In der Darts-Szene endet derzeit offenbar jedes wichtige Turnier mit einem Titel von Luke Littler. Ein Ex-Profi feiert den 19-Jährigen in seinem Live-Kommentar. Darts-Weltmeister Luke Littler bleibt das sportliche Maß der Dinge. Im Finale des zweitwichtigsten Turniers des Jahres besiegte der 19-Jährige den walisischen Ex-Weltmeister Gerwyn Price deutlich mit 18:9. Der Engländer ließ dem Weltranglistensiebten keine Chance, spielte mit einem Schnitt von 111,53 Punkten und zwölf 180er-Aufnahmen erneut eine hervorragende Partie und feierte seinen achten Major-Sieg in Folge. Littler, der bereits die letzten neun Duelle mit dem PDC-Weltmeister von 2021 gewonnen hatte, startete furios in die Partie und lag schnell mit 6:1 vorn. In der Folge zog der Weltranglistenerste unaufhaltsam davon und sicherte sich schließlich die Phil-Taylor-Trophy sowie das Preisgeld von 225.000 Pfund. „Oh, du böser junger Mann“, entfuhr es TV-Experte und Ex-Profi Wayne Mardle bei der Live-Übertragung des Endspiels. Price, der im kommenden Januar mit 41 Jahren bereits Opa wird und vom Alter her Littlers Vater sein könnte, hatte sich vor dem Endspiel noch zuversichtlich präsentiert. „Wenn ich meine Bestform zeige, werde ich gewinnen“, hatte Price gesagt. Der ehemalige Rugby-Profi spielte dann wirklich exzellent, doch für Littler reichte es bei Weitem nicht. Littler bricht Rekorde – Titelsammlung fast komplett Der klare Sieg folgte auf die dominanten Auftritte Littlers im Halbfinale (17:5 gegen den Niederländer Dirk van Duijvenbode) sowie im Viertelfinale (16:7 gegen den nordirischen Youngster Josh Rock). Littler sorgte auch für zwei Rekorde beim World Matchplay: Mit insgesamt 66 180er-Aufnahmen im Turnier stellte er einen Bestwert auf, dazu pulverisierte er mit einem Turnierdurchschnitt von 111,04 Punkten den bisherigen Rekord (106,31) des 16-maligen Matchplay-Champions Phil Taylor aus dem Jahr 2010. Mit seinem Sieg beim World Matchplay ist „The Nuke“ weiterhin auf dem bestem Weg, als erster Spieler überhaupt alle großen Titel in einem Kalenderjahr zu gewinnen. Dafür fehlen ihm noch der World Grand Prix, die Europameisterschaft in Dortmund, der Grand Slam of Darts und die Players Championship Finals. Zuvor hatte er bereits die Weltmeisterschaft, das World Masters, die UK Open, die Premier League und den World Cup im Team mit Luke Humphries in Frankfurt gewonnen. Im Winter Gardens von Blackpool waren mit Martin Schindler und Niko Springer zwei deutsche Darts-Profis am Start. Beide unterlagen den Spielern, die am Ende das Finale unter sich ausmachten. Springer verlor gegen Littler mit 6:10, Schindler schied gegen Price mit 9:11 aus. Den Titel bei den Frauen sicherte sich die Britin Beau Greaves, die im April als erste Frau ein offenes Turnier auf der PDC-Tour gewonnen hatte. Im Finale besiegte die 22-Jährige ihre Landsfrau Fallon Sherrock mit 6:5. Für Greaves war es nach den Siegen 2023 und 2024 bereits der dritte Erfolg beim World Matchplay, für Sherrock hingegen die dritte Finalniederlage in Folge. Bereits 2024 verlor sie gegen Greaves, 2025 gegen die erfahrene Lisa Ashton.
Darts I Achter Major-Titel in Folge: Littler gewinnt World Matchplay
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«Lucky, lucky, Lando»: Pressestimmen zur Formel 1
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Für Lando Norris endet in Budapest die Wartezeit. Erstmals siegt der McLaren-Fahrer seit dem Gewinn der WM 2025. Formel-1-Weltmeister Lando Norris feiert beim Grand Prix von Ungarn seinen ersten Saisonsieg. Der Engländer profitiert unmittelbar vor der Sommerpause auch von einem Ausfall seines McLaren-Stallrivalen Oscar Piastri wegen Getriebeschadens. WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli wird im Mercedes noch Dritter und baut seine Führung sogar aus. England „Guardian“: „Lando Norris gewann den Großen Preis von Ungarn mit einer souveränen Leistung für McLaren auf dem Hungaroring – sein erster Sieg in dieser Saison und der erste für das Team. Nachdem er die Führung übernommen hatte, zeigte er eine souveräne Leistung, doch hinter ihm gab es jede Menge Drama und Zwischenfälle: Max Verstappen sicherte sich für Red Bull den zweiten Platz, und Kimi Antonelli legte eine beeindruckende Aufholjagd hin und holte sich vom siebten Startplatz aus den dritten Platz.“ „Daily Mail“: „Lucky, lucky, Lando. Nicht, dass Weltmeister Norris beim Großen Preis von Ungarn nicht der Schnellste gewesen wäre und das Rennen eigentlich aus eigener Kraft hätte gewinnen müssen. Doch ihm kam zunächst ein bizarrer Zwischenfall zugute, der seinen McLaren-Teamkollegen Oscar Piastri ereilte und ihm die Siegchance verschaffte, die ihm seine Pole Position verdiente, seine schwache erste Runde jedoch nicht.“ „Sun“: „Buda-Best… Lando Norris gewann den Großen Preis von Ungarn, während Oscar Piastri Carlos Sainz als „verdammt dumm“ und „Idioten“ bezeichnete… Unterdessen erlebte Lewis Hamilton in der Schlussphase einen Albtraum, als er wegen Geschwindigkeitsüberschreitung in der Boxengasse mit einer Zeitstrafe von fünf Sekunden belegt wurde.“ „Daily Telegraph“: „Lando Norris nutzte Oscar Piastris seltsamen Zusammenstoß mit einem Nachzügler aus und gewann den Großen Preis von Ungarn, während Lewis Hamilton in seinem Bestreben, den achten Weltmeistertitel und damit einen Rekord zu erringen, weiter an Boden gegenüber Kimi Antonelli verlor.“ Italien „Gazzetta dello Sport“: „Die Formel 1 macht sich bereit für die Sommerpause und feiert einen neuen Sieger in dieser Saison, die von Rennen zu Rennen immer spannender und voller Überraschungen wird. Es ist der amtierende Weltmeister Lando Norris, der beim Großen Preis von Ungarn, dem elften Lauf der Meisterschaft, auf die oberste Stufe des Podiums steigt. Nach acht Siegen für Mercedes und zwei für Ferrari gibt es nun auch den ersten Sieg für McLaren, wobei der Brite zum zweiten Mal in Folge in Ungarn triumphiert.“ „Corriere dello Sport“: „Lando Norris gewinnt den Großen Preis von Ungarn auf dem anspruchsvollen und schnellen Hungaroring. Der amtierende Weltmeister startet von der Pole Position, wird jedoch sofort von seinem Teamkollegen Oscar Piastri überholt, der später aufgrund von Getriebeproblemen aufgeben muss. Auf dem Podium stehen Max Verstappen, der Lewis Hamilton mit einem großartigen Überholmanöver hinter sich ließ, und Kimi Antonelli, der sich nach seinem Start von Platz sieben behaupten konnte.“ „Tuttosport“: „Der Kampf um die Weltmeisterschaft entscheidet sich auf dem Hungaroring! Lando Norris übertrumpft die Ferraris und gewinnt den Großen Preis von Ungarn. Der amtierende Weltmeister von McLaren ließ die beiden „Roten“ hinter sich und sicherte sich einen Sieg von entscheidender Bedeutung. Hinter Lando platzierte sich Max Verstappen von Red Bull Racing, gefolgt von Kimi Antonelli, der angesichts seiner Startposition – Platz sieben – einen guten dritten Platz belegte.“ „Corriere della Sera“: „Um heute zu gewinnen, musste man daran glauben und keinen einzigen Fehler machen. Lando Norris war perfekt und ließ sich auch nicht aus der Ruhe bringen, nachdem er beim Start die Pole verloren hatte – überlistet von seinem Teamkollegen Oscar Piastri, der den Windschatten ausnutzte. Nach einer langen Durststrecke (Brasilien 2025) feiert er nun wieder auf der Strecke, auf der er bereits vor zwölf Monaten triumphiert hatte.“ Spanien „El País“: „Es musste erst eine halbe Saison vergehen, bis Lando Norris und McLaren die Version auf den Plan brachten, die das Team aus Woking und seinen Fahrer im vergangenen Jahr dazu geführt hatte, fast zwei Jahrzehnte nach dem letzten Titel erneut Weltmeister zu werden. Endlich war es an diesem Sonntag in Budapest soweit – bei einem Grand Prix, der den Eindruck vermittelt, dass sich der Kampf zwischen den Spitzenreitern der Weltmeisterschaft im Hinblick auf die zweite Saisonhälfte weiter verschärft hat.“ „As“: „Er hatte das Glück eines Schülers, der zwei Themen nicht gelernt hat und die dann in der Prüfung gar nicht abgefragt werden. Norris machte zwei Fehler – in der ersten Runde und bei einem Ausritt von der Strecke –, doch diese kosteten ihn nicht den Sieg beim Grand Prix von Ungarn, bei dem er von der Pole Position gestartet war. Und das, obwohl es eigentlich der andere McLaren, nämlich der von Piastri, war, für den sich das Rennen günstig entwickelte. Doch eine Berührung mit Sainz und Probleme an seinem Auto ließen ihn ohne Platzierung zurück.“ „Mundo Deportivo“: „Lando Norris holte sich seinen ersten Sieg des Jahres. Der amtierende Weltmeister feierte erneut einen Triumph nach einem Rennen, das im „Papaya“-Team für Aufruhr sorgen könnte. Wieder einmal tauchten die Geister der Vergangenheit auf, und der Engländer gewann inmitten einer Kontroverse mit seinem Teamkollegen Oscar Piastri und dem McLaren-Team.“ „Marca“: „Die Formel 1 geht mit einem Lächeln in die Sommerpause. Nach den Turbulenzen in Silverstone und Spa, zwei ihrer Mekkas, fand sie beim Grand Prix von Ungarn wieder zur Ruhe. Lando Norris gewann zum zweiten Mal in Folge auf dem Hungaroring, nachdem er in seinen Meistermodus geschaltet hatte.“ Frankreich „L“Équipe“: „Zum ersten Mal in seiner Karriere hat Lando Norris einen Grand Prix mit der Startnummer 1 auf seinem Auto gewonnen. Am Sonntag zeigte sich der McLaren-Pilot, der die Pole Position erobert hatte, gegen Ende des Rennens überlegen und sicherte sich verdient den Sieg. Es ist der erste Sieg des amtierenden Weltmeisters seit Brasilien im vergangenen Jahr. Doch während des Rennens war der Kampf um den Sieg lange Zeit offen.“ „Ouest-France“: „Nach zehn Rennen ohne Sieg hat McLaren seinen ersten Grand Prix der Saison 2026 gewonnen. Es war der amtierende Weltmeister Lando Norris, der dem britischen Rennstall beim Grand Prix von Ungarn diesen ersten Sieg bescherte. Max Verstappen und Kimi Antonelli komplettieren das Podium.“ Österreich „Kronen Zeitung“: „“Geh aus dem Weg, du Idiot“, tobte Oscar Piastri nach der komplett unnötigen Kollision beim Überrunden von Carlos Sainz am Funk. Das Aus kam wenig später.“ „Kleine Zeitung“: „Die Durststrecke ist zu Ende! Weltmeister Lando Norris hat in Budapest seinen ersten Sieg des Jahres gefeiert. Der McLaren-Pilot gewann vor Max Verstappen.“ „Kurier“: „Lando Norris hat in Ungarn seinen zwölften Karrieresieg gefeiert, als erster Fahrer seit Hamiltons Erfolg 2020 von der Pole aus. Für seinen Teamkollegen Oscar Piastri und Lewis Hamilton verlief das Rennen dagegen alles andere als nach Plan.“ Schweiz „Blick“: „Die Null ist bei Hülkenberg endlich weg. Im elften GP der Saison fährt der Deutsche erstmals 2026 in die Top 10. Für Rang neun gibts zwei Punkte, wodurch der Sauber-Nachfolger mit seinen nun zwölf Zählern in der Konstrukteurs-Wertung Williams (elf Punkte) von Rang acht verdrängt.“
Testspiel eskaliert: Schiedsrichterin wird umgestoßen
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Bei einer Partie in der Saisonvorbereitung zweier Traditionsklubs kochen die Emotionen kurzzeitig hoch. Die Unparteiische will eingreifen – und liegt plötzlich am Boden. Schiedsrichterin Mathilde Demoncay ist beim Testspiel zwischen dem FC Metz und Fortuna Sittard in Frankreich verletzt worden. In der 39. Minute wollte sie eine Rudelbildung schlichten und wurde dabei umgestoßen. Medienberichten zufolge erlitt sie eine leichte Gehirnerschütterung. Nach medizinischer Behandlung setzte Demoncay die Partie als Assistentin fort. Nach der Pause war für sie jedoch Schluss. Einer der ursprünglichen Assistenten übernahm die Spielleitung. Dem Sportsender ESPN zufolge sprang zudem ein Zuschauer als Linienrichter ein – ein Amateur-Schiedsrichter. Aufnahmen des Vorfalls verbreiteten sich in den Sozialen Medien. Der Ort des Geschehens fiel dabei besonders auf: Die Rudelbildung hatte sich direkt vor einem Gebäude ereignet, an dem ein Banner mit der Aufschrift „Respektiere den Schiedsrichter“ hing.
Arsenal All-In: Rekordgehalt für Vinicius
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Um Vinicius Junior in die Premier League zu lotsen, würden die Bosse des FC Arsenal tief in die Tasche greifen. Dem Brasilianer winkt ein Rekordgehalt, sollte er sich für einen Wechsel nach London (…)
Formel 1 in Ungarn: „Ärgere mich“ – Mercedes-Boss Wolff sauer im Live-TV
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Toto Wolff spricht nach dem Großen Preis von Ungarn über die Performance seines Teams über das gesamte Wochenende – und redet sich in Rage. Platz drei für Kimi Antonelli, Rang sieben für George Russell , Startplatzstrafe für den Teenager schon nach dem Qualifying, Russell blieb in der Quali sogar liegen: Das Rennwochenende verlief für Mercedes fast traditionell seit Jahren eher mittelmäßig, der Grand Prix liegt den „Silberpfeilen“ nicht, zuletzt konnte Lewis Hamilton im Jahr 2020 dort triumphieren. Der Rennstall um den WM-Führenden Antonelli war also ohnehin nicht mit größten Erwartungen an den Hungaroring gereist – und doch regte sich Teamchef Toto Wolff nach dem Rennen am Sonntag richtig auf. Krimi auf dem Hungaroring: Coup für den Weltmeister „Geh aus dem Weg, Du Idiot“: F1-Star beschimpft Kollegen „Das einzig Positive an dem Wochenende ist, wie Kimi am Ende gekämpft hat. Das war wirklich gut. Und der Job, den die Mechaniker gemacht haben“, sagte Wolff bei „Sky“ im Live-TV. Und dann: „Ich gehe hier weg und ärgere mich: über das Unglück des Virtual Safety Cars, über das Marshalling-System, das mit den blauen Flaggen nicht funktioniert hat, über die Hinterbänkler, die nicht aus dem Weg gehen und ein Podium kosten können.“ „Einfach amateurhaft“ Worauf der Österreicher unter anderem anspielte, erklärte er später beim ORF: Kurz vor Rennende stand der überrundete Audi-Pilot Gabriel Bortoleto lange im Weg von Antonelli, der sich gerade in einem umkämpften Duell mit Ferrari-Pilot Hamilton um Rang drei befand. „Das ist das, was mich am grantigsten stimmt. Erstens sollte der Fahrer schon im Rückspiegel sehen, was passiert. Denn wenn hinter einem Audi plötzlich ein Mercedes ist, dann kann man vielleicht mitdenken“, sagte Wollf. Ein überrundeter Fahrer sollte schließlich nicht in Spitzenduelle und damit in den Rennausgang eingreifen, üblicherweise wird dann mit blauen Flaggen signalisiert, vorbeizulassen. Für die Aktion bekam Bortoleto keine Strafe. Wolff bekannte zwar auch: „Ich weiß, wie es ist, wenn du um P10, P12, P8 kämpfst und alles gibst.“ Aber: „Wenn es da vorn um wirklich was geht, dann ist der Ingenieur verpflichtet, dem Fahrer zu sagen, da kommt jetzt was. Dass das nicht passiert, ist einfach amateurhaft.“ Der 54-Jährige legte noch nach: „Das Hauptthema ist, dass einige Ingenieure auf den Pitwalls Teletubbies sind und in den Himmel starren, anstatt ihren Fahrern zu sagen, dass da jetzt ein Zug kommt, der ums Podium fightet.“ Mehr noch: „Die sagen es den Fahrern einfach nicht. Einfach unfair.“ Ähnlich wie Antonelli erging es während des Rennens auch McLaren-Pilot Oscar Piastri , der von Williams-Pilot Carlos Sainz behindert wurde, die Autos der beiden berührten sich sogar. Sainz hatte die blauen Flaggen ignoriert.
Yan Diomande: Wechsel von RB Leipzig zu Real Madrid offenbar fix
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Yan Diomande wird RB Leipzig wohl noch in diesem Sommer verlassen. Jetzt könnte alles ganz schnell gehen – es soll eine Einigung vorliegen. Der Wechsel von Shootingstar Yan Diomande von RB Leipzig zu Real Madrid ist laut Transfer-Experte Fabrizio Romano bereits perfekt. So soll der Ivorer für mehr als 100 Millionen Euro zum spanischen Traditionsklub wechseln und bereits in der kommenden Woche bei Real die medizinischen Tests absolvieren. Diomande soll einen langfristigen Vertrag bis Sommer 2031 unterschreiben. Eine Bestätigung der beiden Klubs gab es zunächst nicht. Der 19-Jährige würde damit zum Rekordtransfer der Sachsen werden. Bislang galt Josko Gvardiol mit seinem Wechsel 2023 zu Manchester City (90 Millionen Ablöse) als teuerster Abgang der Klub-Geschichte. Im Vorjahr war Benjamin Sesko für rund 76 Millionen Euro zu Manchester United gewechselt. Simons bleibt teuerster Einkauf Auf der Einkaufsseite war Xavi Simons, den RB von Paris Saint-Germain im Januar 2025 für 50 Millionen Euro verpflichtete, der teuerste Transfer. Diomande wäre zugleich auch der teuerste Transfer eines afrikanischen Spielers. Bisher lag die Bestmarke beim Ivorer Nicolas Pépé, der 2019 für 80 Millionen Euro Ablöse von Lille zu Arsenal wechselte. Dabei wollten die Sachsen ihren Senkrechtstarter, der noch Vertrag bis Sommer 2030 Vertrag – ohne Ausstiegsklausel – hatte, nicht nach einer Saison ziehen lassen. Der RB-Vorstandsvorsitzende Oliver Mintzlaff hatte im Dezember einen Wechsel in diesem Sommer noch kategorisch ausgeschlossen. Doch das europaweite Interesse an Diomande wuchsen nach einer herausragenden Bundesliga-Saison und einer ordentlichen WM zu rasant.
Werder: Bundesliga-Konkurrenz bei Holsgrove
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Der SV Werder Bremen erhält im Werben um Jordan Holsgrove Konkurrenz aus der Bundesliga. ‚Record‘ berichtet, dass neben den Grün-Weißen auch der Hamburger SV und der FC Augsburg Interesse am (…)
190-Millionen-Problem für Ronaldo-Klub
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Al Nassr hat mit gravierenden finanziellen Problemen zu kämpfen. Laut der saudi-arabischen Tageszeitung ‚Arriyadiyah‘ sitzt der CR7-Klub auf einem Schuldenberg von knapp 190 Millionen Euro. Der Verein (…)
Tour de France: Tadej Pogačar gewinnt zum fünften Mal die Tour
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Der Slowene krönt sich auf der letzten Etappe der Frankreich-Rundfahrt erneut zum Sieger – und stößt nun in einen elitären Kreis vor. Ein einziger Triumphzug nach Paris: Tadej Pogačar hat die Tour de France 2026 gewonnen und sich damit zum fünften Mal zum Sieger der traditionsreichen Frankreich-Rundfahrt gekürt. Im Alter von nur 27 Jahren gehört der Slowene durch seinen erneuten Gesamtsieg nun zu den Rekordsiegern des wichtigsten Radrennens der Welt. Er steht in einer Reihe mit den Franzosen Jacques Anquetil und Bernard Hinault, Miguel Indurain (Spanien) sowie dem Belgier Eddy Merckx. Krimi auf dem Hungaroring: Coup für den Weltmeister Sensations-Gold: Deutsche Fechterin überrascht bei WM Seit dem Grand Départ in Barcelona hatte er abermals eindrucksvoll unter Beweis gestellt, warum er der beste Radprofi der Gegenwart – und womöglich der beste der Geschichte – ist. Fünf Etappensiege holte Pogačar dieses Mal, 26 sind es insgesamt. Sein sechster Etappensieg bei der Tour 2026 entglitt Pogačar auf der Zielgeraden. Jubeln durfte auf der auf 88,7 km verkürzten 21. Etappe stattdessen Mathieu van der Poel (Niederlande) vor Jasper Philipsen (Belgien/beide Alpecin-Premier Tech) und Mads Pedersen (Dänemark/Lidl-Trek). Auch der deutsche Sprinter Max Kanter ging als Vierter der Schlussetappe knapp leer aus. Kanter trauerte der verpassten Chance hinterher. „Das ist bitter. Ich bin gerade ziemlich enttäuscht“, sagte Kanter in der ARD : „Ich werde weiter an mir arbeiten und hoffe, dass ich stärker zurückkommen kann.“ Pogačar (UAE Emirates-XRG) beendete die 113. Frankreich-Rundfahrt mit 6:26 Minuten Vorsprung auf den zweitplatzierten Belgier Remco Evenepoel . Am Ort seines größten Einzelerfolgs bescherte der Doppel-Olympiasieger von Paris 2024 dem deutschen Team Red Bull-Bora-hansgrohe die erneute Podestplatzierung, für die im Vorjahr Florian Lipowitz gesorgt hatte. Der deutsche Hoffnungsträger war nach einem Sturz im Einzelzeitfahren der 16. Etappe ausgeschieden. Lipowitz‘ Nachfolger im Weißen Trikot und Gesamtdritter wurde Pogačars Teamkollege Isaac Del Toro (+9:42). So lief die Schlussetappe: Die letzte Etappe war von 133 km auf nur 88,7 km gekürzt worden. Das französische Innenministerium hatte am Samstag entschieden, einen Teil der ursprünglich für die Absicherung der Schlussetappe eingeplanten Sicherheitskräfte abzuziehen. Die Einheiten sollen stattdessen die Einsatzkräfte in den von den Bränden betroffenen Regionen Frankreichs unterstützen. Der offizielle Start erfolgte daher an der Ziellinie in Paris – und Pogačar rollte auf einem Rad in gelber Sonderlackierung an. Für Pogacar begann die Tour d’Honneur. Der Topstar klatschte gelöst mit den anderen Trägern der Wertungstrikots ab, dann posierte er freihändig fahrend Arm in Arm mit seinen Teamkollegen um den Kölner Nils Politt für Fotos. „Es hat sehr, sehr viel Spaß gemacht. Es war von Barcelona bis Paris eine Top-Tour“, sagte Politt der ARD vor dem Start. Nach zwei lockeren Runden auf den Champs-Élysées nahm das Peloton Tempo auf, ernst wurde es aber erst, als die Fahrer nach rund 40 Kilometern erstmals auf den Rundkurs am Montmartre einbogen. Es erwartete sie ein ohrenbetäubendes Spektakel: Wie schon im Vorjahr und bei den Olympischen Sommerspielen 2024 säumten Zuschauermassen die schmale Kopfsteinpflaster-Passage hinauf zur Basilika Sacré-Coeur. Bei der zweiten von drei Überfahrten machte Pogačar ernst und lancierte mit einer kraftvollen Attacke ein Ausscheidungsfahren. Einzig Klassikerjäger van der Poel hielt das Hinterrad des Mannes in Gelb. In der Abfahrt schlossen Evenepoel und Pedersen im Grünen Trikot aber wieder auf, auch das Hauptfeld kam noch einmal heran. Ex-Weltmeister van der Poel attackierte seinerseits auf dem letzten Montmartre-Aufstieg, Pogačar folgte. Das Duo, das sich im Frühjahr bei Klassikern wie Mailand-Sanremo oder Paris-Roubaix umkämpfte Duelle geliefert hatte, kämpfte nach der Abfahrt im Verbund gegen die heraneilenden Verfolger. Der knappe Vorsprung schmolz. Pogačar ließ auf dem Schlusskilometer abreißen, van der Poel rettete den Sieg mit einem Tigersprung auf der Ziellinie.
Malaika Mihambo: Weitsprung-Star verpasst Meistertitel
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Die Serien-Meisterin hadert mit den Bedingungen in Wattenscheid – und kann nicht verhindern, dass eine Serie reißt. Malaika Mihambo hat bei der Leichtathletik-DM in Wattenscheid überraschend ihren neunten Titel im Weitsprung verpasst. Die 32 Jahre alte Heidelbergerin musste sich am Sonntag im Lohrheidestadion bei starkem Wind mit 6,63 m überraschend der Karlsruherin Mikaelle Assani (6,67) geschlagen geben und verpasste zwei Wochen vor der EM in Birmingham (10. bis 16. August) ein Erfolgserlebnis. „Der Wind war nicht auf meiner Seite. Und London in der vergangenen Woche steckte mir noch in den Knochen“, sagte Mihambo: „Es hat heute nicht alles zusammengepasst.“ Mihambo sprang im letzten Versuch 6,47 m – und dabei fast einen halben Meter vor dem Brett ab. Die Tokio-Olympiasiegerin war zuletzt in London mit 7,05 m so weit gesprungen wie seit ihrem EM-Triumph 2024 nicht mehr.