Wintersport: Langlauf-Star Märta Rosenberg weint bei Gondel-Drama

Das schwedische Langlauf-Nationalteam trainiert in den italienischen Alpen. Bei der Fahrt mit einer Gondel erleben einige Athletinnen eine beängstigende Situation. Bei der Fahrt mit einer Gondel haben Schwedens Langläuferinnen am Montag eine nervenaufreibende Situation überstanden. Die Skandinavierinnen trainieren aktuell im Schnalstal in den italienischen Alpen. Beim Hinunterfahren vom Gipfel wurde die Kabine ihrer Seilbahn nun von starken Windböen erfasst. Diese geriet daraufhin stark ins Schwanken, was bei den Insassen zu großer Panik führte. Zu einer Katastrophe kam es trotz Böen von bis zu zwanzig Sekundenmetern glücklicherweise aber nicht. Märta Rosenberg sagte der schwedischen Zeitung „Expressen“ rund eine Stunde nach dem Vorfall jedoch: „Ich bin immer noch völlig geschockt. Es war furchtbar“. Das Erlebte hatte die 24-Jährige emotional offenbar stark mitgenommen. „Ich bin immer noch völlig traumatisiert“, so Rosenberg. Sie habe sich „die Augen ausgeweint“, fuhr sie fort. „Ich stand einfach nur da und zitterte. Es war so schrecklich.“ „Was ist das?“: TV-Bilder mit Freundin machen Olympiasieger verlegen Ballon d’Or: Das steckt hinter dem Anstecker auf Kanes Anzug Wilde Feier in Nachtclub: Überraschender Gast bei Kanes After-Show-Party Rosenberg vermutete, dass der Grund für die starken Schwankungen auch das verhältnismäßig geringe Gewicht in der Kabine gewesen sein könnte. In der Gondel hätten sich nur wenige Leute befunden, sie sei dementsprechend leichter gewesen. „Es war sehr beängstigend“, sagte die zweifache Junioren-Weltmeisterin. Sie habe normalerweise keine Probleme mit Gondelfahrten. „Aber heute war es etwas anderes.“ „Das Schlimmste, was ich je erlebt habe“ Mit Rosenberg in der Kabine befand sich auch Maja Dahlqvist. Der 32-Jährigen, die Anfang des Jahres bei den Olympischen Winterspielen unter anderem Gold im Teamsprint gewann, jagte die Situation eigenen Angaben zufolge ebenfalls einen ordentlichen Schreck ein. „Ich hatte schreckliche Angst. Die Kabine stand ja schräg“, gab Dahlqvist einen Einblick in ihr Seelenleben. „Das ist das Schlimmste, was ich je auf einem Gletscher erlebt habe – und dabei war ich doch schon oft hier.“