Das Spiel von Energie Cottbus bei Eintracht Braunschweig beginnt vor ungewöhnlicher Kulisse – wegen eines schweren Unglücks zuvor. Ein Flugzeugabsturz auf der A2 hat das Zweitligaspiel zwischen Eintracht Braunschweig und Energie Cottbus am Freitagabend überschattet. Nach dem Unglück nordöstlich von Magdeburg, bei dem zwei Menschen ums Leben kamen, sperrten die Behörden die Autobahn – und zahlreiche Cottbus-Anhänger standen auf dem Weg zum Spiel in der niedersächsischen Landeshauptstadt im Stau fest. 2. Liga am Freitag: Schlusslicht mit Befreiungsschlag – Aufsteiger punktet Zu Spielbeginn fehlten deshalb viele Gästefans im Stadion. Eine Verlegung der Partie soll zwischenzeitlich zur Debatte gestanden haben. Die Cottbuser Mannschaft selbst erreichte das Stadion ohne Probleme, viele Spieler erfuhren erst nach dem Schlusspfiff von dem Absturz. Wollitz äußerte sich emotional Zuvor war ein Kleinflugzeug aus Schleswig-Holstein auf der Autobahn abgestürzt. Die Strecke in Richtung Hannover blieb bis zum Abend gesperrt. Das Spiel endete 0:0. Cottbus-Trainer Claus-Dieter Wollitz meldete sich danach emotional zu Wort: „Tragisch. Solche Ereignisse sollten uns daran erinnern, ab und zu unser eigenes Verhalten zu hinterfragen. Auch im Fußball müssen wir uns bewusst machen, was wirklich wichtig ist. Mein Mitgefühl gilt den betroffenen Familien.“