2026 ist schon jetzt das beste Jahr in der Karriere von Alexander Zverev. Im Saisonendspurt bleiben ihm aber noch ein paar Ziele. Dafür muss zuerst sein Akku aufgeladen werden. Alexander Zverev fühlt sich urlaubsreif. „Ich bin kein Roboter“, sagte der deutsche Tennisstar lächelnd nach seinem Halbfinal-Aus beim Masters in Shanghai. „Ich bin ein Mensch, ich werde müde.“ Nach rund 80 Matches in diesem Jahr gönnt sich die designierte Nummer eins der Tennis-Welt eine kleine Pause. „Ich fahre nach Hause und werde nicht trainieren“, kündigte Zverev an: „Auf jeden Fall werde ich mir ein paar Tage frei nehmen.“ Danach greift er wieder an, denn er hat im Erfolgsjahr 2026, in dem er sich den Traum vom Grand-Slam-Triumph gleich zweimal erfüllen konnte, noch ein paar Ziele. Regenerieren Beim Vielspieler ist allmählich der Akku leer. Bei der 7:5, 4:6, 3:6-Niederlage gegen den Spanier Alejandro Davidovich Fokina habe er sich energielos gefühlt, verriet der 29-Jährige. Im Laufe des Turniers kämpfte er auch mit Knöchelproblemen. Sein Körper verlangt eine Pause. „Nach den US Open hatte ich insgesamt einen Tag frei“, sagte der zweimalige Grand-Slam-Champion. Jetzt will er sich mehr als eine Woche Auszeit gönnen – mindestens. Dann steht das ATP-Turnier in Wien an. „Aber ich muss abwarten, wie mein Körper reagiert“, meinte Zverev. Aufgrund seiner Vorgeschichte mit dem mehrfachen Bänderriss im rechten Fuß 2022 will er nichts riskieren. Offiziell Nummer eins werden Schon jetzt ist klar, dass Zverev den Tennis-Thron besteigen und als Nummer eins die Saison beenden wird. Durch das verpasste Shanghai-Finale kann er aber noch nicht beim Turnier in Wien am Italiener Jannik Sinner vorbeiziehen. Frühestens nach dem Masters in Paris könnte das der Fall sein, also in der am 9. November aktualisierten Weltrangliste. An Zverev als 30. Weltranglistenersten der Tennis-Geschichte gibt es aber kein Vorbeikommen mehr. Das liegt auch daran, dass Sinner aufgrund seiner Knieprobleme die Saison vorzeitig beendet hat und die vielen aus dem Herbst des Vorjahres errungenen Punkte nicht verteidigen kann. Da auch Spaniens Tennis-Ass Carlos Alcaraz lange verletzt ausfiel, wird in der Szene debattiert, wie verdient Zverevs Sprung an die Spitze ist. Der Hamburger wird versuchen wollen, die Skeptiker mit guten Leistungen im Saisonendspurt zu überzeugen. Boris Becker , der bislang einzige deutsche Weltranglistenerste bei den Männern, ist längst überzeugt: „Er wird zu Recht und hochverdient die neue Nummer eins der Welt.“ ATP-Krone holen Gewinnt Zverev die ATP Finals in Turin Mitte November, wäre das ein großes Zeichen. Schon zweimal konnte der Olympiasieger von 2021 beim Prestigeturnier der acht besten Spieler triumphieren. „Das ist immer etwas ganz Besonderes“, sagte Zverev über die Bedeutung des Events. Im Vorjahr war Zverev in der Gruppenphase ausgeschieden, die beiden Finalisten Sinner und Alcaraz schienen damals spielerisch Lichtjahre von ihm entfernt. Seitdem hat sich viel verändert – und das will Zverev beweisen. Im Idealfall damit, dass er dort Alcaraz schlägt. Davis-Cup-Triumph feiern Zverev will in diesem Jahr auch unbedingt im Davis Cup triumphieren. Er hatte im Duell mit Kroatien maßgeblichen Anteil daran, dass das deutsche Team die Finalrunde in Bologna vom 24. bis 29. November erreichen konnte. Die Zeit drängt. „Wir als deutsche Mannschaft werden irgendwann älter“, sagte Zverev.
„Kein Roboter“: Zverevs verbleibende Ziele im Erfolgsjahr
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Tresoldi-Transfer wird zur Chefsache
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Spätestens nach seinem Dreierpack gegen Inter Mailand ist Nicolò Tresoldi in aller Munde. Der Poker um den deutschen U21-Nationalspieler nimmt Fahrt auf.„Sein Traum ist es, das Trikot des AC Mailand (…)
FC Bayern: Ralf Fährmann sieht Urbig als Neuer-Nachfolger „kritisch“
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Aktuell ist Manuel Neuer noch die Nummer eins des FC Bayern, doch es stellt sich die Frage, wie lange noch. Ralf Fährmann hat dazu eine klare Meinung. Für Ralf Fährmann ist klar, wer zumindest auf absehbare Zeit das Tor des FC Bayern München hüten sollte. „Ich sehe das mit Jonas Urbig sehr kritisch. Wir reden über Bayern München . Da reicht es nicht, ein perfekter Torhüter zu sein. Da brauchst Du eine Aura, eine Strahlkraft“, so der ehemalige Torwart des FC Schalke 04 im „Doppelpass“ auf Sport1. Als Beispiel nannte Fährmann den Ex-Bayern-Keeper Yann Sommer . Dieser sei ebenfalls ein „hervorragender Torwart, wurde in München aber auch kritisch gesehen“. Von Januar bis August 2023 spielte Sommer für den deutschen Rekordmeister, weil Manuel Neuer verletzt ausfiel. Im Vergleich dazu sagt Fährmann: „Da sieht man, welche Klasse Manuel hat. Selbst wenn er nur noch auf 80, 90 Prozent kommt.“ Luis Diaz: Dieser Bayern-Plan steckt dahinter „Urlaub gebucht?“: So überraschte Klopp den DFB-Newcomer Fährmann wollte seine Worte aber nicht als Kritik an dem 23-jährigen Urbig verstanden wissen, viel mehr geht es ihm um das Standing Neuers. „Diese Erfahrung und Präsenz sehe ich bei Urbig noch nicht. Die Bayern haben den Anspruch, einen Weltklasse-Torwart im Kasten zu haben und nicht einen, der es noch werden möchte.“ Deswegen glaubt Fährmann, nach Neuers Karriereende wird sich der Klub noch einen neuen, international erfahrenen Torwart holen. Da hakte allerdings t-online-Kolumnist Stefan Effenberg ein. „Das glaube ich nicht. Urbig hat bereits auf höchstem Niveau gespielt – in der Bundesliga , der Champions League und auch der Nationalmannschaft – deswegen gehört er zum höchsten Regal“, so Effenberg. In dieser Saison ist Neuer die Nummer eins der Münchner, Urbig bekommt aber einige Spiele. Es ist wahrscheinlich, dass die laufende Spielzeit Neuers letzte sein wird. Derzeit steht Urbig im Tor, weil Neuer am Fuß verletzt ausfällt.
3. Liga: Fortuna Düsseldorf entlässt Trainer Alexander Ende
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Für Fortuna Düsseldorf läuft es nach dem Abstieg in die 3. Liga nicht wie erhofft – im Gegenteil. Nun steht eine wichtige Personalentscheidung fest. Fortuna Düsseldorf hat sich von Trainer Alexander Ende getrennt. Dies gab der aktuelle Drittligist am Sonntagmittag bekannt. Mit Ende muss auch Assistent Zlatko Muhović gehen. Auch Endes Nachfolger steht bereits fest: U23-Trainer Jens Langeneke werde bis auf Weiteres die Verantwortung für die Profi-Mannschaft übernehmen. Zweitliga-Absteiger Düsseldorf steht nach zehn Spieltagen in der 3. Liga aktuell auf Rang 10. Ex-Keeper über Urbig beim FC Bayern : „Sehe das kritisch“ Mit 40 Jahren: Ex-Boxer ist tot „Wir bedanken uns bei Alexander Ende und Zlatko Muhović für ihren Fleiß und ihren Einsatz für Fortuna. Gleichzeitig sind wir nach eingehender Analyse zu der Überzeugung gelangt, dass wir jetzt einen neuen Impuls setzen müssen“, sagte Sportvorstand Samir Arabi und ergänzte: „Jens Langeneke kennt den Verein bestens und hat es sich mit seiner Arbeit und Leidenschaft verdient, die Mannschaft bis auf Weiteres zu übernehmen.“ „Bedauere die Entscheidung“ Nach dem bitteren Abstieg haben die Düsseldorfer nach zehn Spieltagen in der 3. Liga 14 Punkte auf dem Konto und liegen nur im Tabellenmittelfeld. „Ich respektiere die Entscheidung des Vereins, bedauere sie aber auch gleichzeitig. Ich hatte den festen Glauben, dass die Arbeit und die Entwicklung der letzten Wochen uns zum gemeinsamen Ziel geführt hätten“, wird Ende in der Vereinsmitteilung zitiert. Langeneke war 2006 als Spieler zur Fortuna gekommen und ist seit 2015 in verschiedenen Trainerpositionen in Fortunas Nachwuchsleistungszentrum aktiv. „Wir wissen alle, in welcher Situation wir uns befinden. Jetzt geht es darum, Verantwortung zu übernehmen, die Kräfte zu bündeln und auf dem Platz Überzeugung zu zeigen. Ich kenne den Verein, ich kenne die Menschen und weiß, was Fortuna bedeutet“, sagte Langeneke. Am kommenden Samstag gastieren die Düsseldorfer bei Hansa Rostock.
Treus klare Meinung zu Klopp
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Der Rechtsverteidiger des SC Freiburg, Philipp Treu, zeigt sich begeistert von Bundestrainer Jürgen Klopp. Gegenüber der ‚Bild‘ sagt der 25-Jährige: „Man spricht immer von ihm als Menschenfänger. Das (…)
Lange raus: Chelsea verkündet Martínez-Diagnose
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Torhüter Emiliano Martínez (34) wurde nach seiner Verletzung im gestrigen Spiel gegen den FC Everton (2:0) erfolgreich operiert. Wie der FC Chelsea offiziell mitteilt, hatte sich der Keeper einen (…)
Nicolò Tresoldi vor DFB-Entscheidung: Sein Opa trainierte einen Weltstar
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Nicolò Tresoldi löst ein Wettbieten zwischen dem DFB und dem italienischen Verband aus. Obwohl er die deutschen Nachwuchsmannschaften durchlief, hat er eine besondere Beziehung zum italienischen Fußball. Mit starken Leistungen bei der deutschen U21-Nationalmannschaft und zuletzt auch in der Champions League hat Nicolò Tresoldi nicht nur auf Klubebene Interesse auf sich gezogen. Seit Wochen ist die Entscheidung, für welche A-Nationalmannschaft der gebürtige Italiener künftig auflaufen wird, Diskussionsthema in deutschen und italienischen Medien. Zwar spielte der Stürmer für die deutschen Nachwuchs-Nationalmannschaften, zum italienischen Fußball hat der Sohn einer argentinischen Mutter aber enge familiäre Beziehungen. Sein Vater Emanuele Tresoldi spielte in den 1990er-Jahren als Linksverteidiger unter anderem für Atalanta Bergamo in der Serie A. „Er ist mein größtes Vorbild“, sagte Nicolò Tresoldi einmal in einem Interview. Seinen Herzensklub hat er aber unabhängig von der Karriere seines Vaters gewählt. Tresoldi ist bekennender Fan der AC Mailand . Und das liegt an seinem Opa. Tresoldi: „Mein Opa war der Golflehrer von van Basten (Marco van Basten war niederländischer Nationalspieler, Anm. d. Red.) und hat mir viel von ihm erzählt.“ Die gemeinsamen Besuche im San Siro entfachten seine Begeisterung für den Klub weiter. Sein Vater erinnerte sich im Gespräch mit der „Gazzetta dello Sport“: „Er hatte sich in Kakà, Inzaghi und Pato verliebt, und es war unmöglich, ihn davon abzubringen.“ Vom Tennis-Ass zum Fußballprofi Fußball war für Tresoldi selbst zunächst aber nicht die erste Wahl. Als Jugendlicher gehörte er zu den drei besten Tennisspielern seines Jahrgangs und war Teil der italienischen Nationalmannschaft . Als Nicolò Tresoldi 13 Jahre alt war, zog die Familie dann aber nach Hannover. Seine Mutter trat dort eine Stelle am Flughafen Langenhagen an. Schiedsrichter greift ein: Tennis-Star meckert Ballkind an Nach Hasswelle: Wolfsburg-Star deaktiviert Instagram-Profil Den Weg zu Hannover 96 ebnete der Sportkoordinator einer Partnerschule des Klubs, der ihn für ein Probetraining empfahl. Mit 15 Jahren begann Tresoldi seine Ausbildung bei 96. Heute hängt sein Trikot in der Legenden-Galerie des Klubs. Sein Profidebüt gab er 2022 mit 17 Jahren unter dem heutigen Hertha-Trainer Stefan Leitl . In 80 Spielen für die Niedersachsen kam er auf 14 Tore und sechs Vorlagen. Im Sommer 2025 wechselte er zu Club Brügge. In Belgien wurde er in seiner ersten Saison mit 19 Pflichtspieltoren Torschützenkönig und half dem Klub zum 20. belgischen Meistertitel. Drei Verbände, eine Entscheidung Tresoldis Herkunft macht ihn für gleich mehrere Nationalverbände interessant. Als Sohn eines Italieners und einer Argentinierin, aufgewachsen in Italien und ausgebildet in Deutschland, könnte er für alle drei Länder auflaufen. Derzeit spielt er für die deutsche U21 – und steht kurz vor einem Rekord: Zwei Treffer fehlen ihm noch, um Pierre Littbarskis Bestmarke von 18 Toren einzustellen. Seine endgültige Entscheidung will Tresoldi erst im Sommer 2027 treffen, nach der U21-EM, die er mit Deutschland bestreiten möchte. Sowohl Bundestrainer Jürgen Klopp als auch Italiens Nationaltrainer Roberto Mancini haben bereits Kontakt zu ihm aufgenommen. Nach seinem Dreierpack gegen Inter Mailand zuletzt in der Champions League äußerte sich Tresoldi zurückhaltend: „Ich habe mit den Leuten gesprochen, mit denen ich sprechen musste: Klopp, Mancini, dem deutschen und dem italienischen Verband. Ich habe ihnen meinen Standpunkt dargelegt, und sie wissen Bescheid. Mal sehen.“ Emanuele Tresoldi lässt die Frage ebenfalls offen. Im Gespräch mit der „Gazzetta dello Sport“ beschreibt er die Komplexität Entscheidung: „Sicher, ich bin Italiener, und Nicolò ist es auch – von Geburt an und durch seine Familie. Aber es gibt Verbindungen der Dankbarkeit, die man unmöglich ignorieren kann. Er ist dort aufgewachsen, spricht vier Sprachen, ist ein Weltbürger. In jedem Fall wird er jemanden enttäuschen. Aber man muss seine Entscheidung respektieren.“
FC Chelsea: Weltmeister meldet sich nach heftigem Crash aus dem Krankenhaus
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Ein Kopfstoß in der 75. Minute zwang Emiliano Martínez auf die Trage. Nun gibt der Torhüter Entwarnung – und denkt dabei vor allem an das Ergebnis. Der FC Chelsea muss mehrere Wochen lang auf den argentinischen Nationaltorwart Emiliano Martínez verzichten. Der Weltmeister von 2022 hat sich am Samstag beim 2:0 (0:0)-Auswärtssieg über den FC Everton bei einem Zusammenprall mit Everton-Verteidiger Jarrad Branthwaite einen Kieferbruch zugezogen. Der 34-Jährige ist bereits operiert worden. „Die Operation ist gut verlaufen. Das Wichtigste ist, dass wir gewonnen und zu null gespielt haben“, schrieb Martínez in den Sozialen Medien und postete ein Foto aus dem Krankenbett. In der 75. Minute prallten Martínez und Branthwaite bei einem Zweikampf mit den Köpfen zusammen und sanken zu Boden. Das Spiel wurde rund zehn Minuten unterbrochen, während der Chelsea-Keeper auf dem Platz medizinisch versorgt wurde. Beim Abtransport konnte er seine Arme bewegen. Branthwaite stand nach einer Behandlung eigenständig auf und spielte weiter. Für Martínez kam Mike Penders ins Tor. Der Keeper feierte damit sein Debüt in der Premier League . Zunächst war eine schwere Kopfverletzung nicht ausgeschlossen worden. Aus dem Krankenhaus meldete sich der argentinische Weltmeister von 2022 mit einem Selfie, auf dem er drei Finger zeigte. Das Bild galt wohl als Anspielung auf den 2:0-Auswärtssieg. „Vielen Dank an alle für die Nachrichten, die Operation ist gut verlaufen“, schrieb Martínez dazu. Er kündigte an, „schon bald wieder da“ zu sein.
Bayer 04: Bittere Pille für Boniface
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Trotz der Ausfälle von Christian Kofane (20) und Martin Terrier (29) ist Victor Boniface (25) keine Option für die Startelf bei Bayer 04 Leverkusen. Auf der Pressekonferenz vor dem heutigen (…)
Boxen: Mit nur 40 Jahren – Boxer Denis Boytsov ist tot
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Denis Boytsov galt einmal als eines der größten Schwergewichtstalente der Welt. Nun ist der Russe im Alter von 40 Jahren gestorben. Der frühere Schwergewichtsboxer Denis Boytsov ist im Alter von 40 Jahren gestorben. Das Sportzentrum der russischen Region Orjol teilte mit, ein gelöstes Blutgerinnsel habe zum Tod geführt. Boytsov stand zunächst beim Hamburger Boxstall Universum unter Vertrag, später beim Berliner Veranstalter Sauerland Event. In 37 Profikämpfen gewann er 36 Mal, 27 davon vorzeitig. Im Juli 2013 führte er die WBO-Rangliste der Schwergewichte als Nummer eins hinter Weltmeister Wladimir Klitschko an. FC Bayern: Das ist der Plan mit Luis Diaz „Urlaub gebucht?“ So überraschte Klopp den DFB-Newcomer Im November 2013 verlor Boytsov gegen den Australier Alex Leapai. Leapai schickte ihn zweimal zu Boden und gewann nach Punkten. Diese einzige Niederlage in Boytsovs Profikarriere kostete ihn seinen Platz unter den offiziellen Herausforderern um den Weltmeistertitel. Stattdessen bekam Leapai den WM-Kampf gegen Klitschko. Boytsov gewann zwar noch drei weitere Kämpfe, kehrte aber nicht mehr in die Weltspitze zurück. 2015 wurde Boytsov bewusstlos auf den Gleisen in einem Berliner U-Bahn-Tunnel gefunden. Seine Wohnung lag nur wenige Hundert Meter entfernt. Der damals 29-Jährige kam mit Kopf- und Handverletzungen in die Berliner Charité, wurde notoperiert und anschließend ins Koma versetzt. Danach konnte er weder gehen noch sprechen. Wie er in den Tunnel gelangte, blieb ungeklärt. Die Berliner Polizei ging nach Auswertung von Zeugenaussagen und Videoaufnahmen von einem Unfall aus.