Harry Kane: Star vom FC Bayern bei Ballon d’Or nur hauchzart vor Mbappé

Harry Kane gewinnt seinen ersten Ballon d’Or. Dabei lässt er Kylian Mbappé hinter sich. Doch einen großen Vorsprung hatte der Bayern-Star nicht. Bei der Wahl zum Ballon d’Or hat Harry Kane sich am Ende nur knapp vor seinem ärgsten Konkurrenten Kylian Mbappé durchgesetzt. Die französische Sportzeitung „L’Equipe“ und das Fachmagazin „France Football“ veröffentlichten am Freitagabend das genau Ergebnis der Abstimmung. Daraus geht hervor, dass Kane nur 28 Punkte mehr als Mbappé gesammelt hatte. Der Stürmer des FC Bayern erhielt demnach 1.055 Punkte. Mbappé, der für den spanischen Spitzenklub Real Madrid aufläuft, bekam 1.027 Punkte. Auf Rang drei landete Lamine Yamal vom FC Barcelona . Der Weltmeister war jedoch deutlich hinter den beiden erfahrenen Angreifern. Er vereinte 881 Punkte auf sich. Teamkollege Rodri (Platz vier) bekam 726 Punkte, Lionel Messi als Fünfter 612 Punkte. „Zebras und Strauße“: Kompany-Co überrascht mit kuriosem Tiervergleich Viertknappstes Ergebnis in der Geschichte Stimmberechtigt waren jeweils ein Journalist oder eine Journalistin aus den Top-100-Nationen der Fifa-Weltrangliste gewesen. Aus den 30 nominierten Spielern durften sie ihre zehn Favoriten wählen. Der für sie beste Akteur erhielt 15 Punkte. Die weiteren bekamen je nach Platzierung im persönlichen Ranking Punktzahlen von zwölf, zehn, acht, sieben, fünf, vier, drei, zwei oder eins zugeschrieben. Maximal hätte ein Spieler also 1.500 Punkte sammeln können. Von den Wahlberechtigten wählten 40 Kane an erster Stelle. 23 sahen Mbappé als den besten Spieler der Welt. Das Ergebnis das viertknappste in der Geschichte der Auszeichnung. „Dann hat Kane aufgeholt“: Engländer mit Schlussspurt Dass der Abstand zwischen Kane und Mbappé zu eng sein würde, hatte Vincent Garcia, Chefredakteur von „France Football“ bereits nach der Gala in London am Montag kundgetan. „Es ging dieses Jahr wirklich nur um wenige Punkte“, erklärte er, ohne die genaue Zahl preiszugeben. Er verriet lediglich, dass der Abstand kleiner zwei als der zwischen Rodri und Vinícius Júnior 2024. Beide hatten damals 41 Punkte getrennt. Ousmane Dembélé hatte im vergangenen Jahr wiederum einen Vorsprung von 320 Stimmen vor Lamine Yamal. Garcia bestätigte, dass Kane bei der Wahl einen Schlussspurt hingelegt hatte. „Kylian war lange vorne, aber dann hat Kane aufgeholt“, sagte er über den Triumph des Kapitäns der englischen Nationalmannschaft. „Und am Ende wurde es wirklich wegen ganz, ganz weniger Punkte entschieden“ – 28, um genau zu sein.