DFB-Team: Klopp-Entscheidung gegen Adeyemi – das sagt Weidenfeller

Karim Adeyemi fehlt im DFB-Aufgebot für die kommenden Länderspiele. Roman Weidenfeller hat eine Vermutung, was Jürgen Klopp zu dieser Entscheidung gebracht haben könnte. Roman Weidenfeller hat Verständnis für Bundestrainer Jürgen Klopps Entscheidung gezeigt, Karim Adeyemi nicht für die nächsten Länderspiele zu nominieren. „Karim hat zu spät reagiert, immer wieder den Rückwärtsgang einzuschalten. Und das passt Jürgen Klopp gar nicht“, erklärte der Weltmeister von 2014 in der Sky-Sendung „Triple – der Hagedorn-Fußballtalk“. „Natürlich hast du nach vorne hin immer alle Freiheiten bei Jürgen, aber den Rückwärtsgang, den musst du immer einschalten“, so der 46-Jährige. Weidenfeller erklärte Klopps möglichen Ansatz: „Das sind die kleinen Dinge, die dann hinterher Jürgen stören.“ Adeyemi spielte in den ersten beiden Spielen unter Klopps Führung zwar von Anfang an, konnte aber nicht nachhaltig auf sich aufmerksam machen. „Er hat gegen die Niederlande sehr gut begonnen. Hat aber noch eine Großchance leider drüber geknallt“, ließ Weidenfeller Adeyemis Auftritt Revue passieren. Deutschland gewann die beiden Spiele nicht, gegen Griechenland setzte es zudem eine bittere Heimpleite. Auch Didi Hamann äußerte sich zur Nichtnominierung Adeyemis. Der Sky-Experte wählte allerdings weniger verständnisvolle Worte in Richtung Klopp: „Adeyemi wundert mich wirklich, den hätte ich gerne mitgenommen. Es sind nicht viele Spieler dabei, die das höchste Tempo haben.“ Hamann räumte aber auch ein, dass diese Fragen nur der Bundestrainer selbst beantworten könne. Adeyemi fand sich nach einem starken Start beim FC Barcelona in den vergangenen Wochen häufiger auf der Bank wieder. Der 24-Jährige hat mit Lamine Yamal und Raphinha zwei Superstars vor sich, auch 80-Millionen-Mann Anthony Gordon hat zurzeit die Nase vorn.