Bundesliga: Hoffenheim kalt erwischt – Paderborn düpiert die TSG

Die Kraichgauer erleben einen Tag zum Vergessen und bleiben im Keller der Tabelle stecken. Ein kurzer Hoffnungsschimmer im Spiel trügt. Die TSG Hoffenheim steckt endgültig früh in der Saison in einer Krise. Die Kraichgauer verloren am Sonntag zum Abschluss des 4. Spieltags der Bundesliga 1:3 (0:2) bei Aufsteiger SC Paderborn und kassierten damit die vierte Pleite in den letzten fünf Pflichtspielen. Santiago Castañeda (29.), Stefano Marino (42.) und Stefan Tigges (69.) trafen zum auch in der Höhe verdienten Sieg des SCP, der zwischenzeitliche Anschlusstreffer durch Adam Daghim (50.) änderte nichts am Spielverlauf. „Kann er überhaupt etwas sehen?“ Bayern-Star überrascht mit Wiesn-Look Kein Sieger auf Schalke: Duell der Aufsteiger endet torlos In der Tabelle schob sich Paderborn an der TSG vorbei und auf den zwölften Rang. Durch die dritte Liga-Niederlage liegen die Hoffenheimer, die eine Reaktion auf die Blamage in der Europa League verpassten, auf Tabellenplatz 14. Bei ihrem Gastauftritt bei OFI Kreta (0:2) war das Team von Trainer Christian Ilzer unter der Woche überraschend gestolpert. „Die Enttäuschung darf emotional sein, die Reaktion muss professionell sein“, hatte Ilzer daraufhin gesagt. So lief das Spiel Beim Versuch der Wiedergutmachung beorderte Ilzer Bambasé Conté zurück in die erste Elf. Der 23 Jahre alte Conté war am Donnerstag von Bundestrainer Jürgen Klopp für die Nationalmannschaft nominiert worden. In Ostwestfalen erlebten Conté und die 14.224 Fans einen aufmerksamen Start der Gastgeber, die immer wieder gefährlich umschalteten. Etwas zufällig erzielte aber Hoffenheim fast die Führung, als Vladimir Coufal (23.) aus der Distanz den Pfosten traf. Ebenfalls mit einem abgefälschten Schuss im Strafraum war dann Paderborns Castaneda erfolgreich. TSG-Torhüter Oliver Baumann sah den Ball ins Tor trudeln. Und auch beim 2:0 war Baumann machtlos. Der 23 Jahre alte Marino verwertete wuchtig eine flache Hereingabe im Fünfmeterraum. Die TSG kam mit Wut aus der Kabine und belohnte sich direkt. Nach Vorlage von Max Moerstedt zeigte Daghim keine Nerven, als er im Strafraum frei schießen durfte. Den anschließenden Sturmlauf überstand der Aufsteiger. Der zur Halbzeit eingewechselte Tigges traf nach einer Flanke per Kopf. In der Schlussphase drängte die TSG nochmals: Conté (83.) hatte bei seinem Schuss an die Latte Pech.