Erst Ende Juni heuerte Thomas Brdaric beim FC Malisheva an. Nach nicht einmal vier Monaten ist seine Zeit im Kosovo schon wieder vorbei. Den früheren Torjäger zieht es in die Wüste. Der ehemalige Bundesliga-Profi Thomas Brdaric wird neuer Trainer beim saudi-arabischen Zweitligisten Al-Bukiryah FC. Das gab der Klub aus dem Wüstenstaat auf seinem Instagram-Kanal bekannt. Brdaric löst dort den Argentinier Rodolfo Ojeda ab, der erst zu Saisonbeginn eingestellt worden war. Al-Bukiryah FC belegt in der First Division League aktuell den letzten Tabellenplatz. Brdaric soll den Klub zum Klassenerhalt führen. Tod mit 78 Jahren: FC Bayern trauert um früheren Co-Trainer Premier League: Deutscher Trainer muss 33.000 Euro Strafe zahlen Die Verpflichtung des 51-Jährigen, der in der Bundesliga unter anderem für Bayer Leverkusen , Hannover 96 und den VfL Wolfsburg auflief, kommt überraschend. Erst im Juni hatte Brdaric das Traineramt beim kosovarischen Erstligisten FC Malisheva übernommen. Brdaric arbeitete bereits in sieben Ländern Mit fünf Siegen in sieben Ligaspielen führte er Malisheva auf den zweiten Tabellenplatz der heimischen Liga. In der Qualifikation zur Europa League scheiterte Brdaric mit seinem Team in Runde zwei am schottischen Klub Hibernian FC. Sein schneller Abschied aus Malisheva passt in die bisherige Trainer-Vita des achtmaligen deutschen Nationalspielers (1 Tor). Bei keiner seiner bisherigen zwölf Stationen stand er zwei volle Spielzeiten am Stück an der Seitenlinie. Sein bislang längsten Engagement beim albanischen Klub KF Vllaznia, zu dem er später noch einmal zurückkehrte, dauerte ein Jahr und sieben Monate (August 2020 bis März 2022). Vor seiner Zeit im Kosovo war Brdaric bereits als Trainer oder Sportdirektor in Belarus , Usbekistan, Albanien, Indien, Nordmazedonien und Kuwait tätig. Mit dem Engagement in Saudi-Arabien setzt 204-malige Bundesligaspieler (54 Tore) seine internationale Trainerlaufbahn fort. In Deutschland arbeitete er für die TSG Neustrelitz, Wolfsburg II, den TSV Steinbach, TeBe Berlin und Rot-Weiß Erfurt.