Die Last-Minute-Neuzugänge vom SV Werder Bremen könnten direkt am kommenden Spieltag gegen RB Leipzig (Samstag, 15:30 Uhr) zum Einsatz kommen „Die Chance ist hoch, dass Arthur direkt Starter sein (…)
Werder: Startelf-Einsatz für Neuzugang Arthur?
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Transferrekord pulverisiert: Arsenal gibt Martinelli ab
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Nach sieben Jahren kehrt Gabriel Martinelli dem FC Arsenal den Rücken und startet ein neues Karriereabenteuer. Die Gunners streichen die höchste Ablöse ihrer Vereinsgeschichte ein.Gabriel Martinelli (…)
US Open: Fan schenkt Tennis-Star Jasmine Paolini einen Geldschein
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Nach ihrem Zweitrundenerfolg in New York schrieb Jasmine Paolini Autogramme für die Fans. Plötzlich drückte ihr eine Frau aus dem Publikum einen Zwei-Dollar-Schein in die Hand. Kurz nach ihrem Zweitrundensieg hatte sich die eigentliche Siegprämie in Höhe von 290.000 US-Dollar (umgerechnet rund 250.000 Euro) für Jasmine Paolini kurzerhand um zwei Dollar erhöht. Nach ihrem Zweitrundensieg bei den US Open wurde die Italienerin von einer Zuschauerin mit einem ungewöhnlichen Geschenk überrascht. Paolini, die 2024 in Paris Olympiagold im Doppel gewann, hatte gerade ihre Landsfrau Lucrezia Stefanini mit 6:4, 6:1 besiegt und nahm sich anschließend Zeit, Autogramme für die Fans zu schreiben. Dabei trat eine blonde Frau mit Sonnenbrille an sie heran und hielt ihr einen Zwei-Dollar-Schein entgegen. Boris Becker sorgt sich um Top-Talent: „Stimmt etwas nicht mit ihm?“ Adidas verabschiedet sich: DFB-Team läuft bei Klopp-Debüt im Sondertrikot auf Zunächst ging Paolini davon aus, dass die Zuschauerin den Geldschein signiert haben wollte. Doch schnell wurde klar: Der Schein war ein Geschenk, soll ein Glücksbringer für den weiteren Turnierverlauf sein. Zwei-Dollar-Noten sind in den USA vergleichsweise selten im Umlauf. Paolini: „Es war ein schönes Geschenk“ Auch die Kommentatoren beim britischen TV-Sender Sky Sports zeigten sich überrascht. Ex-Profi Laura Robson sagte während der Übertragung: „Sie hat Geld bekommen, das habe ich noch nie gesehen!“ Mit einem Lächeln kommentierte Paolini die ungewöhnliche Geste: „Wir werden sehen, ob es funktionieren wird. Das ist das Wichtigste.“ Gegenüber der „New York Post“ fügte sie hinzu: „Ich dachte, es war ein schönes Geschenk. Sie sagte mir, dass dies der Glücksbringer sei und ich ihn für mich behalten solle. Ich dachte: ‚Okay‘, steckte ihn in meine Tasche – und dort wird er bleiben.“ Sportlich läuft es für Paolini, die 2024 im Finale der French Open und von Wimbledon stand, ebenfalls rund. Mit ihrem Sieg gegen Stefanini hat die Weltranglisten-Achte die dritte Runde in Flushing Meadows erreicht, wo sie auf die Rumänin Sorana Cîrstea trifft. Ihr bestes Ergebnis beim letzten Grand Slam des Jahres war bislang das Achtelfinale. Womöglich schafft sie es mit ihrem neuen Glücksbringer dieses Mal weiter.
Englands Frauen-Fußball: London City Lionesses greifen die Eltie an
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Die London City Lionesses starten mit Toptransfers den Angriff auf die Spitze. Das Vorbild ist groß, die Zielsetzung geht weit über den sportlichen Erfolg hinaus. Wenn am 4. September die neue Saison der Women’s Super League (WSL), Englands höchster Spielklasse im Frauenfußball , startet, konkurrieren eine Reihe weltweit bekannter Vereine um den Titel. Meister Manchester City , der einstige Seriensieger Chelsea, Champions-League-Halbfinalist Arsenal und Traditionsklubs wie Liverpool, Manchester United oder Tottenham mischen in der Liga mit. Ein anderes der insgesamt 14 Teams sticht aber besonders heraus: die London City Lionesses. Dafür gibt es mehrere Gründe, ein augenscheinlicher ist die Struktur des Klubs. Denn London City ist der einzige reine Frauenverein in der WSL-Geschichte. 2019 ist der eigenständige Klub aus dem Frauenteam des FC Millwall hervorgegangen. Trotzdem hat der Verein keinen großen Nachteil gegenüber all den Konkurrenten, die auf die finanzkräftige Unterstützung ihrer Herrenteams setzen können. Denn hinter London City steht mit Michele Kang eine milliardenschwere Investorin – und die macht mit ihrem Projekt Ernst. „Wir wollen an die Spitze“, sagte sie in diesem Sommer im Gespräch mit Sky. „Was auch immer der Verein erreichen will, ich werde ihn dabei unterstützen. Ich möchte, dass er den WSL-Titel gewinnt, und ich möchte, dass er sich für einen europäischen Wettbewerb qualifiziert.“ London City holt Ex-Weltfußballerin und weitere Stars Allein in Anbetracht der nationalen Konkurrenz liest sich das überaus ambitioniert. Das gilt umso mehr vor dem Hintergrund, dass London City die Spielzeit vor zwei Jahren noch auf dem achten Rang der zweiten Liga abschloss. Ein halbes Jahr zuvor hatte Kang, deren Vermögen auf 1,2 Milliarden US-Dollar geschätzt wird, den Verein übernommen. Mit ersten beachtlichen Transfers – darunter die 207-fache schwedische Nationalspielerin Kosovare Asllani – gelang ein Jahr später der Aufstieg. Es folgten weitere Verstärkungen und ein bemerkenswerter sechster Platz in der ersten Erstligasaison. Nun wollen Kang und Co. noch mehr. Den verbalen Angriff auf die Spitze untermalte der Verein in der Sommertransferperiode mit Transfers, die es in sich haben. Neben der deutschen Nationalspielerin Nicole Anyomi kamen die ehemalige Welttorhüterin Mary Earps, für die Abwehr Champions-League-Siegerin María León und für den Angriff Champions-League-Torschützenkönigin Kadidiatou Diani. Das sind für sich genommen schon vier beachtliche Verpflichtungen, sie alle aber verblassen in Anbetracht des Königstransfers: Aus Barcelona kam die zweimalige Ballon-d’Or-Siegerin Alexia Putellas. Die Spanierin passt nicht nur aufgrund ihrer Strahlkraft zu dem ambitionierten Projekt. „Ich will immer alles gewinnen – die Spiele, sogar die Trainingseinheiten“, sagte sie kurz nach ihrem Wechsel im Sender CBS. „Das ist meine Mentalität, und genau das möchte ich hier umsetzen.“ Für den Erfolg hat der Verein aber nicht nur in große Namen auf dem Platz investiert. 2024 erwarb der Klub ein etwa elf Hektar großes Areal. Auf dem soll zwar kein neues Stadion entstehen – London City teilt sich mit dem Herrenteam des drittklassigen Bromley FC derzeit die Hayes Lane. Dafür will der Klub aber ein eigenes Trainingszentrum errichten. Die Behörden gaben im September 2025 ihre Genehmigung, 2027 soll der Bau fertiggestellt werden. „Es wird ein hochmodernes Trainingszentrum, das sogar viele der Trainingszentren der Herren-Premier-League übertrifft“, ordnete Kang die Dimension ein. Meilenstein im englischen Fußball: Trainerinnen in der Überzahl „Wirklich ich?“ DFB-Star Gwinn wundert sich über hohe Auszeichnung Der Campus soll speziell auf die Bedürfnisse von Frauen angepasst sein und fügt sich damit in das Bild ein, das Kang mit ihren Investments im Sport zeichnet. Die selbst ernannte Philanthropin spendete 30 Millionen US-Dollar an den US-Fußballverband, vier Millionen US-Dollar an das US-Frauen-Rugbyteam und investiert zudem immer wieder in frauenspezifische Forschung. Sie möchte „allen jungen Mädchen ermöglichen, ihre Träume zu verwirklichen“. Kang besitzt neben London City weitere Teams Die Chance sieht die Milliardärin vor allem im Fußball. Deshalb ist Kang nicht nur in London beteiligt, sondern seit 2020 auch bei Washington Spirit aus der US-amerikanischen National Women’s Soccer League (NWSL) und seit 2023 bei Champions-League-Rekordsieger OL Lyonnes. „Ich habe ein unglaubliches Potenzial erkannt – zwischen dem, was bereits vorhanden war, und dem, was möglich sein könnte“, berichtete sie im Gespräch mit der BBC. „Die Lücke erschien mir enorm, und ich war wirklich überrascht, dass niemand das erkannt hat, geschweige denn in die Schließung dieser Lücke investiert hat.“ Aus Kang spricht dabei nicht nur die Wohltäterin, wie US-Nationaltrainerin Emma Hayes weiß. „Sie ist eine kluge Geschäftsfrau. Sie weiß, dass der Frauensport einer der Bereiche im Sport ist, der das Potenzial hat, einen regelrechten Boom zu erleben.“ Über einen solchen wird in der Branche seit der EM 2022 regelmäßig gesprochen, doch die große Flut an Investoren gibt es bisher trotzdem nicht. „Der Frauenfußball ist wahrscheinlich das bestgehütete Geheimnis“, sagte Kang 2025. „Er ist das unterhaltsamste und unglaublichste Produkt mit dem höchsten sportlichen Niveau, und dennoch wird er stark unterschätzt.“ Die 67-Jährige will das ändern. Sie sieht es als ihre Aufgabe, „die Vision vorzugeben und ein Umfeld zu schaffen, in dem alle Beteiligten – in diesem Fall die Spieler und die Mitarbeiter – wirklich erfolgreich sein können“. Die Bündelung ihrer drei Vereine unter dem Dach von Kynisca Sports International zählt sie dazu. „Ich freue mich sehr über diese Chance für uns alle. Nicht nur bei den London City Lionesses, dem Washington Spirit oder Lyon, sondern für uns alle im Frauenfußball.“ Kang bedient sich immer wieder beim FC Barcelona Trotz ihres großen Einflusses will Kang nicht als Alleinherrscherin auftreten. „Ich bin ganz sicher keine Fußballexpertin. Wenn ich die Klügste im Raum bin, habe ich kläglich versagt“, ordnete sie süffisant ein. Die aus ihrer Sicht logische Konsequenz: „Ich hole die besten Leute.“ Und die holt sie erstaunlich oft aus Barcelona. Im aktuellen Kader von London City stehen fünf Spielerinnen mit einer Vergangenheit bei Barça, dazu kommen Markel Zubizarreta als Global Sporting Director der Multi-Klub-Organisation Kynisca sowie weitere Spielerinnen und Trainer in Washington, D.C. und Lyon. Kang selbst hat sich zu den Beweggründen bisher nicht geäußert, das Team aus Katalonien mutet aber wie ein logisches Vorbild an: Seit einigen Jahren dominieren sie den europäischen Klubfußball der Frauen, zudem stellen sie den Kern von Weltmeister Spanien. Zugleich bringt das regelmäßige Bedienen bei einem Verein Kritik von Fans mit sich. So wie das Multi-Klub-Modell selbst. „Ich weiß, dass das im Männerfußball negative Assoziationen weckt – mit Gier und all diesen Dingen“, ist sich die gebürtige Südkoreanerin bewusst. „Aber im Frauenfußball ist es eine Notwendigkeit, bis uns angemessene kommerzielle Ressourcen zur Verfügung stehen.“ Der Ansatz trägt nicht nur auf sportlicher Ebene Früchte, er überzeugt auch die Stars selbst. „Da ist eine Frau, die investiert, nicht nur redet, sondern uns tatsächlich alle Ressourcen zur Verfügung stellt, die wir brauchen, um erfolgreich zu sein“, berichtete Asllani von ihrem ersten Eindruck von Kang. „Man muss investieren, damit wir Erfolg haben können, und genau dafür steht Michele. Sie ist eine Powerfrau, sie redet nicht nur, sie handelt.“ Das soll künftig auch Englands Elite zu spüren bekommen. Wie passend, dass es zum Auftakt gegen Manchester United geht – im Herrenbereich Englands Rekordmeister.
Spanischer Weltmeister tritt zurück
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Weltmeister Marcos Llorente (31)von Atlético Madrid wird nicht mehr für die spanische Nationalmannschaft auflaufen. In den Sozialen Medien teilt der 27-fache Nationalspieler, der bei der WM dreimal (…)
Klare Transfer-Vorgabe beim FC Bayern
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Im gerade geschlossenen Wechselfenster verzeichnete der FC Bayern nach aktuellem Stand der Dinge ein Transferminus von rund 55 Millionen Euro. Dass dieses nicht deutlich größer ausfällt, hängt unter (…)
Martial träumt von Rückkehr
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Anthony Martial möchte noch einmal auf die große Fußballbühne zurückkehren. Nach Informationen von ‚Teamtalk‘ träumt der 30-Jährige von einer Rückkehr in die Premier League. Der Franzose wurde daher (…)
US Open: Boris Becker besorgt um Jodar – „Stimmt etwas nicht mit ihm?“
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Rafael Jódar scheidet völlig überraschend in der ersten Runde der US Open aus. Selbst Deutschlands Tennislegende Boris Becker zeigt sich besorgt. Er hat Geschichte geschrieben, und das mit erst 19 Jahren – aber anders, als er selbst sich das erhofft hat. Mit 2:6, 1:6, 1:6 wurde Rafael Jódar in der ersten Runde der US Open regelrecht vorgeführt. Der aktuelle 13. der Tennis-Weltrangliste bekam eine Lehrstunde – vom ungesetzten Chinesen Yunchaokete Bu, selbst nur die Nummer 124 der Welt. Jódar ist damit der höchstgesetzte Spieler in der Historie des Grand Slams in New York, der gegen einen „Lucky Loser“ verloren hat – Bu hatte im Finale der Qualifikation eigentlich verloren, rückte dann aber trotzdem ins Hauptfeld nach, nachdem der Australier Thanasi Kokkinakis seine Teilnahme absagen musste. Kind soll im Januar auf die Welt kommen: Sprint-Europameisterin ist schwanger Adidas verabschiedet sich: DFB-Team läuft bei Klopp-Debüt im Sondertrikot auf 37 unerzwungene Fehler, nur 15 Gewinnschläge – im Match lief für den hochtalentierten Spanier Jódar, dem Experten noch vor Monaten eine große Zukunft vorhersagten, so gut wie gar nichts zusammen. So dramatisch schlecht war die Vorstellung des Teenagers, dass die deutsche Tennislegende Boris Becker während des Matches bei X fragte: „Stimmt etwas nicht mit Jódar?“ Auf der Pressekonferenz nach dem Match war Jódar entsprechend kurz angebunden. „Er hat besser gespielt als ich, und deshalb hat er heute gewonnen“, erklärte er schmallippig. „Ich habe versucht, mein Bestes zu geben, aber es sollte einfach nicht sein.“ Es ist der nächste Rückschlag für den eigentlich hochtalentierten Madrilenen, der erst im Dezember 2025 Vollzeit-Profi geworden war. Zu diesem Zeitpunkt hatte er schon mit Erfolgen Aufsehen erregt – und machte bei den „Großen“ genau so weiter. Innerhalb weniger Monate kletterte Jódar bis auf Rang 34, stellte mehrere Bestmarken auf. „Ein Mix aus Zverev und Alcaraz“ Schon im April titelte ein Tennismagazin: „Jódar ist ein Mix aus Zverev und Alcaraz“. Als er beim Masters in Barcelona den erfahreneren Cameron Norrie im Viertelfinale deutlich schlug, schwärmte auch Becker bei X. „Ich liebe seine Ruhe und spielerische Reife schon jetzt“, schrieb der sechsmalige Grand-Slam-Sieger. Spanien hat einen weiteren Diamanten.” Beim Masters-1000-Turnier in Rom im Mai kam der 1,91 Meter-Mann bis ins Viertelfinale, als erster Teenager seit Novak Djoković im Jahr 2007. Auch bei seinem Heimturnier in Madrid zuvor erreichte er die letzten Acht – und ist damit der erste Teenager seit seinem großen Landsmann Rafael Nadal 2005, der es sowohl in Madrid als auch in Rom so weit schaffen konnte. Auf die ganz große Bühne spielte sich Jódar dann bei den French Open in Paris – hatte Spanien neben Superstar Carlos Alcaraz gleich noch einen legitimen Nachfolger für Nadal, zumal auch noch auf Sand und mit dem Spitznamen „Rafa“? Auch hier kam das Aus erst im Viertelfinale – gegen den späteren Sieger Alexander Zverev , entkräftet von einem Fünfsatz-Match in der Runde zuvor. Bis dahin hatte er eine herausragende Sandplatzsaison mit einer 19:3-Bilanz gespielt, die sogar besser war als die von Zverev (17:4). Auf Sand hat er seine größten Stärken, kommt über das Tempo, geht gerne mal ins Risiko, kann sowohl mit der Vor- und Rückhandseite Druck erzeugen – eine Seltenheit im Tennis. „Das ergibt keinen Sinn“ Seitdem aber war dem Senkrechtstarter nur noch wenig Glück beschieden. Er durchlebt ein Auf und Ab. In Wimbledon schied er gegen den Japaner Shintaro Mochizuki recht sang- und klanglos in der dritten Runde aus (6:1, 6:7, 4:6, 4:6), Ende Juli unterlag er im Finale der Washington Open nur knapp dem US-Amerikaner Taylor Fritz mit 6:7 und 4:6. Beim Masters in Montréal zum Start in die Hartplatzsaison spielte er sich zwar noch ins Halbfinale, in Cincinnati darauf kam das Aus dagegen schon in der vierten Runde. Normale Leistungsausschläge sowohl nach oben als auch nach unten für einen Spieler in Jódars Alter – doch er selbst wirkt zunehmend angefasst ob der rapide gestiegenen Erwartungshaltung. Nach dem dramatisch frühen Aus in New York nun reagierte Jódar auch durchaus patzig. Ob ihm denn klar sei, wie über ihn online gesprochen werde – auch, weil ihm oft während Matches die Schnürsenkel an seinen Schuhen reißen würden, wollte ein Reporter wissen. Und stieß auf null Verständnis. „Meine Schnürsenkel sind heute aber nicht gerissen. Also was ist die Frage?“, antwortete Jódar, dem dieses Malheur zuvor tatsächlich wiederholt passiert war. „Ich weiß nicht, was die Frage sein soll. Das ergibt keinen Sinn.“ Wirbel um „Szene“ mit Ballmädchen Tatsächlich kämpft Jódar aber auch schon jetzt gegen den Ruf an, nicht unbedingt ein zugänglicher Menschenfänger zu sein. Noch immer hängt ihm in Fankreisen eine Szene aus dem Drittrundenmatch gegen den US-Amerikaner Alex Michelsen bei den French Open im Mai an. Ein Video ging durch die sozialen Medien, das ihn dabei zeigt, wie er auf dem Weg zu einer Toilettenpause in die Kabine scheinbar ein Ballmädchen wegschubst. Angesichts des sofort entstandenen öffentlichen Furors stellte Jódar klar: „Ich habe sie nicht geschubst. Ich sagte meinem Vater (der direkt am Spielfeld auf der Tribüne saß, Anm. d. Red.) Bescheid, dass er mir verschiedene Dinge geben sollte, wenn ich von der Toilettenpause zurück bin. Sie stand dazwischen, und ich glaube, sie wollte einfach nur aus dem Weg gehen. Sie machte einige Schritte zurück und ist dann über die Abdeckung des Courts hinter ihr gestolpert. Zeitlupenaufnahmen der Szene scheinen Jódars Beschreibung zu stützen. Doch das Unheil war bereits angerichtet. Dabei machen als Gegenbeweis auch Clips die Runde, auf denen er bei bester Laune Autogramme schreibt und im Austausch mit Fans ist. Ohnehin will sich Jódar, der von seinem Vater Rafael Jódar senior trainiert wird, ganz auf das Sportliche konzentrieren. „Ich bin neu auf der Tour. Ich versuche, daraus zu lernen, damit das nicht nochmal passiert“, sagte er nun nach dem Aus in New York. „Beim ersten Mal kann das jedem passieren, wir sind Menschen. Es wäre aber schlecht, wenn ich beim zweiten Mal nicht dazugelernt habe.“ Insgesamt sei er zufrieden mit seinem 2026. „Es war eine gute Saison für mich insgesamt. Jetzt ist es Zeit, mich zu erholen und darüber nachzudenken, was ich aus diesem Turnier lernen kann.“ Und dann fügte Rafael Jódar noch an: „Erschöpft bin ich nicht.“ Im besten Fall wird Boris Becker also nicht erneut fragen müssen: „Stimmt etwas nicht mit Jódar?“
Werder verleiht Malatini
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Der SV Werder Bremen verschafft Abwehrspieler Julián Malatini (25) Spielpraxis bei einem anderen Klub. Auf Leihbasis wechselt der Argentinier bis zum Saisonende in die nordamerikanische Major League (…)
Rodríguez unterschreibt ablösefrei
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Der Ex-Wolfsburger Ricardo Rodríguez (34) heuert in der Serie A an. Der FC Turin gibt die Verpflichtung des Linksverteidigers offiziell bekannt. Er unterschreibt bis 2027 samt Option auf eine weitere (…)