Nations League: Das sagt Jürgen Klopp nach seinen ersten vier Länderspielen

Deutschland kommt in Griechenland nicht über ein Unentschieden hinaus. Danach äußert sich der Bundestrainer zu seinen Eindrücken der Länderspielpause – und macht eine Ansage für die nächsten Partien. Bundestrainer Jürgen Klopp sieht sein XXL-Casting für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft als rundum gelungen an. „Wir haben in den zwei Wochen ganz viele Nationalspieler gesehen. Jeder hat sich gezeigt, alle hatten ihre Berechtigung“, sagte Klopp am Sonntagabend nach dem 0:0 bei der Nations-League-Revanche in Griechenland im RTL-Interview. „Was man alles über uns gesagt hat. Was wir können. Was wir nicht können“, fuhr Klopp fort. „Wir haben ein paar Zeichen gezeigt, dass wir ein paar Dinge besser können, als man uns das zugetraut hat.“ Er habe „etwas anschieben“ wollen, „das habe ich auf jeden Fall gesehen“. Er werde im November sicherlich nicht wieder so viele Spieler berufen: „Aber die Tür ist offen für jeden. Sperrangelweit.“ Insgesamt 44 Spieler wurden nominiert Er sei „sehr, sehr, sehr angetan von der Mannschaft, wie sie es gemacht hat“. Vor dem Spiel hatte er bereits bilanziert: „Harte Arbeit, viele Informationen, das Talent läuft den Jungs aus den Ohren raus.“ Klopp war die vier Nations-League-Spiele in der ungewöhnlich langen Abstellungsperiode als XXL-Experiment mit einem zweigeteilten Kader angegangen, insgesamt hatte er 44 Spieler nominiert. Für den November mit Spielen in Serbien (Belgrad/13.11.) und gegen die Niederlande (Berlin/16.11.) wird der Bundestrainer ein stark komprimiertes Aufgebot berufen.