels von Marc Cucurella den Spielverlauf auf den Kopf stellte. Kurz nach Wiederbeginn hatte die Tuchel-Elf gar die Chance, nach einem Foul an Jude Bellingham vom Punkt nachzulegen – doch Kane rutschte weg und setzte den Ball an die Latte. So waren es die Spanier, die auf der Gegenseite einen erneuten Fehler in der englischen Hintermannschaft ausnutzten und durch den eingewechselten Alex Baena auf 2:2 stellten (60.). Doch damit nicht genug: Nach einer weltmeisterlichen Kombination lupfte Mikel Oyarzabal (74.) den Ball über Trafford hinweg zum Endstand ins Netz. Modric führt Kroatien zum Sieg, Schweiz souverän Angeführt von Kapitän Luka Modric gewann Kroatien im Parallelspiel der Gruppe mit 2:1 (0:0) in Tschechien. Der 41-Jährige erzielte kurz nach Wiederanpfiff mit einem leicht abgefälschten Schuss das 1:0 für die Gäste. Auch ohne die wegen eins gefälschten Corona-Impfpasses fehlenden Granit Xhaka und Breel Embolo zeigte die Schweiz eine überzeugende Leistung und gewann in Nordmazedonien mit 3:0 (2:0). Den Grundstein legte der WM-Viertelfinalteilnehmer durch Remo Freuler (22.) und den auffälligen Zeki Amdouni (41.). Amdouni war es auch, der in der 74. Minute für die Entscheidung sorgte.