Nations League: Mika Baur ist 1000. deutscher Nationalspieler

In der langen Historie der deutschen Nationalmannschaft hat ein Spieler schon jetzt seinen Platz sicher. Er wird nämlich stets mit einer besonderen Zahl verbunden bleiben. Mika Baur von Celtic Glasgow geht als 1000. Nationalspieler in die Geschichte des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ein. Bundestrainer Jürgen Klopp wechselte den Sohn des früheren Handball-Weltmeisters Markus Baur im Nations-League-Spiel gegen Serbien in München in der 76. Minute für Tom Bischof ein. Vor Klopps Amtszeit gab es 991. In bisher drei Spielen unter dem neuen Bundestrainer Klopp ist Baur bereits der neunte Debütant. Schon vorher in der Partie gegen Serbien durfte der Kölner Saïd El Mala als Nummer 999 in der im Jahr 1908 begonnenen deutschen Länderspielgeschichte erstmals für die A-Nationalmannschaft auflaufen. Sieg gegen Serbien: Klopp feiert ersten Sieg als Bundestrainer Zukunft noch ungeklärt: ZDF-Experte arbeitet offenbar ohne Vertrag Baur beschrieb seine Einwechselung als „surreal“. „Die Mannschaft war von der ersten bis zur letzten Minute unglaublich. Es war heute für alle ein Highlight, nicht nur für mich mit meinem Debüt“, fügte der Sohn des früheren Handball-Nationalspielers Markus Baur hinzu. Sein Vater sei nicht im Stadion dabei gewesen, wolle erst beim Spiel gegen Griechenland in Thessaloniki am Sonntag zuschauen. Dennoch sei sein Puls bei der Einwechslung hoch gewesen, bekannte Baur. „Überrascht war ich schon. Unbeschreiblich“, sagte der Neu-Nationalspieler. Kuriosum um ersten Nationalspieler Der erste Nationalspieler hieß übrigens Fritz Baumgarten. Der Torhüter des damaligen Berliner Klubs BFC Germania 1888 war bei der 3:5-Niederlage am 5. April 1908 gegen die Schweiz in Basel dabei. Kurios: Für Baumgarten blieb es das einzige Länderspiel. Er gilt aufgrund des Alphabets als erster Debütant, da er mit seinem Nachnamen knapp vor Willy Baumgärtner (Düsseldorfer SV 04) lag.