Der FC Schalke 04 muss auf unbestimmte Zeit auf Robin Gosens und Soufiane El-Faouzi verzichten. Wie die Knappen bekanntgeben, hat sich ersterer beim Spiel gegen den 1. FC Köln am gestrigen Samstag (…)
Nach bösem Zusammenprall: Schalke gibt Verletzungs-Update
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Markus Söder: Genesungswünsche an Bayern-Trainer Vincent Kompany
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Nach seinem Zusammenbruch wird Vincent Kompany dem FC Bayern voraussichtlich wochenlang fehlen. Der Belgier erhält nun warme Worte von einem Politiker. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat sich zum Zusammenbruch von Vincent Kompany geäußert. Der Trainer von Bayern München war am Freitag kollabiert, als er eine Einheit der Münchner Amateure beobachtete. Nun droht der 40-jährige Belgier wochenlang auszufallen. „Gute Besserung, lieber Vincent Kompany! Wir alle wünschen eine schnelle und vollständige Genesung“, schrieb Söder auf X und Instagram zu einem gemeinsamen Foto mit Kompany. Er ergänzte: „So schön der Fußball auch ist – ohne Gesundheit ist alles nichts.“ „War geschockt“: Weltmeister reagiert auf Kompany-Kollaps Nächster schwacher Auftritt: Fans fordern Aus von Bundesliga-Trainer Schwindelgefühlen und Unwohlsein: Ex-Bundesliga-Trainer in Klinik eingeliefert Der CSU-Politiker sieht Kompany bei seinem Arbeitgeber jedoch in guten Händen. „Der FC Bayern ist bekannt dafür, zusammenzuhalten und gerade in schwierigen Zeiten füreinander da zu sein“, stellte Söder klar. „Am wichtigsten ist es, gesund zu werden.“ Eberl über Bayern-Familie: „Nicht nur Wortklauberei“ Bayerns Sportvorstand Max Eberl hatte am Samstag ebenfalls den Familiengedanken in der Causa Kompany betont. „Das ist eben Bayern München. Das ist nicht nur Wortklauberei zu sagen, von Familie zu sprechen, sondern wir sind es tatsächlich“, sagte der 53-Jährige auf der Pressekonferenz vor dem Duell mit dem SC Freiburg am Sonntag (ab 17.30 Uhr im Liveticker bei t-online). Bei Kompany, der noch einige Tage im Krankenhaus verbringen werde, sei nun das Wichtigste, dass die Ursache für den Kollaps gefunden werde und er sich erholen könne. Erst, wenn der ehemalige Verteidiger wieder fit sei, solle er auch zurückkehren. „Und das wird die größte Aufgabe von uns werden: Ihn zu schützen, vor sich selber auch ein Stück weit“, so Eberl. Eine Verbindung zu dem Infekt, an dem Kompany kurz vor seinem Zusammenbruch gelitten hatte, wollte Eberl nicht konstruieren. „Ich bin jetzt hier kein Mediziner und werde keine Zusammenhänge herstellen“, erklärte er.
Manipulation? Griechischer Basketball-Boss zieht sich zurück
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Manipulierte Basketballspiele, Festnahmen und eine Million Euro Bargeld? Die Ermittlungen im griechischen Basketball ziehen weitere Kreise. Nun zieht sich der Verbandspräsident vorerst zurück. Ein Manipulationsskandal im griechischen Basketball schlägt immer höhere Wellen. Verbandspräsident Vangelis Liolios macht daher vorübergehend Platz. „Ich ziehe mich zurück, damit der Basketball seinen Betrieb fortsetzen kann“, erklärte Liolios nach einem Bericht der halbamtlichen Nachrichtenagentur ANA-MPA und anderer Medien bei seiner Aussage vor dem Untersuchungsrichter in Athen. Sein Rückzug soll bis zum Abschluss des Gerichtsverfahrens gelten, fügte er hinzu. Gegen Liolios wird im Zusammenhang mit Vorwürfen der Bestechung und Spielmanipulation ermittelt. Nach Medienberichten sollen rund 50 Partien betroffen sein, darunter Spiele der höchsten griechischen Liga. Die mutmaßlichen Unregelmäßigkeiten reichen demnach bis ins Jahr 2016 zurück. Knapp eine Million Euro bei Ermittlungen sichergestellt Neben Liolios wurden drei Schiedsrichter und Schiedsrichter-Funktionäre festgenommen. Bei der Durchsuchung der Wohnungen der Festgenommenen wurden nach Polizeiangaben knapp eine Million Euro in Bargeld sichergestellt. Die Herkunft des Geldes war demnach ungeklärt. Ausgelöst wurden die Ermittlungen durch eine Anzeige des Athener Basketballclubs Maroussi vom April gegen die Geschäftspraktiken des Verbandes. Liolios weist die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zurück. Seine Seite betont, dass keine belastenden Beweise gegen ihn vorlägen. Über die Vorwürfe und eine mögliche strafrechtliche Verantwortung muss nun die Justiz entscheiden.
FC Barcelona gegen Real Madrid: Hansi Flick hat „große Kunst“ entwickelt
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Das Duell zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid zieht die Fußballwelt in ihren Bann. Dabei spielen drei Deutsche eine ganz entscheidende Rolle. Wenn Jan Platte über die Partie zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid spricht, dann in Superlativen. „Auf Klubebene ist es schon das Spiel der Spiele“, sagt er im Gespräch mit t-online. Der 50-Jährige wird den sogenannten Clasico am Sonntagabend (ab 21 Uhr im Liveticker bei t-online) für den Streamingdienst Dazn aus dem Stadion in Barcelona kommentieren. Nach längerer Zeit, in der sich jeweils einer der Klubs in der Krise befunden hatte, sei es nun wieder ein Duell auf Augenhöhe. Wobei Trainer Hansi Flick mit seinem FC Barcelona als Favorit in die Partie gehen dürfte – die Katalanen haben bisher alle neun Liga-Spiele gewonnen. Real hingegen liegt nach zwei Niederlagen bereits sechs Punkte hinter dem Tabellenführer. Schwindelgefühlen und Unwohlsein: Ex-Bundesliga-Trainer in Klinik eingeliefert „War geschockt“: Weltmeister reagiert auf Kompany-Kollaps Nach Roter Karte: Bundesliga-Profi erhält Todesdrohungen Gemeinsam mit t-online blickt Platte auf die entscheidenden Protagonisten aus deutscher Sicht. Hansi Flick: „Das ist ganz große Kunst und seine Handschrift“ Nach seinem Aus als deutscher Nationaltrainer 2023 hat sich Hansi Flick als Trainer nicht neu erfunden – und anders als beim DFB-Team hat er damit beim FC Barcelona großen Erfolg. „Nach der Bayern-Zeit konnte man das Gefühl bekommen, die Haltbarkeit des Flick-Fußballs ist überschaubar. Aber jetzt hat man das Gefühl, dass vom FC Barcelona noch viel kommen wird“, sagt Platte. Flick hätte die Mannschaft stufenweise ausgebaut und entwickelt. In seinem dritten Jahr als Trainer der Katalanen spielt die Mannschaft nahe der Perfektion. Viel Ballbesitz, lange Passstaffetten und enorm viel Tempo und Torgefahr (39 Tore in neun Spielen) prägen das Offensivspiel. „Was sie taktisch machen, ist ganz große Kunst und die Handschrift von Hansi Flick“, lobt Platte. Spielentscheidend sei dabei das Mittelfeldduo Rodri und Pedri. Auch die große Schwachstelle, dass sie durch eine hoch stehende Abwehrreihe viele Konter-Gegentore kassierten, haben sie besser im Griff. Wie Flick das gelungen ist? Mit den gleichen Methoden wie auch schon beim FC Bayern , als er innerhalb kürzester Zeit sechs Titel gewonnen hatte. In Barcelona sind es bisher zwei Meisterschaften und ein Pokalsieg. Dabei kommt ihm seine öffentlich zurückhaltende und empathische Art gegenüber den Spielern besonders zugute. Stürmer-Star Raphinha sagte der „Gazzetta dello Sport“: „Er gab mir Selbstvertrauen und half mir, Seiten an mir selbst zu erkennen, die ich vorher nicht gesehen hatte.“ Statt vor zwei Jahren einen Abgang zu forcieren, blieb der Brasilianer, ist mittlerweile Kapitän und mit zwölf Toren in acht Spielen Top-Torschütze in der Liga. Das betrifft jedoch nicht nur den Stürmer, sondern den ganzen Klub, der normalerweise auch von der Spielerseite aus sehr unruhig ist. „Du hörst öffentlich keine Beschwerden aus diesem wirklich besonderen Kader. Keiner lässt sein Ego raushängen – nicht einmal Lamine Yamal“, beobachtet Spanien-Experte Platte. Für den Dazn-Kommentator hat Flick dadurch sogar indirekt einen entscheidenden Anteil an Spaniens Weltmeistertitel. Acht Spieler der Katalanen waren im Kader von Luis de la Fuente. „Für mich ist er ein zweites Mal Weltmeister als Co-Trainer geworden“, ordnet Platte mit Blick auf Flicks ersten WM-Titel 2014 an der Seite von Jogi Löw ein. Zwar hätten nicht alle Barca-Stars viel Spielzeit bekommen, aber „selbst Lamine Yamal hat sich in den Dienst der Mannschaft gestellt und aktiv nach hinten gearbeitet. Das ist auch ein Verdienst von Hansi Flick“. Und trotz aller Millionen-Transfers, die Barcelona tätigt, baut Flick immer wieder Spieler aus der eigenen Jugend in die Mannschaft ein. „Man kann dem gar nicht anerkennend genug gegenübertreten, was er in Barcelona geschafft hat“, bewertet Platte. Dazu gehöre jedoch nicht nur Flick allein, sondern auch sein komplettes Trainer-Team um Marcus Sorg und Heiko Westermann . „Khedira kann Mourinho nochmal neue Perspektive zeigen“ Auf der anderen Seite steht Sami Khedira vor einer ungewohnten Rolle im „Clasico“. Als Spieler absolvierte er 21 dieser Duelle, in den vergangenen Jahren begleitete er die Partie als Experte und Kommentator gemeinsam mit Jan Platte für Dazn. Der Austausch zwischen beiden bestehe weiterhin, beschränkt sich aber eher auf unregelmäßige Nachrichten und einen lockeren Smalltalk über familiäre Dinge, erzählt Platte. Denn seit dem Sommer arbeitet Khedira als Co-Trainer bei Real Madrid im Stab von Star-Trainer José Mourinho . Die spanische Zeitung „AS“ schrieb bereits nach einigen Wochen in seiner neuen Position, dass Khedira „ein anderer Mensch“ sei. Der 2014er-Weltmeister sei „ein großer Anführer“ und erhalte viel Lob für seine Führungsstärke und sei in der Kommunikation direkter als noch in seinen Zeiten als Spieler. Was damit in der alltäglichen Arbeit gemeint ist, erklärt Jan Platte. „Mourinho schätzt seine Meinung. Und Sami ist jemand, der den Dialog sucht, Vorschläge macht und eigene Ideen einbringt, weil er sich so viel mit Fußball beschäftigt. Und dadurch kann er möglicherweise auch Mourinho noch einmal eine neue Perspektive aufzeigen.“ Gegen Barcelona stehen Khedira und Mourinho vor der Aufgabe, Superstar Vinicius Jr. zu ersetzen, der mit einer Rot-Sperre fehlt. „Es ist keine Schwächung, wenn Vini Jr. aktuell nicht spielt“, ordnet Platte den Ausfall ein. Denn der Brasilianer ist seit Monaten außer Form. Offensiv gelingt ihm kaum etwas und sein Wille, der Mannschaft in der Defensivarbeit zu helfen, ist nur wenig ausgeprägt. Dafür wird wohl Ex-Bundesliga-Star Yan Diomande seine Chance von Beginn bekommen. Adeyemi blüht in Joker-Rolle in Barcelona auf Einen wirklichen Einfluss auf das Endergebnis kann aus deutscher Sicht vor allem Karim Adeyemi nehmen. Noch im Sommer war die Verwirrung bei vielen Experten groß, dass Barcelona 22 Millionen Euro an den BVB für Adeyemi bezahlt. Denn der 24-Jährige stand für Dortmund in der kompletten Rückrunde 2026 nur einmal über 90 Minuten auf dem Platz. Doch bisher ist er in Katalonien gut angekommen – auch das sei laut Platte ein großer Verdienst von Hansi Flick. Adeyemis vier Tore und drei Vorlagen in 12 Pflichtspielen brachten ihm sogar umgehend eine DFB-Nominierung von Jürgen Klopp ein. Jan Platte mahnt jedoch davor, zu schnell in Jubelstürme zu verfallen. „Es war mir ein bisschen überhöht, dass man in dieser langen Nations-League-Phase dachte, er schießt auch gegen die Niederlande vier Tore und alles ist gut.“ Adeyemi brauche immer noch seine Zeit, um sich an das neue Team und vor allem den Spielstil zu gewöhnen. „Bei Barca schlägt keiner Flanken auf Verdacht. Es wird lieber einmal mehr der Kopf hochgenommen und wenn man sich nicht sicher ist, wird der Ball hintenrum gespielt. Da hat er gerade zu Beginn ein paar Barca-untypische Entscheidungen getroffen. Aber man sieht, dass er ständig dazulernt“, stellt der langjährige Dazn-Kommentator beispielhaft dar. Sein Gespür, wann ein Dribbling und wann ein Pass die bessere Lösung ist, werde immer besser. Daher „wird er in den nächsten Jahren wahnsinnige Zahlen auflegen“, ist Platte sicher. Bisher stand er nur in 33 Prozent der Spiele in der Startelf. Dabei füllt Adeyemi vor allem die Rolle als Joker hervorragend aus und wird wohl auch gegen Real Madrid von der Bank kommen.
Bayern-Boss mit Kane-Ansage
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Kurz vor der Verleihung des Ballon d’Or am morgigen Montag (21 Uhr) macht sich Jan-Christian Dreesen noch einmal für eine Auszeichnung von Harry Kane (33) stark. Über den Mittelstürmer sagt der (…)
Bundesliga: Ex-Leverkusen-Trainer Seoane in Krankenhaus eingeliefert
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Am Abendspiel gegen St. Gallen kann YB-Trainer Gerardo Seoane nicht teilnehmen. Stunden zuvor befindet er sich noch im Krankenhaus. Der ehemalige Bundesliga-Trainer Gerardo Seoane ist am Freitag in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Das gab sein Verein, der Schweizer Erstligist Young Boys Bern , am Samstag bekannt. Grund dafür seien Schwindelgefühle und Unwohlsein beim 47-Jährigen gewesen. In der Klinik sei dann eine Entzündung des Gleichgewichtsnervs im Innenohr diagnostiziert worden. Seoane konnte das Krankenhaus am Samstagnachmittag aber bereits wieder verlassen. Das Abendspiel seines Klubs gegen St. Gallen verpasste er jedoch, verfolgte das Spiel vor dem Fernseher. Für ihn stand Assistenztrainer Matteo Vanetta an der Seitenlinie und führte die Mannschaft zu einem 2:0-Heimsieg. „War geschockt“: Weltmeister reagiert auf Kompany-Kollaps Nächster schwacher Auftritt: Fans fordern Aus von Bundesliga-Trainer Seoane soll kommende Woche zurückkehren Laut Klubangaben wird Seoane nach aktuellem Stand seine Arbeit in der kommenden Woche wieder aufnehmen. Mit Bern steht er in der Tabelle aktuell auf Rang zwei, drei Punkte hinter dem FC Lugano. Der Spitzenreiter hat jedoch eine Partie weniger absolviert. Seoane ist in Deutschland aus seiner Zeit bei Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach bekannt. Die „Werkself“ trainierte er von 2021 bis 2022, die „Fohlen“ von 2023 bis 2025. In Bern hatte Seoane wenige Wochen nach seiner Entlassung in Mönchengladbach übernommen.
Nach kurzer Pause: Zverev in Wien wieder am Start
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Zuletzt wirkte Alexander Zverev müde und angeschlagen. Doch eine Woche ohne Tennis hat dem French-Open und US-Open-Champion gutgetan. Nach einer knapp einwöchigen Tennis-Pause fühlt sich Alexander Zverev bereit für den Jahresendspurt. „Ich habe fünf Tage frei genommen, habe ein bisschen Golf gespielt, habe wirklich den Tennisschläger gar nicht angefasst. Und das hat mir sehr, sehr gutgetan“, sagte Zverev bei RTL/Sky. In dieser Woche geht der zweifache Grand-Slam-Champion beim Turnier in Wien an den Start. Danach stehen noch das Masters-1000-Turnier in Paris sowie die ATP Finals in Turin und die Davis-Cup-Endrunde in Bologna auf dem Programm. Schon jetzt steht fest, dass Zverev das Jahr als Nummer eins der Tennis-Welt beenden wird. Der 29-Jährige wird den Italiener Jannik Sinner ablösen, der die Saison wegen einer Knieverletzung bereits beendet hat. Zuletzt hatte Zverev beim Masters-1000-Event in Shanghai im Halbfinale gegen den Spanier Alejandro Davidovich Fokina in drei Sätzen verloren. „In China war ich leer, also ich war wirklich völlig am Ende mit meinen Kräften. Mental war ich auch sehr, sehr müde“, räumte Zverev ein. Nun sei er aber fit für das Turnier in Wien, wo er in der ersten Runde auf den spanischen Wildcard-Spieler Martin Landaluce trifft.
Clásico: Bitterer Ausfall für Real
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Real Madrid muss im Duell am heutigen Sonntagabend (21 Uhr) gegen den FC Barcelona auf Stammkeeper Thibaut Courtois verzichten. Wie die Königlichen offiziell bekanntgeben, fällt der 34-Jährige (…)
Spurs vor 120-Millionen-Deal? | Hoeneß ärgert Triple-Diskussion
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Tottenham Hotspur bekommt sportlich langsam die Kurve und will das mit dem nächsten XXL-Transfer weiter untermauern. Uli Hoeneß gefällt das sicher nicht. Der FCB-Patron ist Fan der eigenen (…)
Clásico: Schiedsrichter haben schon vor dem Anpfiff verloren
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Die Zahlen der aktiven Schiedsrichter sind zuletzt wieder gestiegen. Wer in diesen Tagen als Unparteiischer im spanischen Fußball aktiv ist, braucht jedoch womöglich eine leicht masochistische Ader. Am Sonntag steigt der Höhepunkt einer jeden Saisonhälfte in der spanischen La Liga: der Clásico zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid . Zwei globale Schwergewichte, die in den vergangenen Wochen aber zusehends mit Schiedsrichtern beschäftigt waren. Speziell Real Madrid suggeriert seit einer Weile, dass Barcelona von den Spielleitern systematisch bevorteilt werden würde. Und dazu fährt der 36-fache spanische Meister große Geschütze auf. Zunächst hat der Klub vor drei Wochen dafür gesorgt, dass der „Fall Negreira“ wieder an Fahrt aufnimmt. Dafür sendete Real etliche Dokumente an die Uefa, damit diese nun ermitteln kann. Es geht konkret um das Verhältnis zwischen Barcelona und José María Enríquez Negreira, dem einstigen Vize-Chef der spanischen Schiedsrichterkommission. Im Zeitraum von 2001 bis 2018 sollen Zahlungen in Höhe von insgesamt 8,4 Millionen Euro von Barça an Unternehmen geflossen sein, die mit Negreira in Zusammenhang standen. Barcelona wiederum sagt, dass Negreira in einer beratenden Funktion für Barcelona tätig war und nie Geld an die eigentlichen Schiedsrichter auf dem Feld geflossen wäre. Der Fall wurde zunächst 2023 bekannt, als unter anderem ein Brief von 2019 an die Öffentlichkeit kam. In diesem drohte Negreira dem katalanischen Klub, die Aktivitäten publik zu machen, nachdem Barcelona einen Vertrag mit seinem Unternehmen infolge von Ausgabenkürzungen gekündigt hatte. Die spanische Justiz urteilte zunächst, dass es sich nicht um Beamtenbestechung handeln würde, weil Negreira kein öffentlicher Bediensteter war. Die Ermittlungen wurden dann unter dem Verdacht der „Sportbestechung“ fortgesetzt, verliefen jedoch schleppend. Uefa-Präsident Aleksander Čeferin äußerte sich bereits im April 2023 zum Vorgang, aber der europäische Verband wartete auf die Ermittlungen der spanischen Staatsanwaltschaft Ministerio Fiscal. Real zwingt die Uefa nun, selbst tätig zu werden. Barcelonas ärgster Konkurrent fordert nichts weniger als die Aberkennung aller Titel in dem Zeitraum, in welchem die Zahlungen vonseiten Barças erfolgten. Die Uefa könnte im schlimmsten Fall Barcelona nach Artikel vier der eigenen Statuten von den internationalen Wettbewerben ausschließen. Allein dieser Vorgang könnte im spanischen Spitzenfußball böses Blut schüren. Ligaboss sieht Goebbels-Taktiken Doch das ist bei Weitem nicht alles. Real Madrid geht auch gegen den Chef von La Liga vor. Der 64-jährige Javier Tebas hatte kürzlich die Berichterstattung von Reals vereinseigenem Sender scharf kritisiert, weil dieser laut ihm wiederholt Zusammenschnitte zeigte, welche Fehlentscheidungen zuungunsten Reals suggerieren würden. Tebas verglich die Vorgehensweise mit den Methoden von Joseph Goebbels, einst Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda unter Adolf Hitler. Das führte dazu, dass Real ein fast schon bizarres öffentliches Statement abgab, in welchem der Name Goebbels im ersten Satz genannt wurde. Die Madrilenen fordern den Rücktritt von Tebas. Der Vorsitzende des Nationalen Sportrats von Spanien (CSD), José Manuel Rodríguez Uribes, hat Tebas aufgefordert, sich für die Äußerungen zu entschuldigen, weil „die Grenzen der Meinungsfreiheit“ überschritten wurden. Tebas, der übrigens Unterstützer der nationalistischen VOX-Partei ist, wird ohnehin 2027 nicht für eine fünfte Amtszeit kandidieren. Real Madrid fordert trotzdem, dass er sofort seinen Posten räumt. Nebenher gehen die kleinen Sticheleien weiter. Als Reals Stürmerstar Vinícius Júnior kürzlich wegen einer Tätlichkeit für vier Spiele gesperrt wurde, konnten sich einige Madrilenen Kommentare ob der Behandlung des Brasilianers nicht verkneifen. Oder als Barcelona vor einer Woche bei Real Betis mit 5:2 gewann und während des Spiels der Betis-Spieler Facundo Bernal eine gerechtfertigte Rote Karte sah, war Real-Cheftrainer José Mourinho am nächsten Tag zur Stelle. Er hätte das Spiel nicht gesehen, weil er lieber Bayern München gegen RB Leipzig verfolgte, aber wäre vom Spielverlauf nicht überrascht gewesen. Mourinho kehrte im Sommer nach 13 Jahren zu Real zurück und ist ohnehin bekannt für seine markigen Sprüche in Richtung der Unparteiischen. Liga möchte Mourinho keine Munition liefern Auch über dem Clásico hängt schon vor dem Anpfiff am Sonntagabend ein leichter Schleier der Kontroverse. Berichten der spanischen Zeitung „Marca“ zufolge war Alejandro Hernández die ursprüngliche Wahl als Schiedsrichter für das Topspiel. Mourinhos Kritik am 43-Jährigen führte aber angeblich dazu, dass ein anderer die Spielleitung übernehmen sollte, um dem Real-Trainer keine weitere Munition zu geben. Anfang der Woche galt dann Javier Alberola Rojas als Favorit auf den Job des Clásico-Schiedsrichters, aber die Aktien von Juan Martínez Munuera stiegen zusehends in Richtung Wochenende. Am Samstagmittag wurde schließlich Martínez Munuera als Offizieller für das Topspiel bekannt gegeben. Es wird sein fünfter Clásico sein. Der Verantwortliche für den Videoassistenten (VAR) ist unterdessen Javier Iglesias Villanueva. Er wurde im Februar 2025 von Real scharf angegangen, als er den damaligen Schiedsrichter in einem Spiel zwischen Real und Espanyol nicht auf einen möglichen Tritt gegen Superstar Kylian Mbappé hingewiesen hatte. Die Besetzung des Schiedsrichtergespanns ist bereits im Vorfeld aufgeladen. Egal, wer am Ende die Pfeife im Camp Nou von Barcelona in die Hand nehmen würde, diese Person zusammen mit dem gesamten Gespann steht unter enormem Druck und kann eigentlich nur verlieren. Real Madrid hat zwar gelegentlich mit sportlichen Problemen zu kämpfen und der FC Barcelona ringt weiterhin mit einer angespannten finanziellen Lage, aber man kümmert sich speziell in der spanischen Hauptstadt zuletzt mehr um die Schiedsrichter als um vieles andere.