In Nairobi duelliert sich der FC Bayern im Januar mit dem niederländischen Rekordmeister. Das Testspiel spült eine beträchtliche Geldsumme auf das Münchner Konto. Zu Beginn des neuen Jahres klingeln beim FC Bayern offenbar die Kassen. Am 5. Januar bestreitet der deutsche Rekordmeister ein Testspiel in Nairobi, der Hauptstadt Kenias. Mit der Partie gegen Ajax Amsterdam wird dort das Raila Odinga International Stadium, das neue Nationalstadion, eingeweiht. Der Trip nach Afrika wird für die Bayern zu einem lukrativen Geschäft. Wie die „tz“ berichtet, kassieren die Münchner für die Partie fünf Millionen Euro. Auch deshalb soll Cheftrainer Vincent Kompany dem Ausflug nach Kenia zugestimmt haben. Beim Verein sei man sich einig, dass man ein Testspiel für so eine hohe Geldsumme machen müsse. Nach Hoeneß-Rüffel: Auch Matthäus kritisiert Karl Nach Trauerfall: Kimmich ist zurück beim FC Bayern Bayern will in Afrika „unmittelbar erlebbar“ sein Rouven Kasper, Vorstand Marketing Vertrieb im Klub, sagte am Mittwoch über die Partie in Nairobi: „Der FC Bayern hat in Afrika Millionen großartiger Fans, mit denen wir uns eng verbunden fühlen – es ist ein Kontinent mit einer riesigen Fußballbegeisterung.“ Der Verein sei seit vielen Jahren in der Sommervorbereitung regelmäßig in Amerika und Asien präsent. „Nun bietet sich uns eine neue Möglichkeit, auch in Afrika die Verbindung zu unseren Fans weiter zu stärken, als FC Bayern unmittelbar erlebbar zu sein und die internationale Strahlkraft unseres Klubs zu unterstreichen.“ Man freue sich auf eine besondere Veranstaltung. Der Trip wird für die Bayern jedoch äußerst strapaziös. Ein Direktflug von Deutschland nach Nairobi dauert in der Regel zwischen acht und neun Stunden. Laut „tz“ plant der Verein, unmittelbar nach dem Duell mit den Niederländern schon wieder abzureisen. Denn schon am 8. Januar könnte das erste Bundesliga-Spiel für die Bayern im neuen Jahr anstehen. Am 15. Spieltag tritt die Kompany-Elf bei Borussia Mönchengladbach an. Die Partie wurde noch nicht genau terminiert.