Nino Schurter hat seine Karriere als Mountainbiker beendet. Dem Sport bleibt er aber auch in seiner Freizeit treu, was schmerzhaft enden kann. Der Mountainbike-Olympiasieger Nino Schurter hat sich schwer verletzt. Im Anschluss an eine Wanderung inklusive Blaubeerensammlung wollte Schurter mit einem Mountain-Scooter, einem speziellen Zweirad, den Berg hinunterfahren. „Ich bin auf dem Weg nach unten ziemlich heftig gestürzt und habe Schmerzen erlebt, von denen ich nicht einmal wusste, dass es sie gibt“, schrieb Schurter auf Instagram. Per Helikopter wurde der 40-Jährige dann ins Krankenhaus gebracht. „Äußerst respektloses Verhalten“ : Deutscher Trainer gesperrt Erfolgreiches Tennisjahr : Zverev verdient Millionen mit Grand-Slam-Turnieren Die Diagnose dort: eine ausgekugelte Schulter und ein gebrochener Arm. „Ich bin unglaublich dankbar, dass es nicht schlimmer gekommen ist, und möchte mich ganz herzlich bei meinen Liebsten, dem Rettungsteam und den Ärzten bedanken, die sich so wunderbar um mich gekümmert haben“, ergänzte der Schweizer. „Sportlerrente kann auch gefährlich sein“ Auf Instagram teilte er mehrere Fotos von seinem Ausflug. Sowohl von vor dem Sturz als auch danach. Auch den Abtransport per Helikopter hatten seine Begleiter im Video festgehalten. Schurter durfte inzwischen bereits das Krankenhaus verlassen und befindet sich auf dem Weg der Besserung. Aber: „Ich werde ein paar Wochen ausfallen, bis alles verheilt ist.“ Sein Fazit: „Sportlerrente kann auch gefährlich sein.“ Der Schweizer hatte im Herbst 2025 seine Karriere beendet. Zuvor hatte er zehn Weltmeistertitel geholt und neunmal den Gesamtweltcup gewonnen. Darüber hinaus kam er zu großem Ruhm, als er 2016 in Rio de Janeiro eine Olympische Goldmedaille gewann. 2012 war es Silber, 2008 Bronze. Schurter zählt seitdem zu den bekanntesten Athleten seiner Sportart.