DFB-Team: Volker Finke spottet über Jürgen Klopp als Bundestrainer

Ex-Freiburg-Trainer Volker Finke kritisiert die Personalie Jürgen Klopp als Bundestrainer. Er selbst hatte beim DFB eine andere Personalie ins Spiel gebracht. Der frühere Freiburg-Trainer Volker Finke hat den DFB für die Klopp-Berufung als Bundestrainer kritisiert. Nach dem WM-Aus gegen Paraguay im Sommer habe der Verband nie ernsthaft andere Kandidaten geprüft – die Entscheidung sei „zusammen mit der ‚Bild‘-Zeitung“ gefallen. Im Interview mit RTL/n-tv und Sky berichtete Finke, er habe sich nach dem Ausscheiden eingeschaltet und DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig angerufen. Dabei habe er für einen ausländischen Trainer plädiert. Fünfmal Note 5: DFB-Stars verpatzten zweites Spiel Klopp ordnet DFB-Pleite ein: „Geht auf meine Kappe“ Finke sagte seinerzeit am Rande des 25-jährigen Jubiläums der Fußballschule des SC Freiburg : „Mach bitte ganz schnell. Guardiola ist frei. Es sind ausländische Trainer frei. Jetzt können wir doch mal einen Trainer für den deutschen Fußball holen, der diese Ideen und die Spielphilosophie aus anderen Ländern mitbringt.“ Sein Fazit zu dem Telefonat: „Das war aber zu spät.“ Klopp-Verhandlungen noch während der WM Der 78-Jährige kritisierte, der DFB hätte „auch einen Versuch machen können, vielleicht drei, vier Bewerbungen zu prüfen und sich dann für Klopp zu entscheiden.“ Ein solches Verfahren habe es nicht gegeben: „Auf einmal war es so, dass es nur noch eine Richtung gab.“ Nach dem Sechzehntelfinale-Aus gegen Paraguay hatte sich der DFB rasch auf Klopp festgelegt. Alternative Kandidaten wurden nicht öffentlich diskutiert. Klopp selbst bestätigte die Verhandlungen noch während der WM, bei der er als TV-Experte tätig war.