Direkt beim Freien Training der Formel 2 wird erkennbar, wie gefährlich der neue Kurs in Madrid ist. Ein Fahrer kracht rückwärts in die Streckenbegrenzung und fängt Feuer. Im Freien Training der Formel 2 auf dem neuen Madrider Stadtkurs hat es einen schweren Unfall gegeben. Der 20-jährige Thailänder Tasanapol Inthraphuvasak krachte ausgangs Kurve 19 rücklings in die Streckenbegrenzung, sein stark beschädigter Wagen fing anschließend Feuer und schwarzer Rauch stieg auf. Die Trainingssession wurde umgehend unterbrochen. Stewards versuchten durch den Streckenzaun, den Brand mit einem Wasserschlauch zu löschen, ehe ein Feuerlöscher zum Einsatz kam. Die Aufräumarbeiten dauerten eine Weile. Dritter Grand Prix in Folge: Formel-1-Fahrer fällt schon wieder verletzt aus US Open: Deutsches Duo spielt im Finale um Millionen-Preisgeld „Ich setze Geld auf eine Rote Flagge“ Der Madring ist neu im Formel-1-Rennkalender. Die Strecke an der Messe der spanischen Hauptstadt gilt als anspruchsvoll. Schnelle Kurven und eingeschränkte Sichtverhältnisse in einigen Passagen stellen die Fahrer vor Herausforderungen. Auslaufzonen sind auf dem Kurs Mangelware. Die Formel-1-Piloten rechnen auf dem neuen Stadtkurs in Madrid mit einem Wochenende voller Unfälle und Chaos. „Ich setze Geld auf eine Rote Flagge“, sagte Alpine-Pilot Pierre Gasly vor dem Großen Preis von Spanien am Sonntag (ab 15 Uhr im Liveticker bei t-online) und fügte an: „Ganz sicher.“ Routinier Sergio Perez bezeichnete den Kurs als „furchteinflößend“, der Madring sei eine „gute, schnelle, eine richtige Strecke“. Der Kurs auf dem Messegelände von Madrid wurde für mehr als 83 Millionen Euro erbaut und gibt an diesem Wochenende seine Premiere in der „Königsklasse“. Als Testevent fand dort im August ein Formel-3-Rennen statt – drei Autos wurden zerstört, es gab 19 Unterbrechungen mit roter Flagge.