Deutschlands bester Tennisspieler steht in der dritten Runde des letzten Grand-Slam-Turniers des Jahres. Nun tut ihm die Turnierleitung einen großen Gefallen. Viertes Match, vierte Spätschicht: Alexander Zverev darf auch im Achtelfinale der US Open in der zweiten Partie der Night Session antreten. Er trifft in der Nacht auf Dienstag deutscher Zeit auf den Italiener Luciano Darderi. Zverev wurde damit sein eigener Wunsch erfüllt. „Ich möchte nicht tagsüber spielen, weil ich im Rhythmus bin“, hatte der deutsche Tennisstar nach seinem souveränen Dreisatzsieg in der dritten Runde gegen Alejandro Tabilo in New York gesagt. Und rund 14 Stunden später stand dann auch fest, dass Zverev auch seine vierte Partie im Turnierverlauf nicht vor 21.00 Uhr Ortszeit (3.00 Uhr MESZ) starten wird. Zverev hat sich an die ungewöhnlichen Zeiten gewöhnt. Er sei bislang nicht ein einziges Mal vor vier, fünf Uhr schlafen gegangen. „Da möchte ich jetzt nicht um Zwölf spielen“, sagte er: „Der Turnierdirektor ist super nett, er gibt mir die Wahl“, erklärte Zverev. Bislang waren alle drei Zverev-Matches erst mitten in der Nacht nach 1.00 Uhr Ortszeit beendet.
US Open: Zverev bekommt wichtigen Wunsch erfüllt
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Rebecca Knaak: Sorge um verletzte deutsche Nationalspielerin
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Rebecca Knaak verletzt sich in einem Testspiel mit ihrem Klub. Nun ist unsicher, wann sie wieder spielen kann – auch die Teilnahme an einer Partie beim FC Bayern steht in Frage. Fußball-Nationalspielerin Rebecca Knaak wird Manchester City aufgrund einer Knöchelverletzung fehlen. Wie das Team aus der englischen Women’s Super League am Sonntagabend mitteilte, erlitt Knaak die Verletzung im Testspiel gegen Manchester United . Eine genaue Diagnose oder Ausfallzeit nannte City nicht. Ob die 30-Jährige beim Champions-League-Auftakt am 22. September beim deutschen Meister Bayern München mitwirken kann, ist offen. Knaak spielt seit Januar 2025 in Manchester, mit dem Verein gewann sie in der Vorsaison das Double. Zu ihren Teamkolleginnen zählen ihre DFB-Mitspielerinnen Sydney Lohmann und seit kurzem auch Carlotta Wamser. Sie werde nun „gemeinsam mit dem medizinischen Team des Vereins an ihrer Genesung arbeiten“, hieß es in einer Mitteilung.
370 Millionen versenkt: Tottenham-Krise hält an
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Nach dem dramatischen Fast-Abstieg im Mai sollte bei Tottenham Hotspur alles besser werden. Dafür nahm der Verein viel Geld in die Hand. Geändert hat sich wenig.Mit einem bitter nötigen 1:0-Zittersieg (…)
Judo: Judoka Japaridze prügelt Gegner ins Krankenhaus
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Akaki Japaridze hat einen Gast-Einsatz in Leipzig. Dann verliert der Georgier komplett die Beherrschung. Nun drohen drastische Folgen. Die Judo-Bundesliga ist von einer Prügel-Attacke überschattet worden. Der Leipziger Gast-Kämpfer Akaki Japaridze aus Georgien prügelte den deutschen Olympia-Starter Timo Cavelius vom TSV Abensberg krankenhausreif. Der Kämpfer des JC Leipzig ging am Samstagabend in der Leipziger Sporthalle Brüderstraße unmittelbar nach Kampfende auf seinen Gegner los. Verletzt: Sorge um deutsche Nationalspielerin US Open in New York: Zverev bekommt wichtigen Wunsch erfüllt Der unterlegene Georgier schlug dreimal mit der Faust auf den völlig überraschten Cavelius ein. Der Attacke des 24-jährigen Georgiers ging eine provozierende Jubel-Geste des fünf Jahre älteren Siegers aus Bayern voraus. Gegner schwer getroffen Cavelius verlor nach Informationen der „Leipziger Volkszeitung“ zwei Zähne und kam mit Kieferbruch in die Universitätsklinik, wo er noch am Abend operiert wurde. „Der DJB ist angesichts dieses Vorfalls zutiefst erschüttert und fassungslos“, teilte der Deutsche Judo-Bund mit. „Wer auf die Matte geht, vertraut seinem Gegenüber die eigene Unversehrtheit an. Dieses Vertrauen ist die Grundlage unseres Sports. Diese Tat hat nicht nur Timo schwer verletzt, sie trifft jede und jeden von uns, die wir Judo machen“, sagte Miryam Roper, Vorständin Leistungssport des DJB. Der 29-Jährige bereitet sich auf die Olympischen Spiele 2028 vor und kann vorerst keine Ranglistenpunkte sammeln. „Nach aktuellem Stand wird Timo für längere Zeit ausfallen und damit auch die diesjährigen Weltmeisterschaften verpassen“, hieß es vom Verband. Scheibel: „Dem Georgier sind die Sicherungen durchgebrannt“ „Dem Georgier sind die Sicherungen durchgebrannt. Das ist ein schrecklicher Einzelfall und hat nichts mit Leipzig und Abensberg zu tun – unsere Vereine verstehen sich gut. Wir finden es auch richtig, dass der Teamkampf nicht abgebrochen, sondern zu Ende geführt wurde“, sagte der Abensberger Trainer Manuel Scheibel der LVZ. Die Leipziger entschuldigten sich umgehend und veröffentlichten eine Stellungnahme per Instagram: „Gewalt hat in unserem Sport keinen Platz. Als Judoka stehen wir für Respekt, Toleranz, Fairness und gegenseitige Achtung.“ Der 8:6-Sieg des Gastgebers gegen den bayerischen Serienmeister TSV Abensberg hatte vor dem Vorfall bereits festgestanden. Beide Kontrahenten standen sich innerhalb einer Stunde zum zweiten Mal gegenüber. Im ersten Duell des 90-Kilo-Limits hatte der Leipziger gewonnen. Die Sachsen müssen den Vorfall nun aufarbeiten. Dem Verein droht womöglich eine Geldstrafe, Gast-Kämpfer Japaridze vielleicht eine lebenslange Strafe durch den Weltverband. Er gehört erst seit dieser Saison zum Bundesliga-Team, kam erst zweimal zum Einsatz. Nach dem Kampf-Wochenende reist er wieder in seine Heimat zurück.
Alcaraz besteht ersten Härtetest – Becker „sprachlos“
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In der vierten Runde zeigt Carlos Alcaraz den bislang besten Auftritt nach seinem Comeback. Die entscheidenden Momente beeindrucken auch eine Tennis-Legende. Tennis-Superstar Carlos Alcaraz hat den ersten Härtetest bei seinem Comeback nach langer Verletzungspause bravourös bestanden. Der Titelverteidiger aus Spanien setzte sich bei den US Open gegen den Amerikaner Tommy Paul mit 6:4, 6:3, 6:4 durch und zog souverän ins Viertelfinale ein. Alcaraz zeigte in seinem vierten Spiel den bislang besten Auftritt und feierte den insgesamt 18. Sieg bei einem Grand Slam nacheinander. Er bekommt es nun mit Ben Shelton aus den USA oder dem Griechen Stefanos Tsitsipas zu tun. Keine Probleme mit verletztem Handgelenk „Ich habe versucht, bereit für den Kampf zu sein. Ich wollte die ganze Zeit aggressiv sein“, sagte Alcaraz. „Ich habe das sehr gut gemacht, habe ihn unter Druck gesetzt.“ Der siebenmalige Grand-Slam-Turniergewinner hatte wegen einer Blessur am Handgelenk seit Mitte April pausieren müssen. In New York sind ihm keine Beschwerden mehr anzumerken. Becker schwärmt: „Hat mich sprachlos gemacht“ Alcaraz dominierte die Ballwechsel gegen den Weltranglisten-21. Paul mit seinen temporeichen Grundschlägen und gab im ganzen Match nur einmal seinen Aufschlag ab. Auch im letzten Spiel wehrte der 23-Jährige nochmal zwei Breakbälle ab – und sicherte sich den Sieg nach 2:21 Stunden. „Das hat mich etwas sprachlos gemacht, wie Carlos Alcaraz in den entscheidenden Momenten gespielt hat, unglaublich“, sagte Tennis-Legende Boris Becker als Experte bei sporteurope.tv. Bei den US Open ist der Titelverteidiger in Abwesenheit des verletzt fehlenden Italieners Jannik Sinner der größte Konkurrent von Alexander Zverev im Kampf um den Triumph.
HSV: Königsdörffer provoziert Fans mit Jubel – Polzin wird deutlich
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Ransford Königsdörffer jubelt nach einem Tor gegen seinen Ex-Klub hämisch. Beim HSV fallen die Reaktionen unterschiedlich aus. HSV-Trainer Merlin Polzin will dem provokanten Jubel von Ex-Stürmer Ransford Königsdörffer nach der 0:5-Niederlage am Sonntagnachmittag keine große Bedeutung beimessen. „Wenn wir uns nach so einem Spiel, so einer Leistung an so einem Thema aufhalten würden, wäre es der falsche Ansatz“, sagte er auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. Was war passiert? Königsdörffer kam in der 68. Minute ins Spiel und wurde von den HSV-Fans ausgepfiffen. Nachdem er in der 91. Minute den 5:0-Endstand erzielt hatte, jubelte der Angreifer ausgelassen in Richtung der Hamburg-Fans und hielt sich beide Hände hinter die Ohren. Auf dem Feld kam es zu einer kleinen Rudelbildung, da auch HSV-Mittelfeldspieler Nicolai Remberg darüber alles andere als begeistert war. Er sagte nach dem Spiel bei Dazn : „Ich mag ihn unfassbar gern. Aber ich bin hier Kapitän. Wenn einer vor unseren Fans so jubelt, dann muss ich da hingehen. Das gehört sich nicht, das finde ich nicht korrekt. Und das habe ich ihm gesagt.“ Bundesliga am Sonntag: Mainz zerlegt den HSV – „Das ist ein Brett“ „Es wäre ja möglich“: Bayern-Boss fordert Annullierung von Roter Karte Im Sommer war der 24-Jährige nach vier Jahren und 33 Toren in 138 Spielen vom HSV zu den Hessen gewechselt. Bei den Hanseaten musste er immer wieder heftige Kritik für seine Leistungen einstecken. Daher zeigte auch Remberg zumindest etwas Verständnis für sein Verhalten. „Natürlich hat er hier viel abbekommen. Das hat man von außen gar nicht mitbekommen, wie schlimm die Beleidigungen gegen ihn waren. Aber so ein Jubel hat einen kleinen Beigeschmack.“ HSV-Trainer Polzin wollte dem Thema eben auch aufgrund der deutlichen Klatsche keine große Beachtung schenken. Zumal der Stürmer die Ex-Kollegen im Anschluss in der Kabine besuchte. „Am Ende will ich das jetzt auch nicht überbewerten, wie das Tor fällt oder wer das Tor macht oder was danach passiert – ist mir ehrlicherweise jetzt scheißegal“, sagte er bei Dazn. Mainz-Trainer Urs Fischer machte seinem Schützling auch keinen Vorwurf, aber „man sollte es auch nicht übertreiben“, sagte er bei Dazn.
Kiel erobert Tabellenspitze – Meister Magdeburg wackelt
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Die Favoriten halten sich am dritten Spieltag der Handball-Bundesliga schadlos. Kiel, Magdeburg und Berlin müssen bei ihren Siegen aber mächtig zittern. Rekordmeister THW Kiel hat mit dem dritten Sieg im dritten Spiel die Tabellenführung in der Handball-Bundesliga erobert. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten gewannen die Norddeutschen bei Frisch Auf Göppingen knapp mit 32:31 (13:15) und zogen dank der besseren Tordifferenz am punktgleichen Erzrivalen SG Flensburg-Handewitt vorbei. Ebenfalls 6:0 Punkte weist Titelverteidiger SC Magdeburg nach einem 31:30 (13:15)-Zittersieg beim Aufsteiger HBW Balingen-Weilstetten auf. Albin Lagergren bewahrte den Meister und Supercup-Gewinner mit seinem Treffer vier Sekunden vor Schluss vor dem ersten Punktverlust in der noch jungen Saison. Zwar traf Balingen kurz darauf zum vermeintlichen Ausgleich. Doch der Ball überquerte erst nach der Schlusssirene die Torlinie, weshalb der Treffer nicht zählte. Bester SCM-Werfer war Felix Claar mit sieben Toren. „Das war ein unglaublich intensives Spiel. Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen, aber wir haben es am Ende sehr gut gemacht. Wir mussten 110 Prozent geben, um den Sieg mitzunehmen“, sagte Nationalspieler Lukas Mertens am Dyn-Mikrofon. Schwerstarbeit für Kiel und Berlin Mächtig strecken musste sich auch Pokalsieger Füchse Berlin . Der Hauptstadt-Club setzte sich beim TVB Stuttgart knapp mit 34:33 durch und weist nun 4:2 Zähler auf. Bester Werfer für den Vizemeister war Welthandballer Mathias Gidsel mit zehn Toren. Ebenfalls Schwerstarbeit zu verrichten hatte Kiel in Göppingen. Am Ende nahm der THW dank der Treffsicherheit von Emil Madsen (7 Tore) und zehn Paraden von Torwart Gonzalo Pérez de Vargas beide Punkte mit auf die Heimreise.
Ronald Koeman Junior: Torwart erzielt Doppelpack für Telstar Velsen
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Ein Schlussmann in den Niederlanden steht gleich mehrfach im Mittelpunkt und rettet seine Mannschaft in der Nachspielzeit. Der Name ist klangvoll. Torwart-Irrsinn in den Niederlanden: Der gleichnamige Sohn von Fußball-Ikone Ronald Koeman hat beim wilden 2:2 (0:0) von Telstar Velsen gegen Cambuur Leeuwarden in der Eredivisie einen Doppelpack vom Elfmeterpunkt erzielt. Nachdem Ronald Koeman Jr. in der 63. Minute per Strafstoß zum 1:2 verkürzte, behielt er in der elften Minute der Nachspielzeit ein weiteres Mal die Nerven und rettete seinem Klub in Unterzahl einen Zähler. Der 31-Jährige lief nach seinem zweiten Treffer jubelnd auf die Fans zu, um die dramatische Wende zu feiern. „Ich bin natürlich sehr glücklich“, sagte Koeman bei ESPN. „Ich kann einfach gute Elfmeter schießen und habe das Selbstvertrauen, daher gibt es keine Zweifel.“ Vor dem zweiten Strafstoß hatte der Torwart trotzdem noch einmal tief durchgeatmet – aus Gründen. Koeman trägt einen großen Namen „Du weißt, wie das läuft. Sie versuchen, auf dich einzureden. Aber mich macht man nicht verrückt. Eben einen Moment bei dir selbst sein und fokussieren“, erklärte Koeman. „Es ist schön, dass ich die Verantwortung übernommen habe. Es war die gleiche Ecke, vielleicht muss ich das in Zukunft etwas verändern. Aber wenn der Schuss hart ist, können sie ihn nicht halten.“ Koemans Vater zählt zu den besten niederländischen Fußballern in der Geschichte. Als Spieler wurde er 1988 Europameister, war lange Jahre für den FC Barcelona aktiv. Koeman zählt zu den torgefährlichsten Defensivspielern der Fußballhistorie. Als Trainer betreute Koeman bei der WM im Sommer die niederländische Nationalmannschaft . Nach der Niederlage gegen Marokko im Sechzehntelfinale erklärte der 63-Jährige seinen Rücktritt.
BVB-Transfer ausgeplaudert?
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Borussia Dortmund ist weiterhin an den Diensten von Marcel Reguła interessiert. In Polen geht man davon aus, dass der im Sommer gescheiterte Wechsel in den kommenden zwölf Monaten vollzogen (…)
FC Bayern: Sonderlob für Musiala
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Jan-Christian Dreesen, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München, findet für das Comeback von Jamal Musiala lobende Worte. Im ‚Doppelpass‘ bei ‚Sport1‘ sagte Dreesen über den Mittelfeldspieler: (…)