FC Bayern: Michael Olise überrascht mit Wiesn-Look

Der Superstar des deutschen Rekordmeisters besucht gemeinsam mit seinen Teamkollegen das Oktoberfest. Sein Outfit aber fällt direkt auf – und ruft besondere Reaktionen hervor. Drei Tore und zwei Vorlagen steuerte Michael Olise zum berauschenden 7:0-Sieg seines FC Bayern gegen Union Berlin am Freitag bei, war dabei einmal mehr der überragende Spieler des deutschen Rekordmeisters – und stimmte zum Beginn des Oktoberfests richtig ein. Und am Sonntag stand dann auch der gemeinsame Besuch der Bayern auf der Wiesn an – und der bekanntermaßen eigenwillige Olise erregte mit seinem Outfit direkt Aufsehen. Kein Sieger auf Schalke: Duell der Aufsteiger endet torlos Rot, Elfmeter, Doppelschlag: Derby-Pleite für Real Auf einem Foto, das die Münchner am Sonntag in den sozialen Medien posteten, ist Olise gemeinsam mit Teamkollege Jamal Musiala zu sehen. Beide tragen zünftige Wiesn-Outfits mit Trachtenjanker und Lederhosen, halten dabei eine satt gefüllte Maß Bier in der Hand. Besonders fällt aber Olises Kopfbedeckung auf: Der 24-Jährige trägt eine hellblaue Strickmütze mit pinkfarbenem Kreuz – und hat die Mütze derart über das Haupt gezogen, dass ihm seine Dreadlocks direkt vor dem Gesicht hängen. Olises Augen dahinter sind kaum zu erkennen. „Kann er überhaupt etwas sehen?“ kommentierte ein User den Instagram-Post des Klubs. Ein anderer fragte ironisch: „Was ist nur mit Olise nicht richtig?“, und noch einer fragte: „Hat der FC Bayern keinen Friseur?“, eine weitere Person schrieb „Hauptsache, nicht den Durchblick verlieren.“ „Mister Nonchalant“ Dass sich Olise nicht unbedingt vergnügt und enthusiastisch dem Medienrummel hingibt, den der FC Bayern generell und seine Spieler im Speziellen auf sich ziehen, ist hinlänglich bekannt. Erst in der vergangenen Woche ließ der französische Nationalspieler nach dem 5:0-Sieg gegen Bodö/Glimt zum Auftakt der Champions League einen DAZN-Reporter auflaufen – indem er sich im Interview nach der Partie jeglicher Konversation verweigerte . Der Ruf, dass der 24-Jährige Interviews regelrecht hasst und es deshalb eigentlich gar keinen Sinn macht, ihn zu interviewen, eilte ihm bereits vor seinem Wechsel nach München vor zwei Jahren aus seiner Zeit bei Crystal Palace in England voraus. Entsprechende Videos mit kuriosen Kurzantworten von Olise kursierten schon damals in den sozialen Netzwerken. Dank seiner schmallippigen und kurzen Antworten hat er längst den Spitznamen „Mister Nonchalant“ weg . Auch lukrative Werbedeals soll Olise ablehnen, so hat er beispielsweise – ungewöhnlich für einen Star seines Kalibers – keinen Ausrüstervertrag mit einem Sportartikelhersteller. Jedweder Rummel um seine Person sei ihm zuviel, heißt es. Er wolle einfach nur Fußball spielen. Und nicht unbedingt das Oktoberfest besuchen.