DFB-Team: Jürgen Klopp und der Problemfall Florian Wirtz

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Florian Wirtz gehört zu den besten deutschen Fußballern. In England sehen das allerdings nicht alle so – und so sieht sich Wirtz heftiger Kritik ausgesetzt. Einmal mehr steht Florian Wirtz im Rampenlicht – allerdings nicht sportlich. Nach einer durchwachsenen Leistung für Liverpool am Wochenende gegen Bournemouth (1:0) und seiner Auswechslung nach 71 Minuten bekam der deutsche Nationalspieler erneut die volle Breitseite einiger Kritiker zu spüren. Allen voran: Liverpool-Legende Jamie Carragher. „Das war eine der schlechtesten Leistungen, die ich je von ihm im Liverpool-Trikot gesehen habe“, sagte der TV-Experte. „Das ist einfach gar nichts. Da passiert überhaupt nichts.“ Und Carragher wurde noch deutlicher: „Ich mache mir Sorgen. Denn ich glaube nicht, dass Wirtz nicht in Form ist, seitdem er in Liverpool spielt. Ich glaube vielmehr, dass wir gerade einfach sehen, was er nun mal für ein Spieler ist.“ TV-Experte attackiert Wirtz: „Wäre nicht in meinem Team“ Vorgaben der Uefa: DFB muss Trikot zum Klopp-Debüt ändern Wirtz wechselte im Sommer 2025 für 125 Millionen Euro von Bayer Leverkusen nach Liverpool. Seine zweifellos vorhandene Weltklasse blitzte seither in England nur sporadisch auf. Er tut sich oft schwerer, als man sich das in Liverpool wohl erhofft hatte. Seine Bilanz im Reds-Trikot: Sieben Tore und elf Vorlagen in 55 Pflichtspielen. Ausbaufähige Werte, aber keine komplette Katastrophe, die Carragher in ihm zu sehen scheint. „Ich sehe einfach nicht, wie er einer anderen Mannschaft wehtun könnte. Und in gewisser Weise sollte solch ein Spieler eigentlich nur die Hälfte von dem kosten, was Liverpool für ihn bezahlt hat“, sagte er weiter. Kommt die Länderspielpause für Florian Wirtz da vielleicht genau richtig? Er steht im zweiten Aufgebot des 44-Mann-Kaders von Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp . Wirtz ist damit für die letzten zwei der vier anstehenden Nations-League-Spiele gegen Serbien und Griechenland vorgesehen. Jürgen Klopp scheint jedenfalls einen genauen Plan zu haben, wie er Wirtz wieder in die Spur bekommt. „Wir müssen dafür sorgen, dass Flo sich bei uns wohlfühlt und einfügen kann in das, was wir von ihm möchten“, sagte der Bundestrainer, „dass wir die ganze Aufmerksamkeit, die durch so einen Riesenwechsel aufkommt, in eine normale Bahn lenken. Bei uns darf er dann hoffentlich einfach Flo sein.“ Der erste Austausch mit dem 23-Jährigen sei „sehr gut, sehr angenehm“ gewesen, berichtete Klopp. Jürgen Klopp mit Lob für Florian Wirtz „Jetzt kennen wir uns. Der erste Schritt ist gemacht. Wir schreiben hier und da, wenn es was zu schreiben gibt, wenn ich ein Spiel gesehen habe, mir was gefallen hat oder aufgefallen ist, dann kann man schon mal eine Nachricht kriegen.“ Klopp lobte die hohen Laufwerte des Offensivspielers und betonte: „Die Bereitschaft ist absolut da. Wovon wir jetzt einfach mal wegmüssen, dass wir besondere einzelne Szenen sehen wollen. Das Mannschaftsspiel muss funktionieren. Wenn das Mannschaftsspiel funktioniert, kann jeder Einzelne glänzen.“ Wie Bayerns Jamal Musiala zählt Wirtz weiterhin zu den großen Hoffnungsträgern des deutschen Fußballs. Was bei den vergangenen zwei großen Turnieren noch nicht gelang, soll irgendwann kein Traum mehr sein: der nächste Titel für das DFB-Team. Angeführt von ebendiesem Duo. „Man muss damit zufrieden sein, dass er ein Spiel spielt, in dem er alles gegeben hat, aber keine Torbeteiligung hatte. Einfach dem Jungen das Gefühl geben: Das war heute mehr als in Ordnung. Das hat uns als Mannschaft geholfen. Wir haben 1:0 oder 2:0 gewonnen“, erklärte Jürgen Klopp. Meist laufe es aber anders. „Und dann sitzen alle Experten der Welt da und diskutieren, warum er immer noch nicht funktioniert hat“, schimpfte Klopp und meinte: „Es gibt genauso viele Gründe, zu sagen: Er funktioniert tadellos. Jetzt machen wir die nächsten Schritte gemeinsam.“ Ob Jürgen Klopp mit dieser Mahnung auch Jamie Carragher meinte, ist unklar. Aber wohl nicht ausgeschlossen. Carragher jedenfalls schob nach seiner Abrechnung mit Wirtz noch eine Forderung hinterher: „Wirtz wäre aktuell nicht in meinem Team. Gegen City (Liverpools nächster Gegner in der Premier League ist Manchester City , Anm. d. Red.) darf er nicht in der Mannschaft sein.“ Sollte Wirtz jedoch in der DFB-Elf überzeugen, würde das eventuell auch Jamie Carragher etwas besänftigen.

Dieser Spieler fehlt im Klopp-Kader

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Viele FT-User vermissen Nicolò Tresoldi (22/FC Brügge) im Kader der deutschen A-Nationalmannschaft. In einer Umfrage danach gefragt, welchen der nicht berufenen Spieler Bundestrainer Jürgen Klopp auf (…)

Klopp-E-Mail geleakt

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Jürgen Klopp will bei seiner Aufgabe als Bundestrainer offenbar auch die Ex-DFB-Stars ins Boot holen. An alle ehemaligen Nationalspieler schrieb der 59-Jährige eine E-Mail, die laut der ‚Bild‘ darauf (…)

Mourinho-Konsequenzen: Vini verliert Duell mit Mbappé

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Vinicius Junior bekommt in dieser Saison bei Real Madrid keinen Fuß an den Boden. Dazu wird immer deutlicher, dass das Zusammenspiel mit Kylian Mbappé einfach nicht funktioniert. Es droht der nächste (…)

Transfer-Kandidaten: Zwei Verlierer beim FC Bayern

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Der FC Bayern ist nach sieben Pflichtspielen noch ungeschlagen. Dennoch gibt es auch zwei Verlierer im Team des Deutschen Meisters.## Sacha Boey (26)
Der Rechtsverteidiger sollte und wollte im Sommer (…)

Mac Allister verrät Zukunftswunsch

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Alexis Mac Allister hat unterstrichen, dass er langfristig beim FC Liverpool spielen will. Gegenüber argentinischen Pressevertretern sagte der Mittelfeldspieler heute über eine mögliche (…)

Nationalmannschaft: Adidas verkündet Abschiedstrikot für den DFB

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Ab 2027 wird Nike die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ausrüsten. Der bisherige Sponsor Adidas lässt sich zum Abschied etwas Besonderes einfallen. Das grüne Retro-Trikot, mit dem die Nationalmannschaft beim Debüt von Bundestrainer Jürgen Klopp in den Niederlanden antritt, wird nicht das letzte DFB-Shirt in diesem Länderspieljahr sein. Wie der langjährige Ausrüster Adidas in einem prominent besetzten Werbeclip ankündigte, wird es zum Abschluss der Partnerschaft mit dem Deutschen Fußball-Bund im November noch ein neues Jersey geben. In dem Social-Media-Video debattieren unter anderem Jürgen Klinsmann , Philipp Lahm , Manuel Neuer , Florian Wirtz und Nia Künzer über das schönste Trikot in der DFB-Historie. Zum Ende sagt Weltmeister-Trainer Joachim Löw : „Das riecht nach Verlängerung.“ Im Internet kursieren angebliche Abbildungen des Shirts, das demnach schwarz mit goldenen Längsstreifen sein soll. Bayern-Star betroffen: DFB verkündet Änderung im Kader Ex-Bundesliga-Star: DFB-Gegner muss auf Topspieler verzichten Präsentiert wird das Trikot laut Adidas am 3. November. Getragen wird es von den DFB-Stars in jedem Fall am 16. November zum Abschluss der Gruppenphase der Nations League in Berlin gegen die Niederlande und eventuell auch schon drei Tage zuvor in Belgrad gegen Serbien. Ab 2027 ist Nike der Ausrüster der Nationalmannschaft. Am Donnerstag (20.45 Uhr im Liveticker bei t-online) spielt die DFB-Elf in Amsterdam gegen „Oranje“ in einem grünen Shirt, das dem WM-Ersatztrikot von 1990 nachempfunden ist. Die Heimspiele gegen Griechenland (27. September) und Serbien (1. Oktober) werden in dem weißen Trikot gespielt, das auch bei der WM in diesem Jahr zum Einsatz kam, bei der Partie in Griechenland (4. Oktober) trägt die Nationalmannschaft laut DFB-Angaben das aktuelle blaue Auswärtstrikot.

Nationalmannschaft: Leipzigs Brajan Gruda muss für Nations League absagen

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Mit 44 Spielern hat Bundestrainer Jürgen Klopp einen üppigen Kader für die Nations League nominiert. Auf einen Profi muss er allerdings nun verzichten. Das Nationalmannschafts-Debüt von Brajan Gruda verschiebt sich. Der Mittelfeldakteur von RB Leipzig hat sich im Bundesliga-Spiel bei Bayer Leverkusen (0:2) eine seitliche Bauchmuskelzerrung zugezogen. Der 22-Jährige muss nach Klubangaben in der Länderspielpause kürzertreten und kann deshalb auch nicht zur DFB-Auswahl reisen. Der DFB teilte mit, dass keine Nachnominierung geplant ist. Gruda war von Bundestrainer Jürgen Klopp für die Spiele am 1. Oktober in München gegen Serbien und am 4. Oktober in Thessaloniki gegen Griechenland nominiert worden.

FIFA-Meisterpokal der Frauen: Finale 2027 in Miami

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Der Austragungsort für den zweiten FIFA-Meisterpokal der Frauen steht fest. Im Südosten der USA wird Anfang kommenden Jahres ermittelt, wer auf Premieren-Sieger Arsenal folgt. Das weltbeste Frauenfußball-Clubteam wird im Januar 2027 in Miami ermittelt. Vier der besten Frauenclubs der Welt spielen dort im neuen Nu-Stadion, in dem der US-amerikanischen Fußballverein Inter Miami aus der Major League Soccer seine Heimspiele austrägt, um den interkontinentalen Titel, wie der Fußballweltverband FIFA bekanntgab. Das Finale und das Spiel um Platz drei finden dort am 31. Januar 2027 nach den Halbfinals statt. Beim FIFA-Meisterpokal der Frauen treten insgesamt die sechs amtierenden Kontinentalmeister gegeneinander an, um das weltbeste Frauenclubteam zu ermitteln. Im FC Barcelona als UEFA-Champions-League-Sieger und dem mexikanischen Club América als Concacaf-Champion stehen bereits zwei Teilnehmer der Finalrunde fest. Die weiteren Gegner müssen noch in zwei K.-o.-Runden ermittelt werden. Wer folgt als Titelträger auf Arsenal? Zunächst treffen die Meister aus Asien und Ozeanien aufeinander. Der Sieger dieser Partie spielt anschließend gegen den Titelträger aus Afrika. In Miami trifft der Gewinner dieses Duells dann im Halbfinale auf den bereits feststehenden Concacaf-Champion Club América. Das zweite Halbfinale bestreiten der ebenfalls bereits qualifizierte FC Barcelona als Champion aus Europa gegen den Sieger der südamerikanischen Copa Libertadores. Der FIFA-Meisterpokal der Frauen wurde 2024 vom FIFA-Rat beschlossen und findet jeweils in den Jahren statt, in denen keine Frauen-Club-WM ausgetragen wird. Die Premiere gewann Anfang vergangenen Jahres der Arsenal WFC beim Heimspiel in London. „Der FIFA-Meisterpokal der Frauen hat ein klares Ziel: den weltweit besten Clubs jährlich eine Plattform zu bieten, sich auf internationalem Niveau zu messen“, erklärte FIFA-Fußballdirektorin Jill Ellis.

Thomas Hitzlsperger offenbart jahrelange Qualen – „War echt die Hölle“

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Thomas Hitzlsperger wusste schon als Profi, dass er „anders“ ist. Nun blickt er auf eine schwere Zeit zurück. Der ehemalige Nationalspieler Thomas Hitzlsperger hat sich an die schwierige Zeit vor seinem Coming-out und damit verbundene körperliche Reaktionen erinnert. „Ich hatte so eine innere Anspannung, dass ich irgendwann angefangen habe zu schwitzen“, berichtete der Ex-Profi im NDR-Podcast „Wie geht’s? mit Robin Gosens“. „Auf einmal sitze ich da beim Mittagessen und fange an zu schwitzen.“ Mit „Mitte, Ende 20“ habe Hitzlsperger gemerkt, dass er nicht mehr in die Fußballwelt passe und die Kabine nicht mehr sein „Feld“ sei. „Ich bin anders, ich bin definitiv anders“, erinnerte sich der heute 44-Jährige. Er habe damals auch keine Lust gehabt, mit seinen Teamkollegen auszugehen, um eine Freundin kennenzulernen. Ihm sei vielmehr klar gewesen: „Ich will einen Freund kennenlernen, und das geht nicht.“ „Weg war nicht richtig“: Granit Xhaka kaufte gefälschten Impfpass Vorgaben der Uefa: DFB muss Trikot zum Klopp-Debüt ändern Zugespitzt habe sich die Situation nach seinem Wechsel nach Italien im Jahr 2010. „Eine Zeit lang ging das, und dann bin ich von Stuttgart zu Lazio Rom gewechselt, und da hat es mich dann echt zerrissen“, berichtete Hitzlsperger. In der Kabine sei er von seinen Teamkollegen nach Familie, Frau und Kindern gefragt worden. „Ich dachte, ich muss raus hier.“ Auch die neue Sprache und das ungewohnte Umfeld hätten die Situation erschwert. „Ich kann dem Trainer nicht erklären: ‚Ich habe ein Problem, habe massive Ängste, und schwul bin ich auch noch.‘ Das lief nicht. Das halbe Jahr in Rom war echt die Hölle“, erklärte Hitzlsperger über seine Zeit in Rom. Seine Karriere habe er in diesem Alter aber nicht ohne „offensichtlichen Grund“ beenden können, und habe dann „schon ein, zwei Jahre einiges ausgehalten“. Dennoch sei ihm klar gewesen: „Du kannst es nicht mehr verdrängen.“ Coming-out kostete ihn Jahre Zuvor habe er seine sexuelle Orientierung eine „Zeit lange geleugnet“, erklärte der Ex-Fußballer. Nach seiner Kindheit in einem katholischen Elternhaus habe er gedacht, „eines der schlimmsten Dinge ist, schwul zu sein und dann trifft es mich“. Nachdem er sich dies selbst eingestanden habe, seien auch die ersten Gespräche in seinem Freundes- und Familienkreis positiv verlaufen. Doch der Schritt an die Öffentlichkeit blieb für ihn lange unvorstellbar. „Ich konnte mir nie vorstellen, dass, in dem Moment, wo ich das öffentlich oder in der Kabine ausspreche, ich dann noch gut Fußball spielen kann“, berichtete Hitzlsperger. Er habe aber auch keinesfalls „vor einer großen Öffentlichkeit scheitern“ wollen. Den richtigen Zeitpunkt für das öffentliche Coming-out zu wählen, habe ihn Jahre gekostet, so Hitzlsperger, der seine Homosexualität schließlich erst nach seiner aktiven Karriere öffentlich machte. Er beendete seine Laufbahn 2013.