Der Ex-Nationalspieler hatte sich mit deutlichen Worten zur Kritik an Lennart Karl geäußert. Nun gab es eine Replik vom TV-Experten – der ihm eine Mitschuld an der Diskussion gibt. Die Debatte um Lennart Karl schwelt weiter. Nun hat der frühere Bayern-Kapitän Stefan Effenberg Michael Ballack für dessen Aussagen vor dem Bundesliga-Kracher der Münchner gegen Borussia Dortmund kritisiert. „Schlau war es nicht von Michael Ballack, das Fass jetzt wieder aufzumachen“, sagte Effenberg am Sonntag im „Doppelpass“ bei Sport1. „Das war nicht gut.“ Verletzung im Topspiel: Bayern-Star wurde bereits operiert Bayerns Misere nimmt kein Ende: Und jetzt auch noch das Ballack ist neben seiner Tätigkeit als TV-Experte auch Spielerberater, betreut mit seiner Agentur „Lucky 13“ unter anderem auch Karl. Der 50-Jährige hatte am Samstagabend mit Blick auf kritische Aussagen der Münchner Führungspersönlichkeiten Uli Hoeneß und Max Eberl über Karl gesagt: „Dass Max Eberl nun, nachdem Lennarts Leistungskurve wieder klar nach oben zeigt, ihm ein sportliches Loch attestiert, geschmückt mit Fehltritten, ist vom Zeitpunkt her unverständlich und inhaltlich zumindest mal zu hinterfragen“, sagte Ballack vor dem Bundesliga-Topspiel. Der Ex-Profi verteidigte auch Karls Aktivitäten in den sozialen Medien: „Lennart ist 18 Jahre jung. Wo wart ihr mit 18? Genauso wie er sich auf dem Platz ausprobiert, tut er das auch außerhalb des Platzes.“ „Er hat dieses Fass wieder aufgemacht“ Es sei „immer schwierig“, gleichzeitig als Experte als auch als Berater tätig zu sein, ist Effenberg überzeugt. „Wir hätten jetzt gar nicht darüber geredet, hätte Michael Ballack nicht gestern Stellung dazu genommen.“ Auch Bayern-Sportvorstand Max Eberl hielt bereits am Samstagabend dagegen . „Ich weiß nicht, ob er das als DAZN-Experte oder als Berater des Spielers gesagt hat“, äußerte sich Eberl in den Katakomben der Allianz Arena vielsagend. Und weiter: „Ehrlicherweise finde ich es schwierig, wenn man über Medien jetzt einen Disput führt“, warf er Ballack eine falsche Vorgehensweise vor. Zugleich stellte der 53-Jährige mit Blick auf Karl klar: „Wir wussten, dass seine Entwicklung auch mal eine Delle haben kann. Und nichts anderes haben wir gesagt.“