Olympiasiegerin Victoria Carl verrät Comeback-Plan nach Doping-Sperre

Victoria Carl kehrt nach ihrer Dopingsperre in den Weltcup zurück – mit einem konkreten Datum im Blick. Dafür muss sie zunächst eine wichtige Hürde nehmen. Die Langlauf-Olympiasiegerin Victoria Carl hat ihren Fahrplan für die Rückkehr in den Weltcup bekanntgegeben. Nach einer Dopingsperre, durch die sie auch die Olympischen Winterspiele in Norditalien verpasst hat, plant die 31-Jährige ihren Comeback-Start für Anfang Dezember in Norwegen. Den Saisonauftakt Ende November im finnischen Ruka lässt Carl aus. Zunächst tritt sie am Wochenende vom 27. bis 29. November bei Fis-Rennen im norwegischen Gaalaa an. Dort will sie die nötigen Punkte für ihre Weltcup-Rückkehr sammeln. Ihren ersten Weltcup-Start plant sie für die Rennen in Trondheim vom 4. bis 6. Dezember, sagte Carl in einer Medienrunde. Davor steht noch ein Trainingslager mit dem deutschen Team im finnischen Muonio an. So viel wie noch nie: Rekordpreisgeld bei der Vierschanzentournee Carl war im Frühjahr 2025 bei einer Kontrolle außerhalb des Weltcups positiv auf Clenbuterol getestet worden. Das Medikament wird zur Behandlung von Atemwegserkrankungen wie Asthma eingesetzt. Seit September trainiert sie wieder mit der Mannschaft. 2022 gewann Carl Olympia-Gold Zu ihrer Rückkehr äußerte sich die Gesamtweltcup-Zweite von 2025 in der Medienrunde: „Ich habe sehr große Vorfreude.“ Und weiter: „Jeder Mensch macht Fehler. Wir sind keine Maschinen. Jeder hat seine zweite Chance verdient – und ich möchte sie jetzt so gut wie möglich nutzen.“ Bei den Winterspielen 2022 in Peking hatte Carl gemeinsam mit Katharina Hennig Gold im Teamsprint gewonnen. Sie habe eine große Motivation und hohe Ansprüche an sich selbst, erklärte sie. Sie schließe nicht aus, auch 2030 bei den Spielen in den französischen Alpen anzutreten – nehme aber „jedes Jahr, wie es kommt“.