Kimi Antonelli fehlen nur noch zwei Punkte zum WM-Titel. Die internationalen Medien verneigen sich vor dem Italiener, der in Austin eine weitere Meisterleistung liefert. Kimi Antonelli hat sich mit einer weiteren Galavorstellung den Weltmeister-Titel selbst auf dem Silbertablett serviert. Er muss nach seinem Sieg beim Großen Preis der USA am kommenden Sonntag in Mexiko-Stadt nur auf Platz neun kommen, um sich zum jüngsten Champion der Formel 1 zu küren. Das schreibt die internationale Presse. Italien „La Gazzetta dello Sport“: „Antonelli triumphiert in Austin und hat die Weltmeisterschaft im Visier.“ „Corriere dello Sport“: „Der Mercedes-Pilot dominiert vom Start weg, doch um seinen ersten Titel in der Karriere zu feiern, muss er bis nach Mexiko warten.“ „Corriere della Sera“: „Nach seinem Sieg in Texas ist der italienische Fahrer seinem ersten historischen Karrieresieg ganz nah: Sofern es keine sensationellen Überraschungen gibt, wird der Mercedes-Pilot am Sonntag beim Grand Prix von Mexiko zum neuen Formel-1-Weltmeister gekrönt.“ Großbritannien „Daily Mail“: „Es war ein Tag voller Risiken, und Kimi Antonellis Vater Marco küsste ihn an der Startaufstellung auf dem Circuit of the Americas auf die Stirn. Der 20-jährige Antonelli war ein wenig rot im Gesicht – was nichts mit Verlegenheit über die Zärtlichkeit seines Vaters zu tun hatte, sondern vielleicht ein Zeichen dafür war, dass er an diesem warmen Nachmittag die Last der Geschichte spürte, die ihm zwar einen großen Sieg bescherte, aber noch nicht die vollständige Erfüllung seiner Titelambitionen. Noch nicht. Das wird unweigerlich kommen.“ „The Sun“: „Kimi Antonelli gewinnt den Großen Preis der Vereinigten Staaten – verpasst jedoch die Weltmeisterschaftskrone um Haaresbreite.“ „The Guardian“: „Kimi Antonelli gewinnt den Großen Preis der USA, aber die Meisterschaft ist noch nicht entschieden. Der 20-Jährige muss sich noch gedulden, (….). Dennoch war sein neunter Saisonsieg eine souveräne Leistung, die erneut unter Beweis stellte, dass er das ganze Jahr über mit Abstand der beste Fahrer war. Und wie Sie vielleicht schon 843 Mal gehört haben: Er ist erst 20.“ Spanien „Mundo deportivo“: „Um am Sonntag der neue König der Formel 1 zu werden, hätte Kimi Antonelli gewinnen müssen, während Hamilton höchstens Fünfter und Russell Neunter oder schlechter hätte werden dürfen. Und diese Kettenreaktion wäre beinahe eingetreten. Der erste Teil der Gleichung ging auf: Kimi gewann. Doch Hamilton wurde Vierter und Russell Achter. Er verpasste die Krone um zwei Plätze. Aber im Grunde spielt das keine Rolle. Sie gehört ihm bereits.“ „As“: „Der Sieg des Beinahe-Weltmeisters.“ „Marca“: „Die Logik besagt, dass sich in sieben Tagen die Geschichte ändern wird und das Wunderkind Andrea Kimi Antonelli als jüngster Weltmeister aller Zeiten und einer der überragendsten Fahrer in die Sportgeschichte eingehen wird. Denn der Italiener gewann den Großen Preis der Vereinigten Staaten mit einem überwältigenden Vorsprung (…) und hat bereits 123 Punkte Vorsprung auf seine Verfolger. Das ist kein Zufall: Kimi ist das wahre Genie des Jahres 2026 in der Königsklasse des Motorsports.“ Österreich „Krone“: „Antonelli siegt! WM-Titel nur noch Formsache.“ Schweiz „Blick“: „Bei der ersten Gelegenheit klappt’s für Kimi Antonelli zwar noch nicht mit dem WM-Titel – weltmeisterlich ist sein Auftritt am GP USA trotzdem: Der Italiener hat in Austin stets alles unter Kontrolle und feiert einen Start-Ziel-Sieg – lediglich in der Phase der Reifenwechsel muss er die Führung kurzzeitig abgeben.“ Frankreich „Le Parisien“: „Kimi Antonelli, der Sieger von Austin, muss auf den Weltmeister-Titel noch warten.“ „L’Équipe“: „Er hatte zwar nicht alle Trümpfe in der Hand, um sich bereits am Sonntagabend in Texas den Titel zu sichern. Doch die Karte, die er auf den Tisch legte, war ein Ass. Kimi Antonelli zeigte beim GP der Vereinigten Staaten von Anfang bis Ende eine überragende Leistung und holte sich seinen neunten Saisonsieg. Und in seiner Karriere – das sind bereits genauso viele wie Charles Leclerc und Charles Piastri. Auch wenn es Lewis Hamilton (4.) und George Russell (8.) gelang, den entscheidenden Moment ohne großen Glanz hinauszuzögern, sind sie nun doch auf die Rolle von Knechten reduziert, während der italienische König sich nicht besonders anstrengen muss, um am kommenden Sonntag in Mexiko-Stadt der jüngste Weltmeister der Geschichte zu werden.“