Juventus empfängt am dritten Spieltag der Europa League Stade Rennes. Dabei tut sich die „alte Dame“ schwer – trotz einer überzeugenden Vorstellung des Deutschen. Dämpfer für Juventus Turin : Der italienische Rekordmeister ist am Dienstag in der Europa League gegen Stade Rennes nicht über ein 2:2 hinausgekommen – und doch gab es einen Lichtblick, auch aus deutscher Sicht. Denn der im Sommer nach Turin gewechselte deutsche Nationalspieler Nick Woltemade lief gegen die Franzosen zu Bestform auf. Der Angreifer bereitete erst den frühen Führungstreffer vor – und traf in der zweiten Spielhälfte dann auch noch per Elfmeter zum Endstand, rettete die „alte Dame“ damit vor einer Pleite. Bereits in der 6. Minute legte Woltemade mit einem präzisen Pass den Treffer von Mehmet Zeki Celik auf. Rennes drehte die Partie jedoch: Musa Al-Taamari glich in der 15. Minute aus, Boulaye Dia brachte die Franzosen kurz vor der Pause per Handelfmeter in Führung (43.). Woltemade hatte aber die Antwort für Juventus parat und stellte in der 67. Minute ebenfalls vom Elfmeterpunkt auf 2:2. Duo verletzt ausgewechselt: Fallen zwei Bayern-Stars länger aus? Bei möglicher Titel-Aberkennung: Ehemaliger ManCity-Star vor Tattoo-Dilemma Juventus liegt nach dem Unentschieden mit sieben Punkten auf Rang sechs der Europa-League-Tabelle. Die Italiener können jedoch je nach Ausgang der späteren Partien noch abrutschen und möglicherweise den Spieltag außerhalb der Top-Acht beenden. Eine Platzierung unter den ersten Acht würde eine direkte Qualifikation für das Achtelfinale der Europa League bedeuten. Für Woltemade war es der vierte Scorerpunkt in drei Europa-League-Spielen. In der Serie A wartet der Angreifer noch auf seinen ersten Treffer, allerdings kam er dort bislang ausschließlich als Einwechselspieler zum Einsatz. Juventus liegt in der Liga auf Platz acht und hat auf das Spitzenduo Inter Mailand und Lazio Rom bereits acht Punkte Rückstand.
Europa League: Juventus lässt Punkte liegen – Woltemade glänzt trotzdem
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Transferzeugnis: Nur ein Treffer bei ManUnited
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Manchester United legte den schlechtesten Pflichtspielstart der Vereinsgeschichte hin und Trainer Michael Carrick wackelt bereits gewaltig. Auch die Neuzugänge gehören zu den Problemen – mit einer (…)
Europa League: Hoffenheim gelingt Befreiungsschlag
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Die TSG gewinnt zum ersten Mal in der laufenden Europa-League-Saison. Gegen ein enttäuschendes Olympique Lyon brachte Hoffenheims Rekordtorschütze seine Mannschaft auf die Siegerstraße. Die TSG Hoffenheim hat nach dem überlebenswichtigen Sieg am vergangenen Wochenende gegen Gladbach den nächsten Dreier eingefahren. Gegen den französischen Tabellenführer Olympique Lyon zeigten die Kraichgauer eine konzentrierte Leistung und gewannen mit 3:0 (1:0). Die Hoffenheimer holten somit den wettbewerbsübergreifend ersten Heimsieg 26/27. In einer von der Verletzung von Lyons Startelfdebütanten Steeve Kango überschatteten ersten Halbzeit passierte lange nicht viel. Dann lupfte Andrej Kramarić den Ball nach Chaos in Lyons Sechzehner über Gästetorwart Dominik Greif hinweg (45.+4). Kurz nach der Pause erhöhte Hoffenheim in Person von Adam Daghim (49.). In der Schlussphase erzielte der eingewechselte Adam Hložek die Entscheidung mit seinem Treffer zum 3:0 (83.). Mehr in Kürze.
Conference League: Bittere Freiburg-Pleite in Monaco – Brunner trifft
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Die Breisgauer verzweifeln zeitweise an den Gastgebern, bei denen ein früherer BVB-Profi Aufsehen erregt. Die Entscheidung fällt spät. Erste Europapokal-Niederlage der laufenden Saison für den SC Freiburg : Am zweiten Spieltag der Conference League verlor die Mannschaft von Trainer Julian Schuster unglücklich mit 0:3 (0:1) bei der AS Monaco . DFB-Talent Paris Brunner mit einem sehenswerten Solo (45.+2), Lamine Camara (83.) und Ansu Fati (90.+2) trafen zum etwas zu hohen Sieg für die Gastgeber, die aus wenigen Chancen viel machten, während Freiburg trotz optischer Überlegenheit über Phasen des Spiels offensiv ohne Durchschlagskraft blieb. Europa League: Woltemade rettet Juventus gegen Außenseiter Heftiger Kopftreffer: Ex-BVB-Keeper vom Platz getragen Für die Elf von SC-Trainer Julian Schuster war es nach dem 1:2 in der Bundesliga bei Bayer Leverkusen die zweite Pleite in Folge. Auf vier Positionen hatte Schuster seine Startelf im Vergleich zum Leverkusen-Spiel verändert. Vincenzo Grifo , Yuito Suzuki, Lukas Kübler und Max Rosenfelder rückten neu ins Team für Philipp Treu, Derry Scherhant, Keisuke Goto und Philipp Lienhart (Belastungssteuerung), der erst gar nicht mit nach Monaco gereist war. So lief das Spiel: Schon nach einer Viertelstunde war Schuster zu einem weiteren personellen Eingriff gezwungen. Für den defensiven Mittelfeldspieler Yannik Engelhardt ging es nach einem Zusammenprall mit Monacos Camara nicht weiter, Patrick Osterhage kam. Während die rund 800 mitgereisten Fans aus Freiburg im halbleeren Stadion klar den Ton angaben, waren auf dem Rasen die Monegassen etwas engagierter und vor allem zielstrebiger. Bei Chancen von Mamadou Coulibaly und Brunner Mitte der ersten Halbzeit rettete jeweils SC-Torwart Mio Backhaus. Eine geniale Idee hatte dann U21-Nationalspieler Brunner. Frech lupfte der 20-Jährige den Ball über den schwerfälligen Rosenfelder, legte ihn sich anschließend per Kopf selbst in den Lauf und vollendete stark mit links. Es war bereits Brunners achtes Saisontor im neunten Pflichtspiel. Die Pausenführung ging in Ordnung. Echte Chancen konnten die Freiburger in den ersten 45 Minuten überhaupt nicht kreieren. Auf den keinesfalls schlechten, aber zu passiven Auftritt reagierte Schuster und beorderte mit Wiederanpfiff Lucas Höler für Suzuki in die Offensive. Freiburg suchte vergeblich nach Lücken Den Ausgleich auf dem Fuß hatte zunächst ein Abwehrspieler: Kübler scheiterte nach einem Eckstoß gleich zweimal aus kurzer Distanz. Auf der Gegenseite verpasste Brunner sein zweites Tor, Backhaus parierte den flachen Abschluss. Mit der Hereinnahme der Nationalspieler Treu und Scherhant, die nach etwas über einer Stunde für Makengo und den blassen Grifo kamen, wollte Schuster den Druck auf das vom früheren Bundesliga-Torhüter Lukáš Hrádecký gehütete AS-Tor erhöhen. Viele Eckstöße erarbeitete sich der Sport-Club in der Folge, allerdings ohne nachhaltigen Erfolg. Monacos Fürst Albert schaute von der Tribüne aus zu, wie der Bundesliga-Dritte vergeblich nach Lücken in Monacos stabiler Defensive suchte. Der von Filipe Luís betreute Tabellenfünfte der französischen Ligue 1, inzwischen mit dem früheren Barça-Talent Fati auf dem Feld, setzte quasi nur noch auf Konter. Warmen Applaus gab es für Brunner, der in der 79. Minute den Platz verließ. Von außen sah der gebürtige Dortmunder Brunner die Entscheidung: Nach einem Freiburger Ballverlust im Mittelfeld scheiterte Fati zunächst noch an Backhaus, Camara machte im Nachschuss alles klar. In der Nachspielzeit durfte dann auch Fati jubeln, als er Ginter im Strafraum täuschte und trocken abschloss.
Deutsches City-Talent Samba vor Winter-Leihe?
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Floyd Samba kratzt bei Manchester City am Profikader. Im Winter könnte der deutsche U19-Nationalspieler den Umweg über eine Leihe nehmen.Immerhin zwei Einsätze hat Floyd Samba (17) in dieser Saison (…)
Roman Bürki: Ex-BVB-Keeper Bürki schwer verletzt vom Platz transportiert
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Im US-Pokalfinale kommt es zu einem folgenschweren Zusammenprall. Im Mittelpunkt: der frühere Dortmunder Torwart Roman Bürki. St. Louis City ist neuer US-Pokalsieger. Der Klub gewann das Cup-Endspiel am Mittwoch gegen Columbus Crew mit 5:3 nach Elfmeterschießen, im Spiel gab es zuvor keine Tore. Doch ein Leistungsträger von St. Louis konnte beim Erfolg nicht bis zum Schluss dabei sein – das Spiel wurde nämlich von der schweren Verletzung eines alten Bekannten aus der Bundesliga überschattet: Roman Bürki musste mit einer Trage vom Platz gebracht werden. Außenseiter ohne Chance: Leverkusen siegt locker „Hallo, Welt“: Ex-Nationalspieler ist wieder Vater geworden Das war passiert: In der 70. Minute des Spiels lief Bürki aus dem Tor, um einen Ball abzufangen – und prallte dabei voll mit Columbus-Stürmer Anass Zaroury zusammen, wurde von dessen Knie wuchtig am Kopf getroffen. Bürki blieb auf dem Rasen liegen, medizinische Betreuer kamen sofort auf den Platz. Nach minutenlanger Behandlungspause stand fest: Es geht für den 35-Jährigen nicht mehr weiter. Der Schweizer wurde vom Rasen transportiert und direkt ins Krankenhaus gebracht. Bürki-Ersatz wurde zum Helden Positiv dabei: Sein Klub St. Louis teilte später mit, dass Bürki bei Bewusstsein sei und Gefühl in allen Extremitäten habe. Für Bürki wurde Ersatzkeeper Ben Lundt eingewechselt – und der wurde mit einem gehaltenen Strafstoß im Elfmeterschießen letztlich zum Helden. Bürki stand von 2015 bis 2022 für Borussia Dortmund im Tor und gewann mit dem BVB zweimal den DFB-Pokal. Nach seinem Abschied aus Dortmund wechselte der Schweizer zu St. Louis City in die USA.
Union-Talent Gray vor schwieriger Entscheidung
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Mekhi Gray lässt sich offen, für welchen Verband er künftig auflaufen wird. Neben der deutschen besitzt der 19-jährige Stürmer von Union Berlin auch die jamaikanische Staatsangehörigkeit. „Mit sechs (…)
Vor der möglichen Krönung: Antonelli will nicht dran denken
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Es kann Sonntag so weit sein: Weltmeister der Formel 1. Und das mit 20 Jahren und damit jünger als je einer vorher. Wie er an das Wochenende herangeht, erklärt Kimi Antonelli auf seine Weise. Kimi Antonelli versucht, die Chance auf seinen ersten Weltmeister-Titel bereits beim Großen Preis der USA an diesem Sonntag auszublenden. „Es ist verrückt, wenn du daran denkst, deswegen will ich nicht daran denken“, sagte der 20 Jahre Italiener von Mercedes, der je nach Rennausgang in Austin (21.00 Uhr MEZ/Sky) als jüngster Champion der Formel 1 feststeht. Er würde Sebastian Vettel ablösen, der 2010 mit 23 den ersten seiner am Ende vier Titel geholt hatte. Gewinnt Antonelli auf dem Circuit of The Americas und Teamkollege George Russell kommt nicht über Platz neun und Rekordweltmeister Lewis Hamilton im Ferrari über Position fünf hinaus, ist dem Jungstar aus Bologna der Titel in den noch ausstehenden Rennen nicht mehr zu nehmen. Das sagt Hamilton „Er verdient es einfach, Weltmeister zu werden“, sagte Hamilton, neben Antonelli sitzend auf dem roten Pressekonferenz-Sofa. Der nicht mal halb so alte Italiener hatte das Cockpit nach dem Weggang des mittlerweile 41 Jahre alten Briten zur Saison 2025 zu Ferrari bei den Silberpfeilen bekommen. Mit einem Grinsen hatte Hamilton auch noch einen Rat parat: „Mach langsam.“ Antonelli betonte indes, dass natürlich ein Traum wahr würde, wenn es klappt. Und er erzählte auch, dass sein Vater nicht nur sein „Fels“ sei, sondern in den Anfängen gar nicht wollte, dass der Sohn in den Rennsport einsteigt. „Als ich klein war, bevor alles richtig begonnen hat, wollte er nicht, dass ich Rennen fahre“, sagte er. Der Sport könne schon mal grausam sein, zudem sei es auch finanziell eine Herausforderung.
Leipzig vor 50-Millionen-Doppelschlag
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RB Leipzig steht wohl vor der festen Verpflichtung eines Duos. Rund 50 Millionen Euro werden dafür fällig.Brajan Gruda (22) und Neil El Aynaoui (25) gehören bei RB Leipzig zu den wichtigen Säulen. (…)
NFL: Nazi-Vorwürfe – Atlanta Falcons blamieren sich mit Logo-Design
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Das NFL-Team der Atlanta Falcons präsentiert in den sozialen Medien ein neues Klub-Emblem. Die Reaktionen fallen einhellig aus. Diese Image-Aktion ist nach hinten losgegangen für die Atlanta Falcons. Das traditionsreiche Football-Team der NFL hat am Mittwoch ein neues Logo und eine neue Farbgebung für seine Social-Media-Auftritte präsentiert – und sich damit ordentlich blamiert. Denn der Tenor der Reaktionen ist eindeutig: Der Klub habe den neuen Auftritt in Design und Farben der Nazi-Ästhetik entlehnt. Zu sehen ist ein schwarzer Falke auf einem Hintergrund mit roten, schwarzen, weißen und goldenen Streifen. Tatsächlich war der Falke in dieser Form bereits zwischen 1966 und 1989 Logo des Klubs, im Kontext mit der neuen Farbgestaltung aber entsteht eine neue, unangenehme Konnotation. „Hallo, Welt“: Ex-Nationalspieler ist wieder Vater geworden Nach Tod dreier Stuten: Reitsport-Legende setzt Belohnung aus Und so müssen die Falcons eine Menge scharfer Kritik, aber auch Spott über sich ergehen lassen. „Ich muss sagen, ich habe nicht damit gerechnet, heute morgen aufzuwachen, um zu sehen, dass die Atlanta Falcons Polen überfallen wollen“, schrieb ein User bei X. Noch einer fragte ironisch: „Ich habe nicht das Geld für ein Trikot, aber könnt Ihr vielleicht damit anfangen, passende Armbinden zu verkaufen?“. „Macht jetzt Hugo Boss Eure Teamkleidung?“ fragte ein weiterer in Anlehnung an die unrühmliche Geschichte des Designers in der Nazi-Zeit. Bei Instagram meinte ein Nutzer: „Gibt irgendwie 1939-Vibes…“. Ein anderer schrieb: „The bird reich“ in Anlehnung an das englische „Third Reich“. Und ein weiterer meinte: „Und genau deshalb sollte man im Geschichtsunterricht in der Schule immer aufpassen.“ Dazu gab es zahlreiche Fotomontagen, in denen die neue Teamflagge in historische Fotos von Nazi-Aufmärschen montiert wurde. Noch haben die Falcons nicht auf das drastische Fan-Feedback reagiert. Schon 2024 gab es für ein ähnliches kurzzeitiges Re-Design einschlägige Reaktionen. Ohnehin hat das Team aktuell noch ganz andere Schwierigkeiten: Aus den ersten sechs Saisonspielen gab es nur zwei Siege, am kommenden NFL-Spieltag empfängt Atlanta auch noch die bisher ungeschlagenen San Francisco 49ers.